Facebook-Reichweite und die neue Änderung im Algorithmus

Man indicates a group of like symbols to follow him. Isolated, white background.

In den letzten Tagen überschwemmen angstmachende Posts die Facebook-Welt: Hier heißt es, Facebook habe die Reichweite eingeschränkt und nur ein kleiner Teil der Freunde würde die Beiträge sehen. Es wurde aufgefordert, den Post zu kommentieren oder mit einem Smiley zu versehen – um die Reichweiteneinschränkung zu umgehen. 
Woher dieser „Kettenbrief“ kam, weiß keiner. Fakt ist: Die Aussage ist falsch! Facebook schränkt nicht einfach so die Reichweite ein und schon gar nicht unter „den Freunden“, also von privaten Profilen. Und mit einem Post, der zum kommentieren auffordert, tut man genau das falsche – denn genau DAS führt ab jetzt zur Einschränkung der Reichweite.

Okay, fangen wir von vorne an. Viele fragten sich dieser Tage: Wie funktioniert eigentlich dieser Algorithmus? Was beeinflusst ihn überhaupt?

Es gibt 3 Faktoren, die den Algorithmus beeinflussen
1. Affinity: Dies zielt auf die Beziehung zwischen euch und dem „Empfänger“ des Posts ab. Kommentiert oder liked dieser häufig eure Beiträge, wie oft interagiert ihr usw.
2. Weight: Das, worauf viele Autoren besonderen wert legen: Wird der Beitrag häufig geliked oder kommentiert oder gar weiter geteilt?
3. Decay: Facebook zeigt dem User vor allem Beiträge an, die neu sind. Das heißt natürlich, dass „ältere“ Beiträge kaum mehr angezeigt werden – je nachdem wann der User das letzte Mal eingeloggt war.

 

Neue Änderung in der Einschränkung der Reichweite (Quelle)
Es gibt tatsächlich eine aktuelle Änderung von Facebook, aber nicht die, die gerade überall gepostet wird. Facebook schränkt seit diesem Monat (Dezember 2017) die Reichweite für „Engagement Baiting“ ein. Was ist Engagement Baiting? Nun, das sind all die Dinge, die wir tun, um Aufmerksamkeit auf unseren Post zu ziehen: Die Aufforderung zum Liken (Vote Baiting), Kommentieren (Comment Baiting), Markieren (Tag Baiting) oder Teilen eines Beitrags (Share Baiting) zum Beispiel. Das „Fiese“ ist, dass, wenn  man das zu häufig macht, nicht nur der jeweilige Post, sondern die ganze Page mit einer geringeren Reichweite abgestraft wird. 
Was Facebook damit erreichen will? Weniger Spam und mehr relevante Inhalte. Und das ist gut! Aber es hat Auswirkungen auf unser Postverhalten und die Frage, wie man nun Interaktion im Social Media Marketing erreicht.

 

Was bedeutet das nun für Dein Social Media Marketing

+ Nutze die direkte Aufforderung von Interaktion nur in Ausnahmefällen, z.B. für ein Gewinnspiel. Vermeide übermäßig viele Posts, bei denen man mit Emojis voten oder mit nicht relevanten Fragen zum Kommentieren auffordert. 

+ Interaktion first! Toter Content ist und bleibt toter Content. Deshalb bringt es wenig, einfach sein Buch als Buchtipp zu posten – denn es lädt nicht zu Interaktion ein. Besser ist es, Inhalte regelmäßig spielerisch durch eine Aktivierung der Leser zu vermitteln – und zwar nicht durch         EINEN Post, sondern z.B. durch eine Aktion, bei der viele User beteiligt sind. 

+ Schaffe relevanten Content, das heißt: Je zielgruppengenauer das ist, was Du postest, desto relevanter ist er für die, die es erreichen soll. Und Facebook zeigt diese Inhalte dann auch mehr an.

+ Variiert das Format eures Contents: Stories, Videos, Fotos, Beiträge – inzwischen lässt Facebook viel Spielraum, Inhalte spannend aufzuarbeiten. 

+ Youtube-Videos auf Facebook zu teilen, macht wenig Sinn: Facebook schränkt hier die Reichweite ein, da es „nur“ ein Link ist. Ladet das Video besser direkt in Facebook hoch – dann wird es mehr Usern angezeigt.

 

Für viele galt bisher: Je mehr Engagement, desto mehr Reichweite. Für uns als Buchmarketing-Agentur heißt das jedoch, Engagement noch mehr vor allem durch eine individiuelle, spielerische Aktivierung der User zu erreichen und nicht durch einzelne statische Posts, die zum Handeln auffordern. Zum Anderen gilt noch mehr, relevanten Content und einen Contentmix zu erreichen. Denn Facebook hat vor allem die auf dem Schirm, die spamartig immer (auf die gleiche Art und Weise) das Gleiche posten.

 

 

#notwithoutmybody – oder: warum man alles schaffen kann, was man will

Heute möchte ich einen etwas persönlichen Blogbeitrag teilen, denn manchmal werden wir selbst Teil einer Kampagne, die wir entwickelt haben. So wie die #notwithoutmybody-Kampagne, die wir zum Start von Mela Wagners neuem Roman „Tanz der Sonne entgegen“ ins Leben gerufen haben. Im Roman spielt die Beziehung zum eigenen Körper und dem eigenen Selbst eine wichtige Rolle. Wer kennt sie nicht, diese Gedanken, die einem weismachen wollen, dass man für etwas „nicht hübsch genug“, „nicht schlank genug“, „nicht talentiert genug“ ist? Wir denken, wir müssen ETWAS oder JEMAND sein, um Dinge zu bekommen, die wir uns wünschen oder um den Erfolg zu haben, den wir verdienen. Ich habe früher auch oft so gedacht. Ich war schon immer eine sehr kurvige Frau – so wie die Protagonistin in Melas Roman. Mein Gewicht beeinflusste mich einst sehr stark. Es wurde mir von meinen Eltern immer vermittelt, dass ich als übergewichtige Frau weder einen Mann finde, der mich liebt wie ich bin, noch erfolgreich sein könnte. Ich hatte stets das Gefühl, mich anpassen zu müssen – wenn ich schon äußerlich nicht angepasst war. Ich hatte das Gefühl, immer Leistung bringen zu müssen – wenn ich schon das mit dem Gewicht nicht hinkriege. Und ich hatte das Gefühl, die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen, wenn ich schon meine eigenen nicht erfüllen konnte. Irgendwie fühlte sich alles nicht richtig an. Wie Puzzlestücke, die zwar ineinander verhakt waren, aber nicht recht zusammenpassten. Mein Körper und ich standen auf Kriegsfuß.

Und dann kam der Moment in meinem Leben, in dem mir mein Körper den Weg zeigte. Er versagte plötzlich seine Dienste. Ich bekam die Autoimmunerkrankung Morbus Crohn. Mein ganzer Darm war entzündet. Mein Körper funktionierte plötzlich nicht mehr. Und ich wurde mir seiner essentiellen Bedeutung zum ersten Mal richtig bewusst. Wir haben nur einen Körper. Diesen einen wunderschönen, wunderbaren Körper. Er ist es nicht, der uns daran hindert, zu schaffen, was man will. Er ist immer da. Wir selbst sind es, die uns daran hindern, das Leben zu leben, das wir leben wollen. Der eigene Körper ist vielmehr ein Helfer, der uns den richtigen Weg weist. Er gibt uns wichtige Signale, ob etwas stimmig in unserem Leben ist oder nicht. Haben wir den Job, den wir uns wünschen? Sind wir so erfolgreich, wie wir es sein wollen?

Nach der Diagnose gründete ich diese Agentur. Mein „Bauch“ gehört seither zu meinen allerwichtigsten Entscheidungsorganen. Und eine meiner täglichen Aufgaben ist es, Autoren zu vermitteln, dass sie alles schaffen können, was sie wollen und dass sie groß denken dürfen. Viele haben  Ängste, sich auf einer Bühne oder in einer Kamera zu zeigen. Oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie Erfolg haben. Diese sehr persönliche Arbeit ist ebenfalls ein wichtiger Teil unseres Marketings. Denn: Wer sich erlaubt, erfolgreich zu sein, der erlaubt auch seinen Produkten, sich zu zeigen und gekauft zu werden. Und der erlaubt sich auch viele Fans und gesehen zu werden.

Heute bin ich sehr glücklich, mit mainwunder, mit mir selbst. Denn ich weiß, dass nichts Äußerliches, keine Kilos zuviel, keine schlimme Frisur, keine langweilige Klamotte mich davon abhalten kann, zu tun, was ich tun will. Ich kann ALLES schaffen.
Und je mehr ich das gelernt habe, desto mehr weiß ich auch meinen Körper als Wunderwerk zu schätzen. Meine Nägel, meine Haare, meine Haut und meine Gesundheit zu pflegen, eine schöne Frau zu sein, ist jedesmal ein bewusstes Dankeschön an meinen Körper, der all das für mich trägt.

Was ist Deine Geschichte? Erzähle sie uns unter #notwithoutmybody 

Hier kommst Du zur Aktion

Dem Sturm trotzen: Krisenkommunikation für Autoren und Verlage

wall with the drawing of dark clouds, rain and one umbrella, concept of protection and security (3d render)

10 Jahre lang Krisenkommunikation in großen Markenunternehmen PR zu machen, das härtet ab. Egal ob Greenpeace das Unternehmen verunglimpfte, Foodwatch die Produkte anprangerte, Produktrückrufe gemanagt, wütende Verbraucher beruhigt oder eine schlechte Medienberichterstattung ausgeglichen werden mussten – diese Zeit hätte mich nicht besser auf Krisen in der Buchbranche vorbereiten können. 

Aber: Können auch Autoren und Verlage in solche Krisensituationen geraten? Und was dann?

Nun, die Buchbranche verändert sich rasant. Immer schneller und professioneller werden neue Bücher veröffentlicht, der Markt ist alles andere als leicht. Erfolg ist hart erarbeitet. Und vom eigenen Ruf hängt viel ab: Das Vertrauen zu den Lesern, die Zusammenarbeit mit Bloggern, der Wettbewerb mit anderen Autoren und Verlagen. Da passiert es schnell, dass man in eine Situation gerät, die das eigene Image und damit den Erfolg gefährden kann. Und einen Imageschaden kann sich heutzutage kein Autor oder Verlag leisten. 

Krisensituationen, in die Autoren und Verlage geraten können:

  • Falsche Anschuldigungen (z.B. von anderen Autoren)
  • Ärger mit Bloggern
  • Plagiatsvorwürfe
  • Enttäuschte oder wütende Leser
  • Shitstorm in den sozialen Netzwerken
  • Schlechte Presse

Da wir eine immer stärkere Zunahme von Krisensituationen bei Autoren und Verlagen beobachten, bieten wir hier nun ein passendes Beratungsangebot an.
Krisenkommunikation hilft, sicher und gestärkt durch die Krise zu steuern – durch ein klares und strategisches Vorgehen, gut vorbereitete Prozesse und eine intensive Kommunikation mit den Lesern, Bloggern oder Unternehmen. 

Als Profis stehen wir Autoren und Verlagen in dieser Zeit zur Seite. Wir erarbeiten und kommunizieren offizielle Statements und Q&As, beantworten beunruhigte Leser- und Blogger-Fragen und helfen bei Shitstorms oder Anschuldigungen, die Wogen zu glätten. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen Rechtsbeistand, der mit den Gegebenheiten der Branche vertraut ist. 

Mit der richtigen Krisenkommunikation kann aus einer Krise etwas Gutes entstehen.

Unsere Leistungen im Überblick

Liebster Award: Von tollen Menschen, Ritualen und negativer Kritik

Juhuu, der mainwunder Blog wurde für den Liebster Award nominiert! Und von wem? Niemand geringerer als Tom Oberbichler, seines Zeichens Buchmentor – ein grandioser, wie ich finde. Ich kenne Tom schon eine Weile und wir verfolgen uns gegenseitig, tauschen uns aus und sind im jeweils anderen Blog oder Podcast zu Gast. Deshalb freue ich mich sehr, dass Tom hier an mich gedacht hat und ich bin super gerne dabei.

Was ist der Liebster Award? Der Liebster Award dient dazu, Blogs bekannter zu machen. Alles was man tun muss, ist:

  1. die 11 Fragen der Person beantworten, die dich nominiert hat
  2. die Person verlinken, die dich nominiert hat
  3. Blogs nominieren
  4. diesen Personen  eigene 11 neue Fragen stellen

Warum sind Dinge wie der Liebster Award wichtig? Um sich selbst bekannter zu machen muss man sein Netzwerk stetig erweitern. Das gilt nicht nur für Autoren oder Dienstleister, sondern auch für Blogger. Menschen auf sich aufmerksam zu machen geschieht auf vielen Wegen, dieser hier ist einer davon. Jeder, der weiterkommen möchte, sollte Möglichkeiten nutzen, etwas von sich zu erzählen. Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen.

Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen. Klick um zu Tweeten

Tom hat mir natürlich auch Fragen gestellt. Also lasse ich mal die Hosen herunter:

Hast du eine bestimmte Tageszeit, zu der du am liebsten schreibst?

Berufliche Sachen wie Pressemitteilungen, Artikel oder Texte schreibe ich gerne morgens, wenn der Kopf am Kreativsten ist. Privates gerne nach der Arbeit am Abend. Mein Buch „Praxishandbuch Buchmarketing“ habe ich abends bis in die Nacht hinein geschrieben.

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Wenn Leser-Aktionen scheitern

Social Word Globe Computer Speech Concept

Es ist ein Phänomen. Da plane ich als Autorin oder Autor ein Gewinnspiel oder eine Aktion für meine Leser, habe womöglich viel Zeit in die Organisation und Mühe für Preise investiert – und dann passiert nichts. Ein paar Likes, so gut wie keine Kommentare und erst recht keine Dynamik. Was ist passiert? 
Warum scheitern Leser-Aktionen? Das wollen wir uns im heutigen Beitrag einmal genauer ansehen. 

Was bei anderen funktioniert, muss nicht für Dich das Richtige sein

Wenn wir bei anderen Autoren eine Aktion sehen, die mehrere hunderte Kommentare und Likes hat, die Leser begeistert das Gewinnspiel teilen und sich ein halbes Bein ausreißen, um zu gewinnen, dann wollen wir das auch. Klar oder? Dafür machen wir es schließlich, um die Aufmerksamkeit unserer Leser zu erhaschen. Nun muss ich Dich aber leider enttäuschen, denn: Was bei anderen funktioniert, muss nicht auch bei Dir funktionieren. Von welchen Aspekten ist das abhängig?

1. Die Reichweite
Die Reichweite ist für das Gelingen einer Leser-Aktion oder eines Gewinnspiels entscheidend. Einerseits wollen wir an Reichweite dazu gewinnen, wenn wir eine solche Aktion starten. Andererseits brauchen wir bereits eine gewisse Reichweite, damit eine Aktion erfolgreich werden kann. Wenn ein anderer Autor also z.B. über 2000 Follower auf seiner Seite hat und Du nur 200, dann ist klar, dass Deine Resonanz nicht wie bei ihm ausfallen wird. Es gilt also, hier realistisch zu bleiben und seine Aktion entsprechend auszurichten. Habe ich als Autor noch nicht viel Reichweite, ist mein primäres Ziel der Aktion, diese auszubauen. Dann kann ich eine Aktion so entwickeln, dass sie auf eben dies abzielt. Eine Aktion, die zwar nett ist, aber nichts für das eigentliche Ziel tut, wird dann leider nicht den gewünschten Effekt bringen. 

2. Der Schwierigkeitsgrad
Damit Leser heute Lust haben, an einer Aktion oder einem Gewinnspiel teilzunehmen, muss das, was sie tun müssen, schnell verstanden werden und leicht umzusetzen sein. So kann – je nach Thema – das Posten eines Bildes leicht oder eben kompliziert sein, z.B. wenn das Thema so komplex ist, dass dem Leser dazu schnell nichts einfällt. Oder die Anleitung für ein Gewinnspiel ist so kompliziert, dass man sie – wenn überhaupt – erst nach mehrmaligem Lesen versteht. Oder der Leser muss mehrere Klicks tätigen, um überhaupt teilnehmen zu können. Diese Zeit hat bzw. nimmt sich heute niemand, dafür passiert zu viel in kurzer Zeit und dafür gibt es zu viele Gewinnspiele, an denen sie einfacher teilnehmen können. 

3. Die Leserstruktur
Wir sind immer noch bei dem anderen Autor, der so eine riesige Resonanz auf seine Aktion hatte. Nun – dieser Autor hat möglicherweise eine andere Leserstruktur als Du. Das heißt, seine Leser sind vielleicht in einem anderen Alter, mögen andere Bücher und weisen eine andere Online-Aktivität auf. Leser und Leser sind nicht über einen Kamm zu scheren. Wenn Du also fest stellst, dass Deine Leser auf diese oder jene Aktion nicht mit Aktivität reagieren, brauchen sie etwas anderes. Und das gilt es herauszufinden. 

4. Mit gutem Beispiel vorangehen
Wenn Autoren, die bisher noch nicht so aktiv in den Social Media Netzwerken waren, nun selbst eine hohe Aktivität von ihren Lesern erwarten, wird es schwierig. Nur wer selbst viel präsent und aktiv ist, auf Kommentare seiner Leser antwortet und wirklichen Austausch sucht, der bekommt eben dies zurück. Im Kern wünscht sich jeder Leser den Kontakt zum Autor, sonst hätte er seine FB-Seite ja nicht geliked. Das heißt, konsequent kommunizieren und auf den Leser eingehen – dann klappt´s auch umgekehrt mit der Beteiligung bei Leser-Aktionen.

5. Abwechslung und Spaß

Viele Kommentare und Likes sind nicht immer entscheidend. Wenn Du nur 10 User erreichst, diese aber ganz viel Spaß bei Deiner Aktion haben, dann hast Du im besten all 10 neue, treue Leser gewonnen. Sie behalten Dich im Kopf als ein Autor, mit dem es Spaß macht und sie werden bei jeder weiteren Aktion von Dir wieder dabei sein. Ich bezeichne das in meinem Social Media Modell immer als „Entertainment“, denn es geht darum, den User zu unterhalten und dadurch eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Neben harten Zahlen sollte man diesen wichtigen Aspekt nicht vergessen.

Jetzt weißt Du, warum Leser-Aktionen scheitern können. Wenn Du spürst, dass Dein Gewinnspiel oder Deine Aktion nicht funktioniert, zieh sie trotzdem bis zum Schluss durch. Nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn wirklich gar nichts passiert, kannst Du sie zurück ziehen. Nutze diesen Fall aber, um bei Deinen Lesern nachzuhaken, warum sie sich nicht beteiligt haben. War es der Gewinn, war es zu kompliziert oder haben sie einfach gerade andere Dinge um die Ohren? So kannst Du dazulernen und es beim nächsten Mal mehr an ihren Bedürfnissen ausrichten. 

 

Die Macht der Kooperation im Buchmarketing

Business Team Celebration Party Success Concept

Die Unternehmensstrategen wissen: Wer einen großen Marktanteil erreichen möchte, der muss wachsen und sich vernetzen. Sei es durch Fusionen, Joint Ventures oder Brancheninitiativen. In meiner Zeit bei Nestlé in der Lobbyarbeit lernte ich eines: Dass die Macht der Kooperation nicht zu unterschätzen ist. Damals starteten wir zusammen mit anderen Nahrungsmittelkonzernen eine gemeinsame Initiative, um unsere Lösung gegenüber der Politik geschlossen und kraftvoll vorzubringen.

Im Buchmarketing ist Kooperation ein Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wer erfolgreiche Autoren beobachtet, wird erkennen, dass er nicht alleine vor sich „hinwurschtelt“. Viele nutzen die Macht der Kooperation, um weiterzukommen. mainwunder greift diese Entwicklung auf und integriert sie ins Buchmarketing. Das Ergebnis sind Aktionen, an denen Selfpublisher genauso teilnehmen wie Autoren verschiedener namhafter Verlage. Das sind Aktionen, die bewegen, die die Vielfalt unserer Branche widerspiegeln und dem Leser ganz besondere Momente bescheren. Die Autoren, die sich zuvor noch nicht so vernetzt haben, mehr Reichweite und starke Beziehungen zu andere Autoren, Bloggern und Lesern bescheren. Heute möchte ich näher darauf eingehen, was ein Autor tun kann, um sich durch Kooperation besser aufzustellen:

1. Die Kraft von Empfehlungen

Wer sich vernetzt, sich mit anderen Autoren, Bloggern und Lesern austauscht, der kann davon ausgehen, dass er bei der Veröffentlichung seines neuen Romans unterstützt wird. Jeder Autor weiß um die Kraft der Empfehlung, die gerade bei Viellesern unschätzbar wertvoll ist. Empfehlungen sind ein Geben und Nehmen, nimm die Ego-Brille ab und empfehle deinen Lesern auch Bücher anderer Autoren. Bücher, hinter denen auch Du stehst und die aus Deinem Genre sind. So erreichst Du mit der Zeit einen Synergieeffekt. Man profitiert voneinander.

2. Gemeinsam auftreten

„Warum soll ich mit einem Verlagsautor gemeinsame Sache machen, der wird doch schon von seinem Verlag genug unterstützt!“ – mag der ein oder andere Selfpublisher entrüstet ausrufen. „Warum soll ich mit einem Autor etwas machen, der nicht einmal einen Verlag hat, der kann mir ja nichts bringen“ – könnte der Verlagsautor antworten.

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Ein Blick hinter die mainwunder-Kulissen und in das Innere einer PR-Frau

female hands with pen writing on notebook with morning coffee and croissant

Bevor ich gleich zum nächsten Termin husche, möchte ich euch an dem teilhaben lassen, was gerade hinter den Kulissen bei mainwunder passiert. Von außen betrachtet ist mainwunder lediglich eine Marketing-Agentur. So steht es da geschrieben, auf dem Papier beim Gewerbeamt. Die Wahrheit ist: Es ist alles andere als „nur“ eine Marketing-Agentur. mainwunder ist wie das Leben, aber viel intensiver. Und das hat mit den Produkten und den Menschen dahinter zu tun, die wir vertreten. Wenn wir etwas kreieren, um vorrangig den Autor und sein Buch sichtbar zu machen und am Ende etwas tiefes, unvergleichliches entsteht. Etwas, das man auf dem Reißbrett zuvor gar nicht so genau planen kann. Man kann es nur erahnen, dass das möglich ist.

Und gerade folgen Erlebnisse dieser Art täglich Schlag auf Schlag. Als Macherin dahinter, die all das angestoßen hat und die Fäden zieht, ist das manchmal eine wahre Achterbahn der Gefühle.

Wenn ich Projekte ins Leben rufe, mir eine meiner kreativen Aktionen ausdenke, ist da am Anfang nur eine Idee. Manchmal ein Gefühl dessen, was ich erreichen möchte. Was ich möchte, das Leser wahrnehmen und empfinden, wenn sie von dieser Aktion erfahren und an ihr teilnehmen. Gleiches bei Blogger-Aktionen. Wird die Idee, die ich gerade habe, Blogger vor Begeisterung entzücken lassen? Ist die Idee gut genug, dass sie Menschen bewegt und in die Aktivität bringt?

krimiwoche_300x300[1]Die große Facebook Krimi- & Thriller-Woche, die vom 13.-19. Juni stattfindet, ist eine solche Aktion. Am Anfang war da nur die Idee, die Szene zusammen zu bringen und die gesammelte Power zu nutzen, um für Autoren und Verlage einen Mehrwert zu schaffen und Lesern und Bloggern eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Wir mögen es nicht zu kleckern, schließlich ist unser Motto „Wir machen Bücher groß“ – also denken wir auch groß. Da war klar, dass bei solch einer Aktion auch die tollsten Verlage, die bekanntesten und coolsten Autoren dabei sein müssen. Aber wir wollen auch die ganze Bandbreite abdecken, vom Selfpublisher über den Debütautor bis hin zum kleinen und mittleren Verlag. Eine ganz schöne Mammutaufgabe, der wir uns mutig gestellt haben. Entstanden ist schon jetzt etwas wunderbares, die Website http://krimiwoche.de  ist online und die Krimiwoche zieht seit gestern ihre Kreise. Autoren und Blogger schreiben mich an, Verlage und…ja sogar der sympathische Sebastian Fitzek sind begeistert. Scheinbar haben wir da den Nerv der Zeit getroffen.

Die @Krimiwoche trifft den Nerv der Zeit Klick um zu Tweeten

11242692_10206824773520443_9054849417989985614_nEine andere Aktion, aber nicht minder aufwühlend, ist die Blogparade „Seelengeflüster – finde Deine innere Wahrheit“. Gestartet mit einer Idee, sich selbst und seiner eigenen Wahrheit auf die Spur zu kommen, entstehen nun Beiträge, die nicht nur die Blogger zum Weinen bringen. Der gestrige Beitrag von Monica auf ihrem Blog minime.life rührte selbst bei mir die Tränen. Hier könnt ihr ihn nachlesen: http://minime.life/blogparade-seelengefluester/
Dass das Buch Seelengeflüster und die Aufgaben die Teilnehmer derart bewegt, das kann man weder planen noch abschätzen. Man kann lediglich die Basis dafür schaffen, den Rahmen entsprechend stecken und die Aktion „im Flow“ halten.

Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit. Klick um zu Tweeten

Aber es geht nahtlos weiter. Schon jetzt arbeiten wir auf Hochtouren an einer weiteren bewegenden Aktion passend zum Buch „Liebe auf Schamanisch“. Auch dies wird eine nie dagewesene Aktion, die einige Herzen berühren und uns viele unvergessliche Momente bescheren wird.

Warum erzähle ich euch das alles? Nun, Buchmarketing ist nur ein Wort. Es mit Leben zu füllen, das ist meine Arbeit. Mein tägliches Tun. Das, was mich hier manchmal Freudentänze aufführen oder mich vor Begeisterung laut quietschen lässt. Manchmal, wenn es noch irgendwo hakt oder es nicht gleich auf Anhieb läuft, ist das eine Herausforderung für mich. Dann geduldig mit sich zu sein und einen anderen Weg zu finden, gehört auch dazu. Buchmarketing ist eine gefühlvolle Sache, während man viel sachlich und professionell vorgehen muss. Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit.

In diesem Sinne euch einen tollen Tag <3

 

Praxishandbuch Buchmarketing – ein Abenteuer

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat’s einfach gemacht.“

Ich bin immer noch aufgeregt. Aufgeregt über mein erstes Fachbuch, über das Abenteuer der letzten Monate. Aufgeregt über den Erfolg, den es jetzt schon hat. Heute wage ich einen kleinen Rückblick und gewähre euch Einblick in das Wie und Warum hinter dem Praxishandbuch Buchmarketing.
Es ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr her, als ich feststellte, dass es kein Buch gibt, dass Autoren in Sachen Buchmarketing wirklich hilft. Das Anleitungen bietet, mit denen sie direkt loslegen können. Und das in dieser Zeit, in der täglich hunderte neue Bücher auf den Markt kommen. In einer Zeit, in der Selfpublisher mehr verdienen können als Verlagsautoren. In einer Zeit, in der Buchblogger zu einem festen Bestandteil der Branche geworden sind.

Wenn Dinge fehlen, muss ich die Lücke füllen. 

Nur das lässt mein kreativer Drang zu. Denn ich weiß – und da musste ich realistisch sein – dass nicht jeder Autor bereit ist, sich an eine Buchmarketing-Agentur zu wenden, um sich Hilfe zu holen. Sondern dass sie selbst nach Lösungen suchen, dass sie sich selbst ausprobieren wollen. Dass sie nächtelang im Internet surfen, um sich Tipps und Möglichkeiten zusammen zu suchen, die sie am Ende doch wieder verwirren. Aber sie probieren es. Autoren sind zäh, ehrgeizig, sie wollen Marketing machen. Aber da gab es kein Buch, das Autoren fundiertes Marketingwissen verständlich wiedergibt. Also machte ich mich auf und wagte mich an das Experiment Buchveröffentlichung. Zwischen neuen Projekten, neuen Kunden und der Frankfurter Buchmesse habe ich geschrieben. Nach der Arbeit, nachts, am Wochenende. Ich weiß, von außen mag das verrückt erscheinen – aber ihr, liebe Autoren, wisst was ich meine. Man kann einfach nicht anders, man muss es tun, egal was andere sagen.
Ich weiß im Beruflichen immer, was ich will. Und auch hier wusste ich, was ich wollte – keinen theoretischen Schinken, mit dem man dann letztlich wieder nicht arbeiten kann. Sondern ein praktisch orientiertes Werk, das alle wichtigen Marketingbereiche für Autoren abdeckt. Aufschlagen, loslegen, Erfolg haben. Das wollte ich.

Ein Fachverlag ist nicht immer der richtige Weg

Ich hatte einige Gespräche mit Verlagen, u.a. mit Springer Gabler und dem Marketingverlag O´Reilly, zwei unglaublich erfolgreiche Fachverlage. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank für die tollen, offenen Gespräche, die ich mit euch führen durfte! In den Gesprächen zeigte sich, dass ein Fachverlag nicht der richtige Weg ist. Dass diese Bücher zu theoretisch – eben für Marketingler – sind. Dass das aber nicht das ist, was Autoren brauchen. Und ich wollte, dass Autoren aktiv damit arbeiten können – eben ein Praxishandbuch! Und so entschied ich mich – mit einem guten Gefühl – dafür, es vielen meiner Kunden gleich zu tun und das Buch selbst zu veröffentlichen.

Ein Dank

Dass ich mit den Besten der Branche zusammenarbeite, das wusste ich schon immer. Es selbst am eigenen Leib, mit dem eigenen Buch, zu erfahren, ist aber nochmal eine tiefere Erfahrung. Und eine Bestätigung für die Wahl meines Teams, für die Wahl derer, mit denen ich täglich gerne zusammen arbeite und für meine Kunden großartiges realisiere. 

Ein besonderer Dank geht an Corinna Rindlsbacher von ebokks, die mit ihrem Engagement, ihrem Wissen und ihrer Hingabe mein Buch grandios lektoriert und gesetzt hat. Ihr ist es zu verdanken, dass das Buch so schnell erschienen ist. Auch ein großer Dank geht an Juliane Schneeweiss, sie ist der Kopf hinter unseren Buchcovern – und auch hinter meinem. Ich bin verliebt in dieses Cover und ich glaube, viele andere auch <3 Ein Dank an Rebecca Humpert für ihr tolles Korrektorat, sie hat dem Buch den letzten Feinschliff gegeben.
Und ein Dank an alle lieben Menschen im Hintergrund, die mich über Monate auf dem Weg begleitet haben. Sie wissen schon, dass ich sie meine.

Dieses Buch zu veröffentlichen war ein einziges Abenteuer. Ein großartiges Gefühl! Vor allem, wenn es dann direkt nach Veröffentlichung zum Bestseller Nr. 1 der Kategorie PR wird und sich seitdem dort hält. Und ich glaube, Bücher schreiben macht süchtig – es wird nicht mein Letztes bleiben.

Das Praxishandbuch Buchmarketing hilft hoffentlich vielen Autoren dabei, ihre Bücher erfolgreich zu vermarkten. Ich hoffe, es macht euch ebenso Freude, nicht nur am Inhalt, sondern auch an der tollen Qualität des Druckes (und beim Hardcover am Schutzumschlag und dem Lesebändchen 😉 ). Marketing soll nicht nur Erfolg bringen, sondern vor allem Spaß machen – also auch ein Buch über Buchmarketing.

Wer das Buch als Paperback oder Hardcover kaufen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden. Amazon braucht noch etwas, bis es ins System gespielt ist. Wer es als E-Book haben möchte, der kann es hier bekommen.

 

 

Warum es okay ist, sich als Autor Unterstützung im Marketing zu suchen

Blonde student worried about exams

Heute möchte ich nicht darüber sprechen, dass Autoren Buchmarketing brauchen. Ich denke, das wissen Sie inzwischen, vor allem, da Sie diesem Blog folgen. Worüber ich heute sprechen möchte ist ein Phänomen, welches mir in den letzten Monaten immer wieder begegnet ist. Erfolgreiche Autoren, die alle drei Monate neue Bücher veröffentlichen, täglich für tausende Leser in den sozialen Medien ein Ohr haben und dazu große Marketingaktionen starten, auf jeder Buchmesse präsent sind und einiges mehr. Alleine beim Lesen gerät man schon in Stress. Was ein Pensum! Diese Autoren WOLLEN den Erfolg und sie tun sehr sehr viel dafür. Häufig sind es Selfpublisher, die sich alles von Anfang an selbst aufgebaut haben. Stein um Stein, immer 100% gebend. Es sind diese Selfpublisher, die Nächte durchschreiben und zwischen Brote schmieren und Fußballtraining die nächste Release Party planen.

Das ist bei vielen Autoren heute Realität. Das Klischee, dass Autoren zuhause sitzen und gemütlich schreiben ohne Kontakt zur Außenwelt – das ist eine Illusion. Gibt es nicht mehr. Wer wirklich Erfolg hat oder haben will, arbeitet den ganzen Tag an allen Fronten.

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Kontakt

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