Dienstleister in der Buchbranche: Warum es sich als Autor lohnt mehr zu bezahlen

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Dass die Buchbranche ein hartes Pflaster ist, das wusste ich von Anfang an. Dass es für Dienstleister für Autoren wie Coverdesigner, Lektoren oder eben Marketingberater aber besonders hart ist, das zeigt sich erst, wenn man mit beiden Füßen mittendrin steckt in der Buchbranche.

Heute ist nicht nur bei den Banken und IT-Unternehmen ein immer weiter, größer, schneller angesagt, sondern auch bei uns, die zwischen all den friedlich zwischen Pappe daliegenden Buchseiten zur nächsten Veröffentlichung hetzen, noch schnell ein Cover über Nacht fertig machen und mal eben im zehnminütigen Telefonat einen ganzen Marketingplan aufstellen. Warum ich das Thema heute zur Sprache bringe? Weil es mir in letzter Zeit immer wieder auffällt, wie unterschiedlich Service verstanden wird. Da schreibt der Steuerberater eine fette Rechnung für etwas, das er nicht wusste und recherchieren musste.
Da wird das Telefonat mit einer fremden Webdesignerin mittendrin beendet, weil das Stundenbudget aufgebraucht ist. Beides würde mir nie einfallen. 

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„Lituro soll das Facebook für Literaturliebhaber werden“

Interview mit Christoph Seydel, Gründer und Geschäftsführer von lituro.de, der neuen Online-Plattform für Autoren

Christoph Seydel_lituro_Pressebild_2HIGHRESDer Buchmarkt verändert sich zur Zeit stetig. Immer mehr Startups erblicken das Licht der Welt, immer mehr junge Gründer entwickeln neue Lösungen für Autoren. Sie alle haben eine Vision: Den Buchmarkt zu revolutionieren.
Heute stellen wir euch ein Unternehmen vor, bei dem es sich lohnt, nicht nur einen, sondern auch einen zweiten und dritten Blick zu riskieren. Wir sprechen von lituro, einer neuen Online-Plattform, die moderne, suchmaschinen-optimierte Autoren-Seiten anbietet und die Vernetzung innerhalb der Web-Welt erleichtert und stärkt.
 DIE neue Literaturplattform? Gründer und Geschäftsführer Christoph Seydel hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt uns, was gründen mit Mut zu tun hat und warum man in der heutigen Zeit groß denken sollte. Der Diplom Informatiker hat bereits vor der Gründung von lituro mehrere Jahre in verschiedenen Berliner Startups als Webentwickler gearbeitet. Sein Wissen und seine Erkenntnisse in Bezug auf die Onlinebranche will er nun dem sich im digitalen Aufbruch befindenden Buchmarkt zugänglich machen. Mehr Informationen unter www.lituro.de 

mw: Lieber Christoph, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meinen Lesern mehr über lituro.de zu erzählen. Was genau steckt hinter lituro.de? Worum geht es?

Christoph Seydel: Hallo Tanja, sehr gerne nehme ich mir die Zeit dafür. lituro bietet Onlinemarketing-Lösungen für Autorinnen und Autoren sowie Verlage an. Bildlich gesprochen wollen wir die Buchvermarktung so einfach wie das Umblättern einer Seite machen. Im Detail gelingt uns das für Autoren vor allem durch die lituro-Autorenseite.

mw: Wie bist Du auf die Idee gekommen, lituro zu gründen?

Christoph Seydel: Ich habe Mitte 2014 mit dem Gedanken gespielt, ein Buch zu schreiben und habe mich der Buchwelt online genähert. Dabei ist mir aufgefallen, was für eine Herausforderung es ist, Marketing für sich und sein Werk zu betreiben. Durch meinen beruflichen Werdegang, ich konzipiere und entwickle Webapplikationen seit meinem Studium, nahm schnell lituro in meinem Kopf Gestalt an und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Das Buch habe ich bislang nicht geschrieben, aber dafür ist lituro entstanden.

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Buchreport bringt Indie-Autoren in den Buchhandel

Wie bekommt der Selfpublisher sein Buch in den Buchhandel? Bisher eine nahezu unüberwindbare Hürde. Sind Selfpublisher inzwischen in den Bestseller-Rankings auf Amazon, auf Buch-Plattformen, Buch-Blogs und in den Medien angekommen, so gab es bisher für eben diese bisher kaum Möglichkeiten, ihre Bücher im Buchladen ins Regal zu stellen. Jetzt baut das Branchenmagazin Buchreport eine wichtige Brücke zwischen Indies und Buchhandel: Mit dem Indie-Katalog bauen eine Bühne, um ihre Bücher dem Handel zu präsentieren. mainwunder hat für euch die wichtigsten Fakten zusammen gefasst:

1. Der 2008 gegründete „Novitätenkatalog“ sollte Buchhandlungen und Verlagen einen Überblick über die wichtigen Neuerscheinungen geben. Jetzt wurde der Katalog im Zuge der Neuausrichtung in „Indie-Katalog“ umbenannt. Zusammen mit der Plattform www.indie-publishing.de gibt es nun sowohl print als auch digital zwei tolle Möglichkeiten, als Indie-Autor sein Buch zu präsentieren. Ziel ist, dass noch mehr Bücher von Selfpublishern in den Regalen der Buchhandlungen landen.

2. Der gedruckte Katalog erscheint als Beilage des buchreport.magazins sowie kostenlos als pdf. Dieses erreicht tausende Buchhandlungen. Online ist die Titel-Datenbank unter http://url.buchreport.de/indiekatalog zu finden. Buchungen erscheinen demnach sowohl online als auch in der nächsten Print-Ausgabe.

3. Der Indie-Katalog erscheint zweimal im Jahr: Ende Juni und Ende Dezember.

4. Der Indie-Katalog hat den Anspruch, neben der Platzierung der Bücher auch Themen und Trends des Marktes abzubilden. Auch wird die Redaktion auch Autoren mit ihren Büchern porträtieren. Im neuen Indie-Katalog geht es zum Beispiel um Autoren, die erfolgreich mit dem Buchhandel kooperieren. Außerdem wird es Rezensionen und Empfehlungen für Selfpublishing Dienstleister geben.

5. Selfpublisher können ihr Buch als „Annotation“ buchen: Text, Cover, bibliographischen Daten und Barcode (mit dem der Buchhändler direkt bestellen kann) werden hier abgebildet. Diese kosten je nach Größe 99 bzw. 149 Euro (dies sind Einührungspreise). Dabei werden grundsätzlich Titel aller Genres aufgenommen. epubli-Autoren geben bei der Buchung den Code SPepubli an.

6. Preise

Banner auf Indie-Publishing:

Full-Size-Banner (über dem Header, 900 x 100 Pixel): 370 Euro / Woche

Rectangle (unterhalb der Seitennavigation, 253 x 131 Pixel): 170 Euro / Woche

Medium Rectangle: 240 Euro / Woche

Alle Preise gelten zzgl. MwSt

Grafikformate: GIF, JPEG, PNG (max. 60 KB; RGB), Flash (max. 120 KB)

Datenversand an: Opens window for sending emailonline@buchreport.de

Anlieferungsschluss: 3 Arbeitstage vor Veröffentlichung

Annotationen im Indie-Katalog:

Verlage:
Medium-Annotation (Umfang 410 Zeichen):  1 Titel 150 €, Angebot 3 für 2 = 300 €, weitere Einträge: je 90 €

Premium-Annotation (Umfang 600 Zeichen): 1 Titel 250 €, Angebot 3 für 2 = 500 €, weitere Einträge: je 150 €, inklusive Abdruck einer gewünschten Internet-Adresse im Print-Katalog

Selfpublisher:
Medium-Annotation: 99 €

Premium-Annotation: 149 €

Anzeigen im Indie-Katalog:

Titelseite (Format 210 x 230 mm): 3.590 €

Umschlagseiten 2-4 (Format 210 x 297 mm): je 1.350 €

1/1 Seite Innenteil (Format 210 x 297 mm):1.150 €

1/2 Seite quer (210 x 143 mm): 880 €

1/3 Seite neben dem Editorial (Format 73 x 297 mm): 820 €

(alle genannten Preise zzgl. MwSt.)

Datenversand an: Opens window for sending email online@buchreport.de

Anlieferungsschluss: 3 Arbeitstage vor Veröffentlichung

Ansprechpartner Anzeigenmarketing

Ingrid Conrad (Leitung), Tel. +49 (0)231 / 9056-121, Opens window for sending emailconrad@buchreport.de

Julia Kortenjann (Anzeigenmarketing), Tel. +49 (0)231 / 9056-205, Opens window for sending emailkortenjann@buchreport.de

Hier kannst Du die aktuelle Herbstausgabe durchblättern

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„Ich bin eine exzessive Autorin“

Interview mit  Poppy J. Anderson, der ersten deutschen Amazon Millionärin auf dem deutschen Buchmarkt über die Geheimnisse ihres Erfolgs, erlebbare Marketingaktivitäten und starke Männer

Sie ist eine von den jungen, modernen Selfpublishern, zu der jeder Schreiberling aufschaut, der den Traum von eigenen Buch im Selbstverlag realisieren möchte. Als erste deutsche Autorin hat sie mit ihren Büchern die Grenze von einer Million Buchverkäufe auf Amazon geknackt, ihr aktuelles Buch „Cheerleader küsst man nicht“ kletterte auf Platz 1 der Kindle Charts. Auch in Sachen Marketing und Kommunikation macht sie vor wie es geht: Bei Fotoshootings und auf Messen macht sie ihre Protagonisten lebendig. Ihre Leser lieben ihr Footballteam, das sogar ein eigenes Maskottchen und Merchandising-Artikel hat. Ich wollte wissen – was sind die Geheimnisse ihres Erfolgs? In einem sehr intimen Interview gibt die Autorin  mainwunder tiefe Einblicke in ihre Arbeit und ihren Weg zur Bestsellerautorin.
Poppy J. Anderson ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit amerikanischen Wurzeln. Die Historikerin und Germanistin veröffentlicht seit Ende 2012 als Selfpublisherin moderne Liebesromane. Mittlerweile hat sie eine Million Bücher verkauft. Drei ihrer Bücher wurden über Rowohlt verlegt.
Ihren aktuellen Roman findet ihr bei Amazon.

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mw: Liebe Poppy, Du bist die erste Amazon Millionärin auf dem deutschen Markt. Wie fühlt sich das an?

Poppy J. Anderson: Unglaublich, um es ganz platt zu sagen. Vor nicht einmal zweieinhalb Jahren habe ich spaßeshalber mein erstes Buch bei Amazon hochgeladen
und niemals damit gerechnet, so viel zu erreichen.

mw: Dein  neuer Roman „Cheerleader küsst man nicht“ belegte zehn Tage lang Platz 1 der Kindle Charts. Unter uns: Was ist Dein Geheimnis?

Poppy J. Anderson: Natürlich könnte ich jetzt sagen, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und extrem viel Glück hatte. Das stimmt sogar zu einem gewissen Teil, aber hinter diesem „Geheimnis“ steckt im Grunde nichts anderes als unglaublich harte Arbeit. Ich bin eine exzessive Autorin, die teilweise bis zu zwanzig Stunden pro Tag arbeitet und auch am Wochenende am Schreibtisch sitzt.

mw: Bis 2012 hast Du gar nicht über den Beruf Autorin nachgedacht. Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, doch mit dem Schreiben zu beginnen und veröffentlichen zu wollen?

Poppy J. Anderson: Geschrieben habe ich seit meiner Teenagerzeit und ich verbrachte auch während des Studiums viel freie Zeit damit, mehrbändige Romanreihen zu schreiben, um mich von den teilweise knochentrockenen Seminararbeiten abzulenken. Jedoch war dies stets als ein Hobby gedacht. Als ich Ende 2012 zum ersten Mal den Begriff „Selfpublishing“ hörte, dachte ich, dass es ganz interessant sein könnte, das eigene Buch über die Amazon-Plattform KDP hochzuladen. Erwartungen hegte ich keine, sondern erhoffte mir lediglich etwas Feedback.

mw: Als Du mit Schreiben begonnen hast – war es für Dich sofort klar, worüber Du schreiben möchtest und dass es mit Football zu tun haben soll?

Poppy J. Anderson: Früher habe ich vor allem über historische Themen geschrieben. Mein Steckenpferd ist schon immer die Geschichtswissenschaft gewesen, weswegen ich mich nach dem Abitur auch für ein solches Studium entschlossen habe. Erst vor wenigen Jahren begann ich damit, moderne Romane zu schreiben. Das Football-Thema kam ganz spontan auf, da ich nach einem Job für meinen Protagonisten suchte, der ihn dazu zwang, oft den Wohnort zu wechseln und unterwegs zu sein. Zu jener Zeit lief im Fernsehen ein Werbespot für die NFL. Spontan wurde aus meinem Protagonisten ein Profi-Footballspieler.

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Buchmesse: „Wir setzen auf die Kommunikation über soziale Medien“

Interview mit Julia Lücke, Pressesprecherin der Leipziger Buchmesse über die Neuausrichtung der Buchmesse, den Einsatz von Social Media in der Kommunikation und die Einbindung von Angeboten für Selfpublisher

Endlich ist es soweit – in wenigen Stunden öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Das jährliche Highlight in der Buchwelt, das Autoren, Verlage, Blogger und Dienstleister für einige Tage unter einem Dach vereint und Literatur zum Gemeinschaftserlebnis macht. Das Programm klingt in diesem Jahr besonders spannend. Wir wollten wissen: Wie gehen die Organisatoren mit den Veränderungen des Buchmarktes um? Reagiert die Buchmesse auf die zunehmende Zahl an Selfpublishern mit besonderen Angeboten? Und wie kommuniziert eine klassische Messe in Zeiten digitaler Kommunikation? mainwunder hat bei jemandem nachgefragt, der es wissen muss: Julia Lücke steuert als Pressesprecherin die Leipziger Buchmesse und ist bei allen Entwicklungen und Veränderungen hautnah dabei. Nach ihrem Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften arbeitete sie zunächst als PR-Beraterin. 2011 wechselte sie zur Leipziger Messe und betreute die Pressearbeit verschiedener Publikumsmessen. Seit 2014 verantwortet sie die Leipziger Buchmesse als Pressesprecherin.

mw: Liebe Frau Lücke, wir fiebern alle schon der Leipziger Buchmesse entgegen. Auf welche Highlights können sich Autoren, Verlage und Buch-Blogger in diesem Jahr freuen?Buchmesse Leipzig 04-2014
Julia Lücke: Auf ein Feuerwerk der Literatur! Die Leipziger Buchmesse im Verbund mit der Manga-Comic-Convention präsentiert in diesem Jahr 2.200 Aussteller. In unserem Rahmenprogramm Leipzig liest vereinen wir 3.000 Mitwirkende in über 3.200 Veranstaltungen an 410 Orten. Unser Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland – Israel“ beleuchtet anlässlich der 50-jährigen diplomatischen Beziehungen die Literatur beider Länder. Darüber hinaus kommen bekannte Autoren wie Günter Grass, Herta Müller, Jussi Adler-Olsen oder auch Thomas Brussig nach Leipzig – um nur eine Auswahl zu nennen.

mw: Hat sich die diesjährige Buchmesse im Vergleich zu denen der letzten Jahre verändert und wenn ja, worin genau?
Julia Lücke: Beständig neu – das trifft die Leipziger Buchmesse ziemlich gut. Das Lesefest „Leipzig liest“ zum Beispiel folgt seit 24 Jahren einem erfolgreichen Konzept: Wir verbinden Lesungen mit thematisch passenden Orten und sorgen damit für ein wahres Literaturerlebnis. Natürlich setzen wir jedes Jahr neue inhaltliche Schwerpunkte: In diesem Jahr feiern wir zum Beispiel „25 Jahre Deutsche Einheit“. Anlässlich dieses Themas schauen wir jedoch nicht nur zurück, sondern werfen den Blick auf die heutige Gesellschaft: Wie geht es den Menschen? Was bedeutet heute etwa das Thema Meinungsfreiheit? Und unser Messeschwerpunkt selbst wird natürlich auch spannende Diskussionen mitbringen.

Ein ganz anderes Thema: Seit letztem Jahr findet parallel zur Leipziger Buchmesse die Manga-Comic-Convention statt. Die Veranstaltung dreht sich um die Themen des Manga, Comic und Games und zieht ein ganz junges, farbenfrohes Publikum nach Leipzig, dass Literaturrezeption auf eine ganz andere Art und Weise versteht.

mw: Was macht die Buchmesse aus Ihrer Sicht aus?
Julia Lücke: In Leipzig kann man Literatur nicht nur lesen, sondern erleben. Auf dem Messegelände und in fast jeder Ecke Leipzigs sind literarische Schätze zu entdecken. Die Leipziger Buchmesse macht Literatur zu einem Gemeinschaftserlebnis – ein Gefühl, dass man beim Lesen von Büchern ja sonst eher selten kennt.

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„Autoren brauchen Aufmerksamkeit und Orientierung“

Interview mit Markus Fertig, MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH über das Underdog-Image von Indie-Autoren, die Strahlkraft von Verlagsmarken und realistischer Autoren-Kommunikation

Buchveröffentlichungen steigen rasant an, Selbstverlage sprießen wie Pilze aus dem Boden und der ebook-Markt befindet sich in einer stetigen Auftriebswelle. Verändert das auch die Verlagsstrukturen? Welche Anforderungen stellt dieser Wandel an Selfpublisher und an die Autoren-Kommunikation? Ich habe bei jemandem nachgefragt, der in der Buchbranche zuhause ist und die Entwicklungen des Marktes seit Jahren beobachtet: Markus Fertig steuert als PR-Manager die Kommunikation der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH im Frankfurter Haus des Buches. Beim internationalen Verlagsunternehmen Springer Science+Business Media hat er die komplette Bandbreite seines Berufsbildes kennen und lieben gelernt und dort zuletzt das PR-Team des deutschsprachigen Geschäftsbereichs geleitet. Zuvor hat der Quereinsteiger an den Universitäten Heidelberg und Brighton Anglistik und Germanistik studiert.

mw: Lieber Markus, vielen Dank, dass Du meinen Lesern einen Einblick in Deine Arbeit als PR-Manager der MVB gewährst. Schildere doch mal kurz, wie Deine tägliche Arbeit aussieht, was Du für Projekte hast und mit welchen Themen Du Dich aktuell beschäftigst.Foto_Markus_Fertig
Markus Fertig: Mein Job ist es, Botschaften zu entwickeln, Pressemitteilungen und Statements zu verfassen, Interviews und Hintergrundgespräche zu organisieren und in den sozialen Medien als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Mit den Mitteln der Unternehmenskommunikation und der Produkt-PR erzähle ich eine Geschichte, die Geschichte der MVB und ihrer Angebote. Ich lege sozusagen den roten Faden aus, damit die Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Buchbranche nachvollziehen kann, was uns als Unternehmen ausmacht und wie wir das erreichen (wollen). Voraussetzung dafür ist, dass man sich ständig informiert, sein Netzwerk ausbaut und aktiv kommuniziert. Einen festen Ablauf gibt es eigentlich nicht, jeder Tag ist anders. Im Moment stecken wir mitten in den Vorbereitungen für die Leipziger Buchmesse.

mw: Autoren und Marketingstrategien – passt das aus Deiner Sicht überhaupt zusammen?
Markus Fertig: Ja, ich würde sagen beides ergänzt sich. Gute Inhalte können nicht ohne gute Vermarktung erfolgreich sein und umgekehrt. Es besteht eine gegenseitige Abhängigkeit im besten Sinn. Allerdings müssen sich alle Beteiligten dessen bewusst sein. Alleine in Deutschland erscheinen jedes Jahr fast 90.000 Buchtitel. Was es da braucht ist Aufmerksamkeit und Orientierung. Beides kann gutes Marketing leisten.

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Kontakt

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