Liebster Award: Von tollen Menschen, Ritualen und negativer Kritik

Juhuu, der mainwunder Blog wurde für den Liebster Award nominiert! Und von wem? Niemand geringerer als Tom Oberbichler, seines Zeichens Buchmentor – ein grandioser, wie ich finde. Ich kenne Tom schon eine Weile und wir verfolgen uns gegenseitig, tauschen uns aus und sind im jeweils anderen Blog oder Podcast zu Gast. Deshalb freue ich mich sehr, dass Tom hier an mich gedacht hat und ich bin super gerne dabei.

Was ist der Liebster Award? Der Liebster Award dient dazu, Blogs bekannter zu machen. Alles was man tun muss, ist:

  1. die 11 Fragen der Person beantworten, die dich nominiert hat
  2. die Person verlinken, die dich nominiert hat
  3. Blogs nominieren
  4. diesen Personen  eigene 11 neue Fragen stellen

Warum sind Dinge wie der Liebster Award wichtig? Um sich selbst bekannter zu machen muss man sein Netzwerk stetig erweitern. Das gilt nicht nur für Autoren oder Dienstleister, sondern auch für Blogger. Menschen auf sich aufmerksam zu machen geschieht auf vielen Wegen, dieser hier ist einer davon. Jeder, der weiterkommen möchte, sollte Möglichkeiten nutzen, etwas von sich zu erzählen. Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen.

Nur wer den Blick auf sich zulässt, wird auch von Anderen gesehen. Klick um zu Tweeten

Tom hat mir natürlich auch Fragen gestellt. Also lasse ich mal die Hosen herunter:

Hast du eine bestimmte Tageszeit, zu der du am liebsten schreibst?

Berufliche Sachen wie Pressemitteilungen, Artikel oder Texte schreibe ich gerne morgens, wenn der Kopf am Kreativsten ist. Privates gerne nach der Arbeit am Abend. Mein Buch „Praxishandbuch Buchmarketing“ habe ich abends bis in die Nacht hinein geschrieben.

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Warum Blogger für Ihren Erfolg als Autor wichtig sind

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Die Leipziger Buchmesse hat mich eingeladen, auf der diesjährigen Blogger Konferenz zu sprechen. Grund genug, um sich dem Thema Blogger Relations genauer zu widmen. Ich arbeite täglich mit Bloggern und sie haben aus meiner Sicht einen ganz besonderen Stellenwert in unserer Branche. Dies erkennen auch Autoren nach und nach – und doch stehen immer noch viele dem Thema Blogs kritisch gegenüber. Ich möchte Ihnen heute aufzeigen, warum Blogger für Ihren Bucherfolg wichtig sind. Und das jeder Blog – ob groß oder klein – eine Stimme für Sie sein kann.

Blogger sind die neuen Multiplikatoren

Wir hungern nach neuen, tollen Büchern – und fragen unsere (Leser)Freunde, welche sie uns empfehlen würden. Wir lesen einen begeisterten Beitrag in einer Leser-Gruppe oder eine Bewertung auf einem Blog und bekommen so einen besseren Eindruck davon, ob das Buch auch etwas für mich ist oder nicht. Und dabei bleibt es nicht: Oft werden die Beiträge kommentiert, sich über das Geschriebene ausgetauscht und die Bewertung nochmal feingeklopft. Blogs sind in diesem Marktumfeld wie kleine Synapsen, von denen die Informationen von einem Punkt zum nächsten getragen werden. Was sie empfehlen, verkauft sich. Was sie kritisieren, von dem lassen wir die Finger.

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Authentisches Autoren-Marketing als Geheimzutat

Ich möchte heute über kein fachliches Thema sprechen. Niemand anderen reden lassen. Ich ging in den vergangenen Tagen der Frage nach: Was heißt Erfolg für einen Autor eigentlich? Für den einen ist es der Auftritt bei Günther Jauch. Für den anderen ein paar tausend Follower auf Facebook. Für den nächsten Boni von Amazon als Goodie für Top Verkaufszahlen. Und für andere, wenn ein Leser sein Buch versteht und wertschätzt. Nun müsste ich also zu Beginn meiner Arbeit nicht fragen „was sind Deine Ziele“, sondern vielmehr „was bedeutet für Dich Erfolg“? Und „was sind Deine Erfolgsmesswerte“?

Mit Abstand betrachtet sind die Autoren am Erfolgreichsten, die bei sich selbst bleiben und viel von sich geben und zeigen. Ob eine Autorin beim Touch Mudder Run in Schottland mitläuft und ein Foto ihres schlammbefleckten Gesichts postet oder ein Autor, der Bilder aus seinem Urlaub postet. Oder eine Autorin, die Videos von sich dreht und andere an ihren persönlichen Gedanken teilhaben lässt. Ein Autor, der Fragen stellt. Und sich als unperfekt, menschlich, authentisch zeigt. Wie herzig das Video von Veit Lindau, in dem er vor der Kamera ein Blackout hatte und vor Lachen nicht weitersprechen konnte. Sind das nicht die eigentlichen Momente, in denen wir erfolgreich sind? Denn: Dies sind echte Momente aus unserem Leben. Nichts ist gestellt, nichts verschönt, nichts glatter gemacht wo es eigentlich kantig ist. Kein Wunder, dass Promis, die Bilder posten, in denen sie gerade aufgestanden, ungeschminkt und nur mit dem Accessoire Kaffee ausgestattet sind, so gut ankommen.

In unserer heutigen Gesellschaft, in der so viel beschönigt wird, in denen wir alles zu haben scheinen und in denen wir alle Überflieger sein müssen (schon unsere Kinder) – wird Echtheit wieder unbezahlbar. Etwas von sich zu zeigen ist das beste Marketing. Dabei echt zu sein und sich nicht schöner, besser oder toller zu machen als wir wirklich sind, macht den Unterschied. Ich präferiere daher immer eher selbstgedrehte Videos, in denen vielleicht gestammelt oder schüchtern in die Kamera geschaut wird, als Videos von Profi-Filmern, in denen wir top gestylt sind und der Text hölzern zurecht getextet klingt. Wenn es nicht „Deine“ Worte sind, sage sie nicht. Als Marketingfrau muss ich Deine Sprache sprechen können. Und wissen, wer Du bist. Denn authentisches Marketing ist eine wahre Geheimzutat für erfolgreiche Buchverkäufe.

Selfpublisher haben wenig Budget, aber sie sind mutig. Mache, was Andere nicht machen. Sei verrückt, spannend, liebenswürdig – eben einzigartig. Lasse die Leser nicht nur in Deine Bücher eintauchen, sondern auch in Dein Leben – so weit wie Du das möchtest. Wo schreibst Du und in welcher Verfassung? Schreibst Du auch wenn Du traurig bist? Welche Sehnsüchte und Träume verbergen sich hinter Deinen Worten, die Du tagtäglich aufs Papier bringst? Zeige den Menschen hinter dem Buch und gehe in eine echte Beziehung zu Deinen Lesern.

Echtzeit – nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um Dich „echt“ zu zeigen. Gestehe Dir Schwächen ein und zeige sie – Deinen Lesern, Deinen Kunden, Deinen Fans. Aber vor allem Dir und Deinen Lieben. Nichts, aber auch gar nichts, ist schöner, als wenn wir uns Anderen öffnen und ihnen einen wahren Einblick in unser Selbst geben.

 

„Ich bin eine exzessive Autorin“

Interview mit  Poppy J. Anderson, der ersten deutschen Amazon Millionärin auf dem deutschen Buchmarkt über die Geheimnisse ihres Erfolgs, erlebbare Marketingaktivitäten und starke Männer

Sie ist eine von den jungen, modernen Selfpublishern, zu der jeder Schreiberling aufschaut, der den Traum von eigenen Buch im Selbstverlag realisieren möchte. Als erste deutsche Autorin hat sie mit ihren Büchern die Grenze von einer Million Buchverkäufe auf Amazon geknackt, ihr aktuelles Buch „Cheerleader küsst man nicht“ kletterte auf Platz 1 der Kindle Charts. Auch in Sachen Marketing und Kommunikation macht sie vor wie es geht: Bei Fotoshootings und auf Messen macht sie ihre Protagonisten lebendig. Ihre Leser lieben ihr Footballteam, das sogar ein eigenes Maskottchen und Merchandising-Artikel hat. Ich wollte wissen – was sind die Geheimnisse ihres Erfolgs? In einem sehr intimen Interview gibt die Autorin  mainwunder tiefe Einblicke in ihre Arbeit und ihren Weg zur Bestsellerautorin.
Poppy J. Anderson ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit amerikanischen Wurzeln. Die Historikerin und Germanistin veröffentlicht seit Ende 2012 als Selfpublisherin moderne Liebesromane. Mittlerweile hat sie eine Million Bücher verkauft. Drei ihrer Bücher wurden über Rowohlt verlegt.
Ihren aktuellen Roman findet ihr bei Amazon.

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mw: Liebe Poppy, Du bist die erste Amazon Millionärin auf dem deutschen Markt. Wie fühlt sich das an?

Poppy J. Anderson: Unglaublich, um es ganz platt zu sagen. Vor nicht einmal zweieinhalb Jahren habe ich spaßeshalber mein erstes Buch bei Amazon hochgeladen
und niemals damit gerechnet, so viel zu erreichen.

mw: Dein  neuer Roman „Cheerleader küsst man nicht“ belegte zehn Tage lang Platz 1 der Kindle Charts. Unter uns: Was ist Dein Geheimnis?

Poppy J. Anderson: Natürlich könnte ich jetzt sagen, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und extrem viel Glück hatte. Das stimmt sogar zu einem gewissen Teil, aber hinter diesem „Geheimnis“ steckt im Grunde nichts anderes als unglaublich harte Arbeit. Ich bin eine exzessive Autorin, die teilweise bis zu zwanzig Stunden pro Tag arbeitet und auch am Wochenende am Schreibtisch sitzt.

mw: Bis 2012 hast Du gar nicht über den Beruf Autorin nachgedacht. Was hat letztlich den Ausschlag gegeben, doch mit dem Schreiben zu beginnen und veröffentlichen zu wollen?

Poppy J. Anderson: Geschrieben habe ich seit meiner Teenagerzeit und ich verbrachte auch während des Studiums viel freie Zeit damit, mehrbändige Romanreihen zu schreiben, um mich von den teilweise knochentrockenen Seminararbeiten abzulenken. Jedoch war dies stets als ein Hobby gedacht. Als ich Ende 2012 zum ersten Mal den Begriff „Selfpublishing“ hörte, dachte ich, dass es ganz interessant sein könnte, das eigene Buch über die Amazon-Plattform KDP hochzuladen. Erwartungen hegte ich keine, sondern erhoffte mir lediglich etwas Feedback.

mw: Als Du mit Schreiben begonnen hast – war es für Dich sofort klar, worüber Du schreiben möchtest und dass es mit Football zu tun haben soll?

Poppy J. Anderson: Früher habe ich vor allem über historische Themen geschrieben. Mein Steckenpferd ist schon immer die Geschichtswissenschaft gewesen, weswegen ich mich nach dem Abitur auch für ein solches Studium entschlossen habe. Erst vor wenigen Jahren begann ich damit, moderne Romane zu schreiben. Das Football-Thema kam ganz spontan auf, da ich nach einem Job für meinen Protagonisten suchte, der ihn dazu zwang, oft den Wohnort zu wechseln und unterwegs zu sein. Zu jener Zeit lief im Fernsehen ein Werbespot für die NFL. Spontan wurde aus meinem Protagonisten ein Profi-Footballspieler.

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Buchmesse: „Wir setzen auf die Kommunikation über soziale Medien“

Interview mit Julia Lücke, Pressesprecherin der Leipziger Buchmesse über die Neuausrichtung der Buchmesse, den Einsatz von Social Media in der Kommunikation und die Einbindung von Angeboten für Selfpublisher

Endlich ist es soweit – in wenigen Stunden öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Das jährliche Highlight in der Buchwelt, das Autoren, Verlage, Blogger und Dienstleister für einige Tage unter einem Dach vereint und Literatur zum Gemeinschaftserlebnis macht. Das Programm klingt in diesem Jahr besonders spannend. Wir wollten wissen: Wie gehen die Organisatoren mit den Veränderungen des Buchmarktes um? Reagiert die Buchmesse auf die zunehmende Zahl an Selfpublishern mit besonderen Angeboten? Und wie kommuniziert eine klassische Messe in Zeiten digitaler Kommunikation? mainwunder hat bei jemandem nachgefragt, der es wissen muss: Julia Lücke steuert als Pressesprecherin die Leipziger Buchmesse und ist bei allen Entwicklungen und Veränderungen hautnah dabei. Nach ihrem Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften arbeitete sie zunächst als PR-Beraterin. 2011 wechselte sie zur Leipziger Messe und betreute die Pressearbeit verschiedener Publikumsmessen. Seit 2014 verantwortet sie die Leipziger Buchmesse als Pressesprecherin.

mw: Liebe Frau Lücke, wir fiebern alle schon der Leipziger Buchmesse entgegen. Auf welche Highlights können sich Autoren, Verlage und Buch-Blogger in diesem Jahr freuen?Buchmesse Leipzig 04-2014
Julia Lücke: Auf ein Feuerwerk der Literatur! Die Leipziger Buchmesse im Verbund mit der Manga-Comic-Convention präsentiert in diesem Jahr 2.200 Aussteller. In unserem Rahmenprogramm Leipzig liest vereinen wir 3.000 Mitwirkende in über 3.200 Veranstaltungen an 410 Orten. Unser Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland – Israel“ beleuchtet anlässlich der 50-jährigen diplomatischen Beziehungen die Literatur beider Länder. Darüber hinaus kommen bekannte Autoren wie Günter Grass, Herta Müller, Jussi Adler-Olsen oder auch Thomas Brussig nach Leipzig – um nur eine Auswahl zu nennen.

mw: Hat sich die diesjährige Buchmesse im Vergleich zu denen der letzten Jahre verändert und wenn ja, worin genau?
Julia Lücke: Beständig neu – das trifft die Leipziger Buchmesse ziemlich gut. Das Lesefest „Leipzig liest“ zum Beispiel folgt seit 24 Jahren einem erfolgreichen Konzept: Wir verbinden Lesungen mit thematisch passenden Orten und sorgen damit für ein wahres Literaturerlebnis. Natürlich setzen wir jedes Jahr neue inhaltliche Schwerpunkte: In diesem Jahr feiern wir zum Beispiel „25 Jahre Deutsche Einheit“. Anlässlich dieses Themas schauen wir jedoch nicht nur zurück, sondern werfen den Blick auf die heutige Gesellschaft: Wie geht es den Menschen? Was bedeutet heute etwa das Thema Meinungsfreiheit? Und unser Messeschwerpunkt selbst wird natürlich auch spannende Diskussionen mitbringen.

Ein ganz anderes Thema: Seit letztem Jahr findet parallel zur Leipziger Buchmesse die Manga-Comic-Convention statt. Die Veranstaltung dreht sich um die Themen des Manga, Comic und Games und zieht ein ganz junges, farbenfrohes Publikum nach Leipzig, dass Literaturrezeption auf eine ganz andere Art und Weise versteht.

mw: Was macht die Buchmesse aus Ihrer Sicht aus?
Julia Lücke: In Leipzig kann man Literatur nicht nur lesen, sondern erleben. Auf dem Messegelände und in fast jeder Ecke Leipzigs sind literarische Schätze zu entdecken. Die Leipziger Buchmesse macht Literatur zu einem Gemeinschaftserlebnis – ein Gefühl, dass man beim Lesen von Büchern ja sonst eher selten kennt.

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„Autoren brauchen Aufmerksamkeit und Orientierung“

Interview mit Markus Fertig, MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH über das Underdog-Image von Indie-Autoren, die Strahlkraft von Verlagsmarken und realistischer Autoren-Kommunikation

Buchveröffentlichungen steigen rasant an, Selbstverlage sprießen wie Pilze aus dem Boden und der ebook-Markt befindet sich in einer stetigen Auftriebswelle. Verändert das auch die Verlagsstrukturen? Welche Anforderungen stellt dieser Wandel an Selfpublisher und an die Autoren-Kommunikation? Ich habe bei jemandem nachgefragt, der in der Buchbranche zuhause ist und die Entwicklungen des Marktes seit Jahren beobachtet: Markus Fertig steuert als PR-Manager die Kommunikation der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH im Frankfurter Haus des Buches. Beim internationalen Verlagsunternehmen Springer Science+Business Media hat er die komplette Bandbreite seines Berufsbildes kennen und lieben gelernt und dort zuletzt das PR-Team des deutschsprachigen Geschäftsbereichs geleitet. Zuvor hat der Quereinsteiger an den Universitäten Heidelberg und Brighton Anglistik und Germanistik studiert.

mw: Lieber Markus, vielen Dank, dass Du meinen Lesern einen Einblick in Deine Arbeit als PR-Manager der MVB gewährst. Schildere doch mal kurz, wie Deine tägliche Arbeit aussieht, was Du für Projekte hast und mit welchen Themen Du Dich aktuell beschäftigst.Foto_Markus_Fertig
Markus Fertig: Mein Job ist es, Botschaften zu entwickeln, Pressemitteilungen und Statements zu verfassen, Interviews und Hintergrundgespräche zu organisieren und in den sozialen Medien als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Mit den Mitteln der Unternehmenskommunikation und der Produkt-PR erzähle ich eine Geschichte, die Geschichte der MVB und ihrer Angebote. Ich lege sozusagen den roten Faden aus, damit die Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Buchbranche nachvollziehen kann, was uns als Unternehmen ausmacht und wie wir das erreichen (wollen). Voraussetzung dafür ist, dass man sich ständig informiert, sein Netzwerk ausbaut und aktiv kommuniziert. Einen festen Ablauf gibt es eigentlich nicht, jeder Tag ist anders. Im Moment stecken wir mitten in den Vorbereitungen für die Leipziger Buchmesse.

mw: Autoren und Marketingstrategien – passt das aus Deiner Sicht überhaupt zusammen?
Markus Fertig: Ja, ich würde sagen beides ergänzt sich. Gute Inhalte können nicht ohne gute Vermarktung erfolgreich sein und umgekehrt. Es besteht eine gegenseitige Abhängigkeit im besten Sinn. Allerdings müssen sich alle Beteiligten dessen bewusst sein. Alleine in Deutschland erscheinen jedes Jahr fast 90.000 Buchtitel. Was es da braucht ist Aufmerksamkeit und Orientierung. Beides kann gutes Marketing leisten.

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Frauen sind kommunikationsstark, Männer offensiv: Was das Geschlecht mit PR zu tun hat

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Copyright #5747821 Cheerful woman placing a chili between her nose and her mouth © WavebreakMediaMicro

Ich bin keine Feministin. Ich mag Männer für ihre Klarheit, ihren Ehrgeiz und die Art, Dinge direkt auf den Punkt zu bringen. Ich mag Frauen für ihre Wildheit, ihre Farbpalette an Emotionen, ihre Fähigkeit, andere Menschen zu erfassen und auf sie einzugehen und ihrem Herzen zu folgen. Aber was hat das Geschlecht überhaupt mit PR zu tun?

Die Stärken und „Schwächen“ des jeweiligen Geschlechtes schlagen sich darin wider, ob und wie sie sich nach außen zeigen. Während es einem gestandenen Trainer, der gewohnt ist, seinen Mann vor großem Publikum zu stehen, leichter fällt, sich zu zeigen, ist es für die Frau, die sich ihrer Unperfektheit bewusst ist, oftmals weitaus schwerer. Während Männer oftmals klar sagen können, für was sie stehen und wer sie sind, sind Frauen eher unklar was ihr Sein betrifft und zurückhaltender, wenn es darum geht, sich zu zeigen. Mich als Kommunikationsexpertin stellt das vor unterschiedliche Herausforderungen sowohl strategisch-konzeptionell als auch letztlich in der Umsetzung.  Read more

Nur Mut! Warum Du Dich als Autor der Öffentlichkeit zeigen solltest

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Heute im Tipp der Woche möchte ich Dich motivieren, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen. Du bist Autor/Autorin und hast ein Produkt auf den Markt gebracht, dass von vielen Menschen gelesen (also auch gekauft) werden soll. Du hast viel Herzblut in dieses Werk gesteckt und wünschst Dir, dass ganz viele Menschen es lesen. Du willst mehr sein als „ich habe da mal ein Buch veröffentlicht, aber eigentlich steht es mehr in meinem eigenen Regal…“. Damit Du gesehen wirst, musst Du Dich zeigen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Trainer, Speaker und Coaches, für jeden, der mit seinem Produkt als Person eng verknüpft ist. Ein Produkt, eine Dienstleistung braucht ein Gesicht oder eine Geschichte. alles andere wäre unauthentisch und wenig interessant. Auch wenn Du erkannt hast, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit ist und Du jemanden gefunden hast, der Dich dabei unterstützt – so bist Du immer die Leitfigur des ganzen. Ich möchte Dich ermutigen, Dein Potenzial zu nutzen und mit Deinem Werk hinaus in die Welt zu gehen. Mache Dir vor Beginn klar, wie Du als Autor wahrgenommen werden möchtest und was Du von Dir Preis geben möchtest. Du sollst nicht Dein ganzes Inneres nach außen kehren, es genügt, der Figur des Autors/der Autorin, die Du sein möchtest/die Du bist, Leben einzuhauchen. Read more

Die optimale Autoren-Webseite: 10 Tipps wie Deine Webseite zum absoluten Hingucker wird

Festival people - young woman with facial expressionEine gute Webseite erzählt eine Story. Eine Story über Dich. Du kannst sie langweilig erzählen oder spannend, blass oder farbenfroh, laut oder leise. Sie kann authentisch sein oder nichts aussagen.
In diesem Beitrag möchte ich der Frage nachgehen, was eine gute Autoren-Webseite ausmacht und welche Elemente sie beinhalten sollte, damit sie zum absoluten Hingucker wird. Du wirst erfahren, warum Deine Persönlichkeit für die Webseite wichtig ist, dass Du weißt, wer Du bist und wie Du Dich nach außen zeigen möchtest. Natürlich erfährst Du auch etwas zum Aufbau und wichtigen Elementen, die integriert werden sollten. Wenn Du die aufgeführten Punkte berücksichtigst, werden Deine Leser Deine Seite lieben – ganz sicher! 🙂

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Vom Schattenkind zum Shootingstar: Wie Du mehr Traffic im Social Web generieren kannst

Follow UsNach meinem letzten Artikel bekam ich so viele tolle Rückmeldungen von euch, ich bin sehr bewegt über diese Resonanz und freue mich auf noch ganz viele Kommentare und Mails 🙂 Ich lade euch ein, über die Themen zu diskutieren oder mir eure Erfahrung und gerne auch Probleme/Herausforderungen mitzuteilen.

Hier und da kam der Wunsch nach Tipps, deshalb heute für euch das wichtige Thema: Wie kann ich als Autor, Speaker oder auch als Unternehmen mehr Traffic auf meiner Facebook-Seite generieren?

Wer nicht weiß, was Traffic bedeutet: Es ist nichts anderes als „Besucher“, die dann hoffentlich auch zu „Fans“ werden.

Zu Beginn eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Mal eben schnell 2000 neue Besucher auf Facebook, ohne dass ich etwas dafür tue – das funktioniert nicht. Das Internet ist ein hart umkämpfter „Marktplatz“, auf dem die Unternehmen alle das gleiche wollen: DEINE Aufmerksamkeit. Bist Du gerade bei Tchibo auf der Seite, bist Du es eher nicht bei Nespresso. Aber Nespresso möchte Dich, also muss es sich schon ein wenig anstrengen, um Dich neugierig zu machen. Hinter alldem stehen nicht ein paar Posts, sondern – und darauf gehe ich genau in diesem Artikel ein – eine Vielzahl an Maßnahmen, Fragestellungen und Zielen, die am Ende eine strategische Ausrichtung ergibt, die dann mit der Zeit immer mehr Besucher generiert.
Die gute Nachricht: Du musst das nicht alles können und auch nicht alles alleine machen. Du kannst es natürlich. Konzentriere Dich auf die Arbeit, die Du im besten Fall so liebst wie ich und überlasse solche Dinge Experten, die den ganzen Tag nichts anderes tun als Dein Profil im Social Web und außerhalb zu schärfen.

1. Die Ausrichtung

Zu Beginn solltest Du Dir darüber bewusst werden, wo die Reise hingehen soll. Möchtest Du nur mehr Fans auf Deiner Facebook-Seite oder am Besten gleich auch mehr Klicks auf die eigene Webseite, mehr Leser Deines Newsletters – möchtest Du aktive Nutzer (wenn ja, sei Dir über die Mehrarbeit der Betreuung bewusst!) und überhaupt, welche Zielgruppe möchtest/hast Du eigenlich?
Fragen über Fragen, die aber essentiell sind, um darauf ausgerichtet eine klare Linie zu entwickeln, an der dann alle  Aktivitäten ausgerichtet sind.

 

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Kontakt

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