Liebster Award: Von tollen Menschen, Ritualen und negativer Kritik

Juhuu, der mainwunder Blog wurde für den Liebster Award nominiert! Und von wem? Niemand geringerer als Tom Oberbichler, seines Zeichens Buchmentor – ein grandioser, wie ich finde. Ich kenne Tom schon eine Weile und wir verfolgen uns gegenseitig, tauschen uns aus und sind im jeweils anderen Blog oder Podcast zu Gast. Deshalb freue ich mich sehr, dass Tom hier an mich gedacht hat und ich bin super gerne dabei.

Was ist der Liebster Award? Der Liebster Award dient dazu, Blogs bekannter zu machen. Alles was man tun muss, ist:

  1. die 11 Fragen der Person beantworten, die dich nominiert hat
  2. die Person verlinken, die dich nominiert hat
  3. Blogs nominieren
  4. diesen Personen  eigene 11 neue Fragen stellen

Warum sind Dinge wie der Liebster Award wichtig? Um sich selbst bekannter zu machen muss man sein Netzwerk stetig erweitern. Das gilt nicht nur für Autoren oder Dienstleister, sondern auch für Blogger. Menschen auf sich aufmerksam zu machen geschieht auf vielen Wegen, dieser hier ist einer davon. Jeder, der weiterkommen möchte, sollte Möglichkeiten nutzen, etwas von sich zu erzählen. Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen.

Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen. Klick um zu Tweeten

Tom hat mir natürlich auch Fragen gestellt. Also lasse ich mal die Hosen herunter:

Hast du eine bestimmte Tageszeit, zu der du am liebsten schreibst?

Berufliche Sachen wie Pressemitteilungen, Artikel oder Texte schreibe ich gerne morgens, wenn der Kopf am Kreativsten ist. Privates gerne nach der Arbeit am Abend. Mein Buch „Praxishandbuch Buchmarketing“ habe ich abends bis in die Nacht hinein geschrieben.

Read more

Wenn Leser-Aktionen scheitern

Social Word Globe Computer Speech Concept

Es ist ein Phänomen. Da plane ich als Autorin oder Autor ein Gewinnspiel oder eine Aktion für meine Leser, habe womöglich viel Zeit in die Organisation und Mühe für Preise investiert – und dann passiert nichts. Ein paar Likes, so gut wie keine Kommentare und erst recht keine Dynamik. Was ist passiert? 
Warum scheitern Leser-Aktionen? Das wollen wir uns im heutigen Beitrag einmal genauer ansehen. 

Was bei anderen funktioniert, muss nicht für Dich das Richtige sein

Wenn wir bei anderen Autoren eine Aktion sehen, die mehrere hunderte Kommentare und Likes hat, die Leser begeistert das Gewinnspiel teilen und sich ein halbes Bein ausreißen, um zu gewinnen, dann wollen wir das auch. Klar oder? Dafür machen wir es schließlich, um die Aufmerksamkeit unserer Leser zu erhaschen. Nun muss ich Dich aber leider enttäuschen, denn: Was bei anderen funktioniert, muss nicht auch bei Dir funktionieren. Von welchen Aspekten ist das abhängig?

1. Die Reichweite
Die Reichweite ist für das Gelingen einer Leser-Aktion oder eines Gewinnspiels entscheidend. Einerseits wollen wir an Reichweite dazu gewinnen, wenn wir eine solche Aktion starten. Andererseits brauchen wir bereits eine gewisse Reichweite, damit eine Aktion erfolgreich werden kann. Wenn ein anderer Autor also z.B. über 2000 Follower auf seiner Seite hat und Du nur 200, dann ist klar, dass Deine Resonanz nicht wie bei ihm ausfallen wird. Es gilt also, hier realistisch zu bleiben und seine Aktion entsprechend auszurichten. Habe ich als Autor noch nicht viel Reichweite, ist mein primäres Ziel der Aktion, diese auszubauen. Dann kann ich eine Aktion so entwickeln, dass sie auf eben dies abzielt. Eine Aktion, die zwar nett ist, aber nichts für das eigentliche Ziel tut, wird dann leider nicht den gewünschten Effekt bringen. 

2. Der Schwierigkeitsgrad
Damit Leser heute Lust haben, an einer Aktion oder einem Gewinnspiel teilzunehmen, muss das, was sie tun müssen, schnell verstanden werden und leicht umzusetzen sein. So kann – je nach Thema – das Posten eines Bildes leicht oder eben kompliziert sein, z.B. wenn das Thema so komplex ist, dass dem Leser dazu schnell nichts einfällt. Oder die Anleitung für ein Gewinnspiel ist so kompliziert, dass man sie – wenn überhaupt – erst nach mehrmaligem Lesen versteht. Oder der Leser muss mehrere Klicks tätigen, um überhaupt teilnehmen zu können. Diese Zeit hat bzw. nimmt sich heute niemand, dafür passiert zu viel in kurzer Zeit und dafür gibt es zu viele Gewinnspiele, an denen sie einfacher teilnehmen können. 

3. Die Leserstruktur
Wir sind immer noch bei dem anderen Autor, der so eine riesige Resonanz auf seine Aktion hatte. Nun – dieser Autor hat möglicherweise eine andere Leserstruktur als Du. Das heißt, seine Leser sind vielleicht in einem anderen Alter, mögen andere Bücher und weisen eine andere Online-Aktivität auf. Leser und Leser sind nicht über einen Kamm zu scheren. Wenn Du also fest stellst, dass Deine Leser auf diese oder jene Aktion nicht mit Aktivität reagieren, brauchen sie etwas anderes. Und das gilt es herauszufinden. 

4. Mit gutem Beispiel vorangehen
Wenn Autoren, die bisher noch nicht so aktiv in den Social Media Netzwerken waren, nun selbst eine hohe Aktivität von ihren Lesern erwarten, wird es schwierig. Nur wer selbst viel präsent und aktiv ist, auf Kommentare seiner Leser antwortet und wirklichen Austausch sucht, der bekommt eben dies zurück. Im Kern wünscht sich jeder Leser den Kontakt zum Autor, sonst hätte er seine FB-Seite ja nicht geliked. Das heißt, konsequent kommunizieren und auf den Leser eingehen – dann klappt´s auch umgekehrt mit der Beteiligung bei Leser-Aktionen.

5. Abwechslung und Spaß

Viele Kommentare und Likes sind nicht immer entscheidend. Wenn Du nur 10 User erreichst, diese aber ganz viel Spaß bei Deiner Aktion haben, dann hast Du im besten all 10 neue, treue Leser gewonnen. Sie behalten Dich im Kopf als ein Autor, mit dem es Spaß macht und sie werden bei jeder weiteren Aktion von Dir wieder dabei sein. Ich bezeichne das in meinem Social Media Modell immer als „Entertainment“, denn es geht darum, den User zu unterhalten und dadurch eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Neben harten Zahlen sollte man diesen wichtigen Aspekt nicht vergessen.

Jetzt weißt Du, warum Leser-Aktionen scheitern können. Wenn Du spürst, dass Dein Gewinnspiel oder Deine Aktion nicht funktioniert, zieh sie trotzdem bis zum Schluss durch. Nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn wirklich gar nichts passiert, kannst Du sie zurück ziehen. Nutze diesen Fall aber, um bei Deinen Lesern nachzuhaken, warum sie sich nicht beteiligt haben. War es der Gewinn, war es zu kompliziert oder haben sie einfach gerade andere Dinge um die Ohren? So kannst Du dazulernen und es beim nächsten Mal mehr an ihren Bedürfnissen ausrichten. 

 

Die Macht der Kooperation im Buchmarketing

Business Team Celebration Party Success Concept

Die Unternehmensstrategen wissen: Wer einen großen Marktanteil erreichen möchte, der muss wachsen und sich vernetzen. Sei es durch Fusionen, Joint Ventures oder Brancheninitiativen. In meiner Zeit bei Nestlé in der Lobbyarbeit lernte ich eines: Dass die Macht der Kooperation nicht zu unterschätzen ist. Damals starteten wir zusammen mit anderen Nahrungsmittelkonzernen eine gemeinsame Initiative, um unsere Lösung gegenüber der Politik geschlossen und kraftvoll vorzubringen.

Im Buchmarketing ist Kooperation ein Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wer erfolgreiche Autoren beobachtet, wird erkennen, dass er nicht alleine vor sich „hinwurschtelt“. Viele nutzen die Macht der Kooperation, um weiterzukommen. mainwunder greift diese Entwicklung auf und integriert sie ins Buchmarketing. Das Ergebnis sind Aktionen, an denen Selfpublisher genauso teilnehmen wie Autoren verschiedener namhafter Verlage. Das sind Aktionen, die bewegen, die die Vielfalt unserer Branche widerspiegeln und dem Leser ganz besondere Momente bescheren. Die Autoren, die sich zuvor noch nicht so vernetzt haben, mehr Reichweite und starke Beziehungen zu andere Autoren, Bloggern und Lesern bescheren. Heute möchte ich näher darauf eingehen, was ein Autor tun kann, um sich durch Kooperation besser aufzustellen:

1. Die Kraft von Empfehlungen

Wer sich vernetzt, sich mit anderen Autoren, Bloggern und Lesern austauscht, der kann davon ausgehen, dass er bei der Veröffentlichung seines neuen Romans unterstützt wird. Jeder Autor weiß um die Kraft der Empfehlung, die gerade bei Viellesern unschätzbar wertvoll ist. Empfehlungen sind ein Geben und Nehmen, nimm die Ego-Brille ab und empfehle deinen Lesern auch Bücher anderer Autoren. Bücher, hinter denen auch Du stehst und die aus Deinem Genre sind. So erreichst Du mit der Zeit einen Synergieeffekt. Man profitiert voneinander.

2. Gemeinsam auftreten

„Warum soll ich mit einem Verlagsautor gemeinsame Sache machen, der wird doch schon von seinem Verlag genug unterstützt!“ – mag der ein oder andere Selfpublisher entrüstet ausrufen. „Warum soll ich mit einem Autor etwas machen, der nicht einmal einen Verlag hat, der kann mir ja nichts bringen“ – könnte der Verlagsautor antworten.

Read more

Ein Blick hinter die mainwunder-Kulissen und in das Innere einer PR-Frau

female hands with pen writing on notebook with morning coffee and croissant

Bevor ich gleich zum nächsten Termin husche, möchte ich euch an dem teilhaben lassen, was gerade hinter den Kulissen bei mainwunder passiert. Von außen betrachtet ist mainwunder lediglich eine Marketing-Agentur. So steht es da geschrieben, auf dem Papier beim Gewerbeamt. Die Wahrheit ist: Es ist alles andere als „nur“ eine Marketing-Agentur. mainwunder ist wie das Leben, aber viel intensiver. Und das hat mit den Produkten und den Menschen dahinter zu tun, die wir vertreten. Wenn wir etwas kreieren, um vorrangig den Autor und sein Buch sichtbar zu machen und am Ende etwas tiefes, unvergleichliches entsteht. Etwas, das man auf dem Reißbrett zuvor gar nicht so genau planen kann. Man kann es nur erahnen, dass das möglich ist.

Und gerade folgen Erlebnisse dieser Art täglich Schlag auf Schlag. Als Macherin dahinter, die all das angestoßen hat und die Fäden zieht, ist das manchmal eine wahre Achterbahn der Gefühle.

Wenn ich Projekte ins Leben rufe, mir eine meiner kreativen Aktionen ausdenke, ist da am Anfang nur eine Idee. Manchmal ein Gefühl dessen, was ich erreichen möchte. Was ich möchte, das Leser wahrnehmen und empfinden, wenn sie von dieser Aktion erfahren und an ihr teilnehmen. Gleiches bei Blogger-Aktionen. Wird die Idee, die ich gerade habe, Blogger vor Begeisterung entzücken lassen? Ist die Idee gut genug, dass sie Menschen bewegt und in die Aktivität bringt?

krimiwoche_300x300[1]Die große Facebook Krimi- & Thriller-Woche, die vom 13.-19. Juni stattfindet, ist eine solche Aktion. Am Anfang war da nur die Idee, die Szene zusammen zu bringen und die gesammelte Power zu nutzen, um für Autoren und Verlage einen Mehrwert zu schaffen und Lesern und Bloggern eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Wir mögen es nicht zu kleckern, schließlich ist unser Motto „Wir machen Bücher groß“ – also denken wir auch groß. Da war klar, dass bei solch einer Aktion auch die tollsten Verlage, die bekanntesten und coolsten Autoren dabei sein müssen. Aber wir wollen auch die ganze Bandbreite abdecken, vom Selfpublisher über den Debütautor bis hin zum kleinen und mittleren Verlag. Eine ganz schöne Mammutaufgabe, der wir uns mutig gestellt haben. Entstanden ist schon jetzt etwas wunderbares, die Website http://krimiwoche.de  ist online und die Krimiwoche zieht seit gestern ihre Kreise. Autoren und Blogger schreiben mich an, Verlage und…ja sogar der sympathische Sebastian Fitzek sind begeistert. Scheinbar haben wir da den Nerv der Zeit getroffen.

Die @Krimiwoche trifft den Nerv der Zeit Klick um zu Tweeten

11242692_10206824773520443_9054849417989985614_nEine andere Aktion, aber nicht minder aufwühlend, ist die Blogparade „Seelengeflüster – finde Deine innere Wahrheit“. Gestartet mit einer Idee, sich selbst und seiner eigenen Wahrheit auf die Spur zu kommen, entstehen nun Beiträge, die nicht nur die Blogger zum Weinen bringen. Der gestrige Beitrag von Monica auf ihrem Blog minime.life rührte selbst bei mir die Tränen. Hier könnt ihr ihn nachlesen: http://minime.life/blogparade-seelengefluester/
Dass das Buch Seelengeflüster und die Aufgaben die Teilnehmer derart bewegt, das kann man weder planen noch abschätzen. Man kann lediglich die Basis dafür schaffen, den Rahmen entsprechend stecken und die Aktion „im Flow“ halten.

Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit. Klick um zu Tweeten

Aber es geht nahtlos weiter. Schon jetzt arbeiten wir auf Hochtouren an einer weiteren bewegenden Aktion passend zum Buch „Liebe auf Schamanisch“. Auch dies wird eine nie dagewesene Aktion, die einige Herzen berühren und uns viele unvergessliche Momente bescheren wird.

Warum erzähle ich euch das alles? Nun, Buchmarketing ist nur ein Wort. Es mit Leben zu füllen, das ist meine Arbeit. Mein tägliches Tun. Das, was mich hier manchmal Freudentänze aufführen oder mich vor Begeisterung laut quietschen lässt. Manchmal, wenn es noch irgendwo hakt oder es nicht gleich auf Anhieb läuft, ist das eine Herausforderung für mich. Dann geduldig mit sich zu sein und einen anderen Weg zu finden, gehört auch dazu. Buchmarketing ist eine gefühlvolle Sache, während man viel sachlich und professionell vorgehen muss. Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit.

In diesem Sinne euch einen tollen Tag <3

 

Praxishandbuch Buchmarketing – ein Abenteuer

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat’s einfach gemacht.“

Ich bin immer noch aufgeregt. Aufgeregt über mein erstes Fachbuch, über das Abenteuer der letzten Monate. Aufgeregt über den Erfolg, den es jetzt schon hat. Heute wage ich einen kleinen Rückblick und gewähre euch Einblick in das Wie und Warum hinter dem Praxishandbuch Buchmarketing.
Es ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr her, als ich feststellte, dass es kein Buch gibt, dass Autoren in Sachen Buchmarketing wirklich hilft. Das Anleitungen bietet, mit denen sie direkt loslegen können. Und das in dieser Zeit, in der täglich hunderte neue Bücher auf den Markt kommen. In einer Zeit, in der Selfpublisher mehr verdienen können als Verlagsautoren. In einer Zeit, in der Buchblogger zu einem festen Bestandteil der Branche geworden sind.

Wenn Dinge fehlen, muss ich die Lücke füllen. 

Nur das lässt mein kreativer Drang zu. Denn ich weiß – und da musste ich realistisch sein – dass nicht jeder Autor bereit ist, sich an eine Buchmarketing-Agentur zu wenden, um sich Hilfe zu holen. Sondern dass sie selbst nach Lösungen suchen, dass sie sich selbst ausprobieren wollen. Dass sie nächtelang im Internet surfen, um sich Tipps und Möglichkeiten zusammen zu suchen, die sie am Ende doch wieder verwirren. Aber sie probieren es. Autoren sind zäh, ehrgeizig, sie wollen Marketing machen. Aber da gab es kein Buch, das Autoren fundiertes Marketingwissen verständlich wiedergibt. Also machte ich mich auf und wagte mich an das Experiment Buchveröffentlichung. Zwischen neuen Projekten, neuen Kunden und der Frankfurter Buchmesse habe ich geschrieben. Nach der Arbeit, nachts, am Wochenende. Ich weiß, von außen mag das verrückt erscheinen – aber ihr, liebe Autoren, wisst was ich meine. Man kann einfach nicht anders, man muss es tun, egal was andere sagen.
Ich weiß im Beruflichen immer, was ich will. Und auch hier wusste ich, was ich wollte – keinen theoretischen Schinken, mit dem man dann letztlich wieder nicht arbeiten kann. Sondern ein praktisch orientiertes Werk, das alle wichtigen Marketingbereiche für Autoren abdeckt. Aufschlagen, loslegen, Erfolg haben. Das wollte ich.

Ein Fachverlag ist nicht immer der richtige Weg

Ich hatte einige Gespräche mit Verlagen, u.a. mit Springer Gabler und dem Marketingverlag O´Reilly, zwei unglaublich erfolgreiche Fachverlage. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank für die tollen, offenen Gespräche, die ich mit euch führen durfte! In den Gesprächen zeigte sich, dass ein Fachverlag nicht der richtige Weg ist. Dass diese Bücher zu theoretisch – eben für Marketingler – sind. Dass das aber nicht das ist, was Autoren brauchen. Und ich wollte, dass Autoren aktiv damit arbeiten können – eben ein Praxishandbuch! Und so entschied ich mich – mit einem guten Gefühl – dafür, es vielen meiner Kunden gleich zu tun und das Buch selbst zu veröffentlichen.

Ein Dank

Dass ich mit den Besten der Branche zusammenarbeite, das wusste ich schon immer. Es selbst am eigenen Leib, mit dem eigenen Buch, zu erfahren, ist aber nochmal eine tiefere Erfahrung. Und eine Bestätigung für die Wahl meines Teams, für die Wahl derer, mit denen ich täglich gerne zusammen arbeite und für meine Kunden großartiges realisiere. 

Ein besonderer Dank geht an Corinna Rindlsbacher von ebokks, die mit ihrem Engagement, ihrem Wissen und ihrer Hingabe mein Buch grandios lektoriert und gesetzt hat. Ihr ist es zu verdanken, dass das Buch so schnell erschienen ist. Auch ein großer Dank geht an Juliane Schneeweiss, sie ist der Kopf hinter unseren Buchcovern – und auch hinter meinem. Ich bin verliebt in dieses Cover und ich glaube, viele andere auch <3 Ein Dank an Rebecca Humpert für ihr tolles Korrektorat, sie hat dem Buch den letzten Feinschliff gegeben.
Und ein Dank an alle lieben Menschen im Hintergrund, die mich über Monate auf dem Weg begleitet haben. Sie wissen schon, dass ich sie meine.

Dieses Buch zu veröffentlichen war ein einziges Abenteuer. Ein großartiges Gefühl! Vor allem, wenn es dann direkt nach Veröffentlichung zum Bestseller Nr. 1 der Kategorie PR wird und sich seitdem dort hält. Und ich glaube, Bücher schreiben macht süchtig – es wird nicht mein Letztes bleiben.

Das Praxishandbuch Buchmarketing hilft hoffentlich vielen Autoren dabei, ihre Bücher erfolgreich zu vermarkten. Ich hoffe, es macht euch ebenso Freude, nicht nur am Inhalt, sondern auch an der tollen Qualität des Druckes (und beim Hardcover am Schutzumschlag und dem Lesebändchen 😉 ). Marketing soll nicht nur Erfolg bringen, sondern vor allem Spaß machen – also auch ein Buch über Buchmarketing.

Wer das Buch als Paperback oder Hardcover kaufen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden. Amazon braucht noch etwas, bis es ins System gespielt ist. Wer es als E-Book haben möchte, der kann es hier bekommen.

 

 

Warum es okay ist, sich als Autor Unterstützung im Marketing zu suchen

Blonde student worried about exams

Heute möchte ich nicht darüber sprechen, dass Autoren Buchmarketing brauchen. Ich denke, das wissen Sie inzwischen, vor allem, da Sie diesem Blog folgen. Worüber ich heute sprechen möchte ist ein Phänomen, welches mir in den letzten Monaten immer wieder begegnet ist. Erfolgreiche Autoren, die alle drei Monate neue Bücher veröffentlichen, täglich für tausende Leser in den sozialen Medien ein Ohr haben und dazu große Marketingaktionen starten, auf jeder Buchmesse präsent sind und einiges mehr. Alleine beim Lesen gerät man schon in Stress. Was ein Pensum! Diese Autoren WOLLEN den Erfolg und sie tun sehr sehr viel dafür. Häufig sind es Selfpublisher, die sich alles von Anfang an selbst aufgebaut haben. Stein um Stein, immer 100% gebend. Es sind diese Selfpublisher, die Nächte durchschreiben und zwischen Brote schmieren und Fußballtraining die nächste Release Party planen.

Das ist bei vielen Autoren heute Realität. Das Klischee, dass Autoren zuhause sitzen und gemütlich schreiben ohne Kontakt zur Außenwelt – das ist eine Illusion. Gibt es nicht mehr. Wer wirklich Erfolg hat oder haben will, arbeitet den ganzen Tag an allen Fronten.

Read more

Rückblick auf 2015: Projekte, Ergebnisse, Aktionen

Gude! Hattest Du schöne Weihnachtstage? Bevor wir ins neue Jahr starten, wollen wir noch Danke sagen, dass Du uns so treu durch das Jahr 2015 begleitet hast! Das Jahr 2015 war ein ganz besonderes Jahr für mainwunder. Wir haben uns all die vielen tollen Buchprojekte zu Beginn des Jahres nicht träumen lassen. Wir haben so vielen Büchern einen butterweichen Start ins Leben geebnet. Wir haben ihnen teilweise das richtige Gewand gegeben, damit sie auffallen. Wir haben sie richtig positioniert, damit sie gefunden werden. Und wir haben sie bekannt gemacht, damit sie gelesen werden. Dabei haben so viele Menschen mit uns zusammen an all diesen Projekten gearbeitet und zum Erfolg geführt. Rebecca Humpert, die gute Seele an meiner Seite bei  mainwunder, Juliane Schneeweiß, Buchcoverdesignerin,  Gabriele Schmid und Ursula Hahnenberg, Lektorat und Buchsatz von buechermachen.de, Giorgia Müller, Autorenfilme, Tim von der Schnulze der Woche, Hung von Bloggdeinbuch.de, Claudia Arnold von vorablesen.de, das Team von Lovelybooks.de und einen ganz besonderen Dank an das gesamte Presse- und Marketing-Team von bod, dem KDP-Team von Amazon und vielen vielen anderen. Vielen Dank für diese großartige Unterstützung und ein tolles Jahr 2015! 

Ein paar Projekte, ein paar mega Momente aus 2015 wollen wir Dir heute zeigen. Leider können wir nicht alle Projekte zeigen, das würde den Rahmen sprengen. Ein riesen Dankeschön geht dabei an Dich und all die großartigen Autoren, die sich darauf eingelassen haben 😉 Die bei – manchmal ungewöhnlichen – Ideen mitziehen und mainwunder so viel Vertrauen geschenkt haben. Danke <3

Mehr Informationen zu jeder Aktion kannst Du lesen, wenn Du mit dem Cursor über das Bild fährst.

Read more

„Lituro soll das Facebook für Literaturliebhaber werden“

Interview mit Christoph Seydel, Gründer und Geschäftsführer von lituro.de, der neuen Online-Plattform für Autoren

Christoph Seydel_lituro_Pressebild_2HIGHRESDer Buchmarkt verändert sich zur Zeit stetig. Immer mehr Startups erblicken das Licht der Welt, immer mehr junge Gründer entwickeln neue Lösungen für Autoren. Sie alle haben eine Vision: Den Buchmarkt zu revolutionieren.
Heute stellen wir euch ein Unternehmen vor, bei dem es sich lohnt, nicht nur einen, sondern auch einen zweiten und dritten Blick zu riskieren. Wir sprechen von lituro, einer neuen Online-Plattform, die moderne, suchmaschinen-optimierte Autoren-Seiten anbietet und die Vernetzung innerhalb der Web-Welt erleichtert und stärkt.
 DIE neue Literaturplattform? Gründer und Geschäftsführer Christoph Seydel hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt uns, was gründen mit Mut zu tun hat und warum man in der heutigen Zeit groß denken sollte. Der Diplom Informatiker hat bereits vor der Gründung von lituro mehrere Jahre in verschiedenen Berliner Startups als Webentwickler gearbeitet. Sein Wissen und seine Erkenntnisse in Bezug auf die Onlinebranche will er nun dem sich im digitalen Aufbruch befindenden Buchmarkt zugänglich machen. Mehr Informationen unter www.lituro.de 

mw: Lieber Christoph, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meinen Lesern mehr über lituro.de zu erzählen. Was genau steckt hinter lituro.de? Worum geht es?

Christoph Seydel: Hallo Tanja, sehr gerne nehme ich mir die Zeit dafür. lituro bietet Onlinemarketing-Lösungen für Autorinnen und Autoren sowie Verlage an. Bildlich gesprochen wollen wir die Buchvermarktung so einfach wie das Umblättern einer Seite machen. Im Detail gelingt uns das für Autoren vor allem durch die lituro-Autorenseite.

mw: Wie bist Du auf die Idee gekommen, lituro zu gründen?

Christoph Seydel: Ich habe Mitte 2014 mit dem Gedanken gespielt, ein Buch zu schreiben und habe mich der Buchwelt online genähert. Dabei ist mir aufgefallen, was für eine Herausforderung es ist, Marketing für sich und sein Werk zu betreiben. Durch meinen beruflichen Werdegang, ich konzipiere und entwickle Webapplikationen seit meinem Studium, nahm schnell lituro in meinem Kopf Gestalt an und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Das Buch habe ich bislang nicht geschrieben, aber dafür ist lituro entstanden.

Read more

Denke groß und Du wirst groß

Happy kid playing with toy airplane

Wenn Du ein Buch geschrieben hast und es in toller Qualität, mit Lektorat, einem professionellen Buchcover und einer guten Geschichte veröffentlicht hast – dann bist Du groß. Du hast etwas geschafft, was viele Menschen nicht schaffen. Und vielleicht hast Du Blut geleckt und willst jetzt immer weiter schreiben. Super, denn das ist der erste Schritt zum Erfolg.
Heutzutage mit nur einem Buch am Markt als Selfpublisher einen Bestseller zu landen – entschuldige, wenn ich das direkt sagen muss – ist nahezu unmöglich. Um erfolgreich Bücher zu verkaufen und vom Schreiben leben zu können, spielen mehrere Erfolgsfaktoren eine Rolle. Alle Erfolgsfaktoren greifen wie kleine Rädchen ineinander und am Ende kannst Du Dich voll und ganz auf das Schreiben Deines neuen Buches konzentrieren, denn das Rad des Erfolgs dreht sich fast von allein.

Heute möchte ich einen wichtigen Erfolgsfaktor ansprechen, der nicht nur im Autorenalltag, sondern vor allem in der Kommunikation nach außen ganz wesentlich ist: Denke groß! Klingt banal? Ist es nicht!

Read more

Kontakt

Es gibt viele Wege, um miteinander in Kontakt zu treten. Suchen Sie sich einen aus :-)