Der perfekte Leser: Von Mythen und Annahmen in der Zielgruppendefinition

Warst Du schon einmal in einem Coaching, z.B. im Rahmen Deiner beruflichen Tätigkeit? Und hat man Dir da von „Deinem perfekten Kunden/Chef/Mitarbeiter“ erzählt? Dieses Bild vom „perfekten XY“ wird gerne verwendet, wenn es um Themen wie Erfolg geht. Angeblich zieht man sich dann seine perfekten Kunden an. Ich habe mich gefragt, ob dieses „Ich-wünsch-mir-den-perfekten-Kunden“ auch für Autoren und ihre Leser funktionieren könnte. Und was soll ich sagen: Nein, es ist einfach totaler Quatsch! Es gibt nicht den einen Leser, jeder Leser ist anders und wählt Dein Buch aus einer anderen Motivation heraus aus. Und man zieht ihn auch nicht an, nur weil man sich den perfekten Leser kreiert. Und weil wir schon dabei sind, räumen wir gleich mit ein paar weiteren Mythen auf.

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Wenn Leser-Aktionen scheitern

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Es ist ein Phänomen. Da plane ich als Autorin oder Autor ein Gewinnspiel oder eine Aktion für meine Leser, habe womöglich viel Zeit in die Organisation und Mühe für Preise investiert – und dann passiert nichts. Ein paar Likes, so gut wie keine Kommentare und erst recht keine Dynamik. Was ist passiert? 
Warum scheitern Leser-Aktionen? Das wollen wir uns im heutigen Beitrag einmal genauer ansehen. 

Was bei anderen funktioniert, muss nicht für Dich das Richtige sein

Wenn wir bei anderen Autoren eine Aktion sehen, die mehrere hunderte Kommentare und Likes hat, die Leser begeistert das Gewinnspiel teilen und sich ein halbes Bein ausreißen, um zu gewinnen, dann wollen wir das auch. Klar oder? Dafür machen wir es schließlich, um die Aufmerksamkeit unserer Leser zu erhaschen. Nun muss ich Dich aber leider enttäuschen, denn: Was bei anderen funktioniert, muss nicht auch bei Dir funktionieren. Von welchen Aspekten ist das abhängig?

1. Die Reichweite
Die Reichweite ist für das Gelingen einer Leser-Aktion oder eines Gewinnspiels entscheidend. Einerseits wollen wir an Reichweite dazu gewinnen, wenn wir eine solche Aktion starten. Andererseits brauchen wir bereits eine gewisse Reichweite, damit eine Aktion erfolgreich werden kann. Wenn ein anderer Autor also z.B. über 2000 Follower auf seiner Seite hat und Du nur 200, dann ist klar, dass Deine Resonanz nicht wie bei ihm ausfallen wird. Es gilt also, hier realistisch zu bleiben und seine Aktion entsprechend auszurichten. Habe ich als Autor noch nicht viel Reichweite, ist mein primäres Ziel der Aktion, diese auszubauen. Dann kann ich eine Aktion so entwickeln, dass sie auf eben dies abzielt. Eine Aktion, die zwar nett ist, aber nichts für das eigentliche Ziel tut, wird dann leider nicht den gewünschten Effekt bringen. 

2. Der Schwierigkeitsgrad
Damit Leser heute Lust haben, an einer Aktion oder einem Gewinnspiel teilzunehmen, muss das, was sie tun müssen, schnell verstanden werden und leicht umzusetzen sein. So kann – je nach Thema – das Posten eines Bildes leicht oder eben kompliziert sein, z.B. wenn das Thema so komplex ist, dass dem Leser dazu schnell nichts einfällt. Oder die Anleitung für ein Gewinnspiel ist so kompliziert, dass man sie – wenn überhaupt – erst nach mehrmaligem Lesen versteht. Oder der Leser muss mehrere Klicks tätigen, um überhaupt teilnehmen zu können. Diese Zeit hat bzw. nimmt sich heute niemand, dafür passiert zu viel in kurzer Zeit und dafür gibt es zu viele Gewinnspiele, an denen sie einfacher teilnehmen können. 

3. Die Leserstruktur
Wir sind immer noch bei dem anderen Autor, der so eine riesige Resonanz auf seine Aktion hatte. Nun – dieser Autor hat möglicherweise eine andere Leserstruktur als Du. Das heißt, seine Leser sind vielleicht in einem anderen Alter, mögen andere Bücher und weisen eine andere Online-Aktivität auf. Leser und Leser sind nicht über einen Kamm zu scheren. Wenn Du also fest stellst, dass Deine Leser auf diese oder jene Aktion nicht mit Aktivität reagieren, brauchen sie etwas anderes. Und das gilt es herauszufinden. 

4. Mit gutem Beispiel vorangehen
Wenn Autoren, die bisher noch nicht so aktiv in den Social Media Netzwerken waren, nun selbst eine hohe Aktivität von ihren Lesern erwarten, wird es schwierig. Nur wer selbst viel präsent und aktiv ist, auf Kommentare seiner Leser antwortet und wirklichen Austausch sucht, der bekommt eben dies zurück. Im Kern wünscht sich jeder Leser den Kontakt zum Autor, sonst hätte er seine FB-Seite ja nicht geliked. Das heißt, konsequent kommunizieren und auf den Leser eingehen – dann klappt´s auch umgekehrt mit der Beteiligung bei Leser-Aktionen.

5. Abwechslung und Spaß

Viele Kommentare und Likes sind nicht immer entscheidend. Wenn Du nur 10 User erreichst, diese aber ganz viel Spaß bei Deiner Aktion haben, dann hast Du im besten all 10 neue, treue Leser gewonnen. Sie behalten Dich im Kopf als ein Autor, mit dem es Spaß macht und sie werden bei jeder weiteren Aktion von Dir wieder dabei sein. Ich bezeichne das in meinem Social Media Modell immer als „Entertainment“, denn es geht darum, den User zu unterhalten und dadurch eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Neben harten Zahlen sollte man diesen wichtigen Aspekt nicht vergessen.

Jetzt weißt Du, warum Leser-Aktionen scheitern können. Wenn Du spürst, dass Dein Gewinnspiel oder Deine Aktion nicht funktioniert, zieh sie trotzdem bis zum Schluss durch. Nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn wirklich gar nichts passiert, kannst Du sie zurück ziehen. Nutze diesen Fall aber, um bei Deinen Lesern nachzuhaken, warum sie sich nicht beteiligt haben. War es der Gewinn, war es zu kompliziert oder haben sie einfach gerade andere Dinge um die Ohren? So kannst Du dazulernen und es beim nächsten Mal mehr an ihren Bedürfnissen ausrichten. 

 

Shitstorm: Wie Sie in Zeiten der Krise richtig handeln

An diesem Wochenende wütet ein Shitstorm durch die Autorenszene. Der Vorwurf: Eine erfolgreiche Autorin, die zwei ihrer Bücher bei anderen Büchern abgeschrieben hat. Die Enthüllung wird nun seit Stunden in den sozialen Netzwerken, in Autoren- und Lesergruppen diskutiert. Ich hatte in meiner 10jährigen Zeit in den Kommunikationsabteilungen großer Markenkonzerne häufig mit Shitstorms zu tun. Krisenkommunikation nennt sich der Fachbegriff in der PR und steht für spezielle Maßnahmen und Prozesse in einem Unternehmen und in der Kommunikationsabteilung, um die Krise abzuwenden. In der Buchbranche sind Shitstorms nicht so häufig wie in der Food- oder Pharmaindustrie. Und dennoch kann die Krise jeden Autor und jeden Verlag treffen. Handeln Sie falsch, kann das einen massiven Image-Schaden zur Folge haben. Wir möchten Ihnen deshalb Wege aufzeigen, wie Sie als Autor oder Verlag eine Krise vermeiden und wie Sie – sollten Sie in eine ähnliche Situation kommen – damit umgehen können.

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Authentisches Autoren-Marketing als Geheimzutat

Ich möchte heute über kein fachliches Thema sprechen. Niemand anderen reden lassen. Ich ging in den vergangenen Tagen der Frage nach: Was heißt Erfolg für einen Autor eigentlich? Für den einen ist es der Auftritt bei Günther Jauch. Für den anderen ein paar tausend Follower auf Facebook. Für den nächsten Boni von Amazon als Goodie für Top Verkaufszahlen. Und für andere, wenn ein Leser sein Buch versteht und wertschätzt. Nun müsste ich also zu Beginn meiner Arbeit nicht fragen „was sind Deine Ziele“, sondern vielmehr „was bedeutet für Dich Erfolg“? Und „was sind Deine Erfolgsmesswerte“?

Mit Abstand betrachtet sind die Autoren am Erfolgreichsten, die bei sich selbst bleiben und viel von sich geben und zeigen. Ob eine Autorin beim Touch Mudder Run in Schottland mitläuft und ein Foto ihres schlammbefleckten Gesichts postet oder ein Autor, der Bilder aus seinem Urlaub postet. Oder eine Autorin, die Videos von sich dreht und andere an ihren persönlichen Gedanken teilhaben lässt. Ein Autor, der Fragen stellt. Und sich als unperfekt, menschlich, authentisch zeigt. Wie herzig das Video von Veit Lindau, in dem er vor der Kamera ein Blackout hatte und vor Lachen nicht weitersprechen konnte. Sind das nicht die eigentlichen Momente, in denen wir erfolgreich sind? Denn: Dies sind echte Momente aus unserem Leben. Nichts ist gestellt, nichts verschönt, nichts glatter gemacht wo es eigentlich kantig ist. Kein Wunder, dass Promis, die Bilder posten, in denen sie gerade aufgestanden, ungeschminkt und nur mit dem Accessoire Kaffee ausgestattet sind, so gut ankommen.

In unserer heutigen Gesellschaft, in der so viel beschönigt wird, in denen wir alles zu haben scheinen und in denen wir alle Überflieger sein müssen (schon unsere Kinder) – wird Echtheit wieder unbezahlbar. Etwas von sich zu zeigen ist das beste Marketing. Dabei echt zu sein und sich nicht schöner, besser oder toller zu machen als wir wirklich sind, macht den Unterschied. Ich präferiere daher immer eher selbstgedrehte Videos, in denen vielleicht gestammelt oder schüchtern in die Kamera geschaut wird, als Videos von Profi-Filmern, in denen wir top gestylt sind und der Text hölzern zurecht getextet klingt. Wenn es nicht „Deine“ Worte sind, sage sie nicht. Als Marketingfrau muss ich Deine Sprache sprechen können. Und wissen, wer Du bist. Denn authentisches Marketing ist eine wahre Geheimzutat für erfolgreiche Buchverkäufe.

Selfpublisher haben wenig Budget, aber sie sind mutig. Mache, was Andere nicht machen. Sei verrückt, spannend, liebenswürdig – eben einzigartig. Lasse die Leser nicht nur in Deine Bücher eintauchen, sondern auch in Dein Leben – so weit wie Du das möchtest. Wo schreibst Du und in welcher Verfassung? Schreibst Du auch wenn Du traurig bist? Welche Sehnsüchte und Träume verbergen sich hinter Deinen Worten, die Du tagtäglich aufs Papier bringst? Zeige den Menschen hinter dem Buch und gehe in eine echte Beziehung zu Deinen Lesern.

Echtzeit – nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um Dich „echt“ zu zeigen. Gestehe Dir Schwächen ein und zeige sie – Deinen Lesern, Deinen Kunden, Deinen Fans. Aber vor allem Dir und Deinen Lieben. Nichts, aber auch gar nichts, ist schöner, als wenn wir uns Anderen öffnen und ihnen einen wahren Einblick in unser Selbst geben.

 

Facebook, Twitter & Co.: Welche Plattform für Dein Social Media Marketing die richtige ist

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Du willst Social Media Marketing betreiben? Wunderbar, damit bist Du in guter Gesellschaft! Social Media bietet unzählige Möglichkeiten, mit Deinen Zielgruppen in Kontakt zu treten, Dein Produkt zu platzieren und Dein Image aufzupolieren. Inzwischen gibt es so viele Social Media Plattformen, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Das Unternehmen ethority hat die 261 wichtigsten Plattformen und Tools identifiziert. Wo soll man denn da bloß anfangen? Und wie weit soll Deine Arbeit überhaupt gehen? Dieser Fragestellung gehe ich im heutigen Beitrag nach.

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„80% meiner Klienten finden mich heute im Netz“

Interview mit Karriere-Coach Dr. Bernd Slaghuis über Facebook, Fußabdrücke und die Bedeutung von PR und Marketing für seinen Erfolg

Wer sich heute in Deutschland als Coach selbständig macht, der ist einem breiten, wachsenden Wettbewerb ausgesetzt. Oft folgt nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung Ernüchterung. Wie jetzt Klienten finden? Oder besser, wie können Klienten mich finden? Und wie hilft mir als Coach ganzheitliche PR und Marketing dabei, mich als Experte auf meinem Gebiet zu etablieren? Was muss ich dabei als Coach beachten? Welche Maßnahmen sind sinnvoll und was lohnt sich eher nicht?
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Mainwunder hat für euch bei jemandem nachgefragt, der in Sachen Eigen-PR und Marketing mehr als gut aufgestellt ist: Dr. Bernd Slaghuis ist Karriere-Coach sowie Experte für berufliche Neurorientierung und betreibt eine Coaching-Praxis in Köln. Als Führungskräfte-Entwickler, Trainer und Strategieberater ist er für Unternehmen in ganz Deutschland tätig. Er hat einen Lehrauftrag für Managementkonzepte und -techniken an der EUFH Brühl. Über Themen rund um Karriere, Führung und Bewerbung schreibt er in seinem Blog Perspektivwechsel. Mehr Infos zu Bernd und seiner Arbeit findet ihr hier >

mw: Bernd, vielen Dank, dass Du Dir Zeit nimmst, meinen Lesern einen Einblick in Deine Erfolgsstrategie zu gewähren: Du bist DER Experte für berufliche Neurorientierung in Deutschland und geradezu vorbildlich was PR und Marketing in eigener Sache angeht. Wie wichtig ist Dir professionelle Eigen-PR und welche Rolle spielt sie für Deinen Erfolg?
Dr. Slaghuis: Liebe Tanja, vielen Dank für die Blumen! Ob ich DER Experte für berufliche Neuorientierung bin, das weiß ich nicht. Ich kenne viele andere Karriere-Coaches in meinem Netzwerk persönlich, von denen ich sehr viel halte und die teilweise auch schon bedeutend länger als ich im Geschäft sind. Aber ich freue mich natürlich sehr, dass Du meine Positionierung so wahrnimmst.
PR halte ich grundsätzlich für jeden selbständig oder freiberuflich Tätigen für wichtig – und wenn wir PR als „Werbung für sich selbst“ definieren, dann auch für jeden Angestellten. Es geht um Öffentlichkeit und die Wahrnehmung der eigenen Produkte oder Leistungen durch Dritte. Wer sich als Selbständiger im stillen Kämmerlein wunderschöne Angebote überlegt, aber davon gerade einmal der besten Freundin erzählt, der darf sich nicht wundern, dass niemand anfragt und das Geschäft gar nicht erst ans Laufen kommt.
Ich kenne viele Kollegen, die scheuen sich z.B. vor einer Facebook-Seite und denen ist jeder Fußabdruck im Netz suspekt. Klar, Öffentlichkeit kann auch seine Kehrseite haben, etwa wenn schlechte Leistungen durch Kunden in Bewertungsportalen oder in den Sozialen Medien öffentlich gemacht werden. Ich habe mich klar dafür entschieden, dass jeder Fußabdruck von mir gut ist und eine Chance bietet, dass immer mehr Menschen von mir und meiner Arbeit erfahren.
Ich bin nun 4 Jahre als Coach selbständig und etwa 80% meiner Klienten findet mich heute im Netz. So langsam kommt in den letzten Monaten das Empfehlungsgeschäft in Gang, aber das braucht Zeit – gerade in meiner Branche, denn nicht jeder möchte erzählen, dass er beim Coach war. Das ist etwas anderes als bei Frisören oder Bäckereien. Meine starke Präsenz und die aktiv betriebene PR-Arbeit waren wichtig, um als Player im Markt wahr- und auch ernstgenommen zu werden.

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Tipp der Woche: Der todsichere Weg wie Du Nähe und Intimität zu Deinen Fans aufbaust

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Heute im Tipp der Woche gebe ich Antwort auf eine der häufigsten Fragen, die ich zum Thema Social Media gestellt bekomme: Was kann ich denn überhaupt posten? Mir fällt nichts ein, so viel spannendes passiert bei mir/in meinem Unternehmen gar nicht! Denkst Du, es passiert jeden Tag sogar ganz viel, woraus man witzige, informative oder spannende Posts stricken kann. Denken wir nur daran, was die Basis des Social Web ist – wir wollen wissen, was unsere Freunde den ganzen Tag tun, was sie denken, wie ihre Einstellungen zu Themen, Ereignissen, Musik, Büchern, unserer Urlaubsreise, unserer Beförderung usw. ist. Wir wollen Nähe, die  auf geographisch vielleicht gerade nicht herzustellen ist und die wir dann durch den Austausch und das Teilen unserer Gedanken und Vorlieben erzeugen. Nun – ob wir mit unseren Freunden kommunizieren oder ein Fan eines Unternehmens oder einer öffentlichen Person sind, die Bedürfnisse sind die Gleichen.

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Vom Schattenkind zum Shootingstar: Wie Du mehr Traffic im Social Web generieren kannst

Follow UsNach meinem letzten Artikel bekam ich so viele tolle Rückmeldungen von euch, ich bin sehr bewegt über diese Resonanz und freue mich auf noch ganz viele Kommentare und Mails 🙂 Ich lade euch ein, über die Themen zu diskutieren oder mir eure Erfahrung und gerne auch Probleme/Herausforderungen mitzuteilen.

Hier und da kam der Wunsch nach Tipps, deshalb heute für euch das wichtige Thema: Wie kann ich als Autor, Speaker oder auch als Unternehmen mehr Traffic auf meiner Facebook-Seite generieren?

Wer nicht weiß, was Traffic bedeutet: Es ist nichts anderes als „Besucher“, die dann hoffentlich auch zu „Fans“ werden.

Zu Beginn eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Schlechte: Mal eben schnell 2000 neue Besucher auf Facebook, ohne dass ich etwas dafür tue – das funktioniert nicht. Das Internet ist ein hart umkämpfter „Marktplatz“, auf dem die Unternehmen alle das gleiche wollen: DEINE Aufmerksamkeit. Bist Du gerade bei Tchibo auf der Seite, bist Du es eher nicht bei Nespresso. Aber Nespresso möchte Dich, also muss es sich schon ein wenig anstrengen, um Dich neugierig zu machen. Hinter alldem stehen nicht ein paar Posts, sondern – und darauf gehe ich genau in diesem Artikel ein – eine Vielzahl an Maßnahmen, Fragestellungen und Zielen, die am Ende eine strategische Ausrichtung ergibt, die dann mit der Zeit immer mehr Besucher generiert.
Die gute Nachricht: Du musst das nicht alles können und auch nicht alles alleine machen. Du kannst es natürlich. Konzentriere Dich auf die Arbeit, die Du im besten Fall so liebst wie ich und überlasse solche Dinge Experten, die den ganzen Tag nichts anderes tun als Dein Profil im Social Web und außerhalb zu schärfen.

1. Die Ausrichtung

Zu Beginn solltest Du Dir darüber bewusst werden, wo die Reise hingehen soll. Möchtest Du nur mehr Fans auf Deiner Facebook-Seite oder am Besten gleich auch mehr Klicks auf die eigene Webseite, mehr Leser Deines Newsletters – möchtest Du aktive Nutzer (wenn ja, sei Dir über die Mehrarbeit der Betreuung bewusst!) und überhaupt, welche Zielgruppe möchtest/hast Du eigenlich?
Fragen über Fragen, die aber essentiell sind, um darauf ausgerichtet eine klare Linie zu entwickeln, an der dann alle  Aktivitäten ausgerichtet sind.

 

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Die neue Presse: Blogs und ihre Anhänger

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Copyright #63171531 – blog word in wood type © Marek

Klassische Pressearbeit ist immer noch ein wesentlicher Teil der Arbeit eines Kommunikators. Doch sie bekommt starke Konkurrenz: Die Blogger sind los und ihre Anhänger sind inzwischen zu DEN Multiplikatoren der Öffentlichkeit geworden. Mit Follower-Zahlen, die in die tausende gehen, haben sie ein starkes Meinungsumfeld geschaffen, dass mit Zeitungen und Magazinen mehr als mithalten kann.
Blogs bieten dabei einige Vorteile gegenüber den klassischen Printmedien: Man erreicht genau die richtige Zielgruppe sofort – sekundenaktuell, dynamisch und passgenau. Keine Verwaschung durch eine breite Leserschaft, keine Ablenkung durch Titelthemen, Modeseiten, Werbung usw. neben dem mein Thema irgendwo auf Seite 32 untergeht.

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Tote Profile, gelangweilte Follower: 5 Tipps für einen erfolgreichen Facebook-Auftritt

 

Fotolia_63119020_S mit CopyrightMal eben ein Facebook-Profil erstellt und schon sind wir Social Media! Klasse, dass das so einfach geht! Hier und da poste ich einen Veranstaltungshinweis, das sollte ja dann schon genügen. Oder doch nicht?
In diese „Ich-mach-dann-mal-eben-ein-Facebook-Profil“-Falle tappen leider sehr viele Unternehmen. Schließlich muss man doch auf Facebook präsent sein – oder nicht? Ja, das sehe ich so, denn ein gelungener Facebook-Auftritt hat viele Vorteile und bietet dem Unternehmen eine außergewöhnliche Plattform für Marketing und Kommunikation, für Imagearbeit und Employee Branding. Wer jedoch keine große PR-Abteilung im Rücken und einen Mitarbeiter hat, der sich mit Social Media auskennt, bei dem ist die Gefahr groß, dass der Auftritt mehr schlecht als recht gepflegt wird. Das Resultat sind tote Facebook-Profile, die keiner liest, die Besucher langweilen und neue Follower werden auch nicht generiert.

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Kontakt

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