Der perfekte Leser: Von Mythen und Annahmen in der Zielgruppendefinition

Warst Du schon einmal in einem Coaching, z.B. im Rahmen Deiner beruflichen Tätigkeit? Und hat man Dir da von „Deinem perfekten Kunden/Chef/Mitarbeiter“ erzählt? Dieses Bild vom „perfekten XY“ wird gerne verwendet, wenn es um Themen wie Erfolg geht. Angeblich zieht man sich dann seine perfekten Kunden an. Ich habe mich gefragt, ob dieses „Ich-wünsch-mir-den-perfekten-Kunden“ auch für Autoren und ihre Leser funktionieren könnte. Und was soll ich sagen: Nein, es ist einfach totaler Quatsch! Es gibt nicht den einen Leser, jeder Leser ist anders und wählt Dein Buch aus einer anderen Motivation heraus aus. Und man zieht ihn auch nicht an, nur weil man sich den perfekten Leser kreiert. Und weil wir schon dabei sind, räumen wir gleich mit ein paar weiteren Mythen auf.

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Die Macht der Kooperation im Buchmarketing

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Die Unternehmensstrategen wissen: Wer einen großen Marktanteil erreichen möchte, der muss wachsen und sich vernetzen. Sei es durch Fusionen, Joint Ventures oder Brancheninitiativen. In meiner Zeit bei Nestlé in der Lobbyarbeit lernte ich eines: Dass die Macht der Kooperation nicht zu unterschätzen ist. Damals starteten wir zusammen mit anderen Nahrungsmittelkonzernen eine gemeinsame Initiative, um unsere Lösung gegenüber der Politik geschlossen und kraftvoll vorzubringen.

Im Buchmarketing ist Kooperation ein Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wer erfolgreiche Autoren beobachtet, wird erkennen, dass er nicht alleine vor sich „hinwurschtelt“. Viele nutzen die Macht der Kooperation, um weiterzukommen. mainwunder greift diese Entwicklung auf und integriert sie ins Buchmarketing. Das Ergebnis sind Aktionen, an denen Selfpublisher genauso teilnehmen wie Autoren verschiedener namhafter Verlage. Das sind Aktionen, die bewegen, die die Vielfalt unserer Branche widerspiegeln und dem Leser ganz besondere Momente bescheren. Die Autoren, die sich zuvor noch nicht so vernetzt haben, mehr Reichweite und starke Beziehungen zu andere Autoren, Bloggern und Lesern bescheren. Heute möchte ich näher darauf eingehen, was ein Autor tun kann, um sich durch Kooperation besser aufzustellen:

1. Die Kraft von Empfehlungen

Wer sich vernetzt, sich mit anderen Autoren, Bloggern und Lesern austauscht, der kann davon ausgehen, dass er bei der Veröffentlichung seines neuen Romans unterstützt wird. Jeder Autor weiß um die Kraft der Empfehlung, die gerade bei Viellesern unschätzbar wertvoll ist. Empfehlungen sind ein Geben und Nehmen, nimm die Ego-Brille ab und empfehle deinen Lesern auch Bücher anderer Autoren. Bücher, hinter denen auch Du stehst und die aus Deinem Genre sind. So erreichst Du mit der Zeit einen Synergieeffekt. Man profitiert voneinander.

2. Gemeinsam auftreten

„Warum soll ich mit einem Verlagsautor gemeinsame Sache machen, der wird doch schon von seinem Verlag genug unterstützt!“ – mag der ein oder andere Selfpublisher entrüstet ausrufen. „Warum soll ich mit einem Autor etwas machen, der nicht einmal einen Verlag hat, der kann mir ja nichts bringen“ – könnte der Verlagsautor antworten.

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Shitstorm: Wie Sie in Zeiten der Krise richtig handeln

An diesem Wochenende wütet ein Shitstorm durch die Autorenszene. Der Vorwurf: Eine erfolgreiche Autorin, die zwei ihrer Bücher bei anderen Büchern abgeschrieben hat. Die Enthüllung wird nun seit Stunden in den sozialen Netzwerken, in Autoren- und Lesergruppen diskutiert. Ich hatte in meiner 10jährigen Zeit in den Kommunikationsabteilungen großer Markenkonzerne häufig mit Shitstorms zu tun. Krisenkommunikation nennt sich der Fachbegriff in der PR und steht für spezielle Maßnahmen und Prozesse in einem Unternehmen und in der Kommunikationsabteilung, um die Krise abzuwenden. In der Buchbranche sind Shitstorms nicht so häufig wie in der Food- oder Pharmaindustrie. Und dennoch kann die Krise jeden Autor und jeden Verlag treffen. Handeln Sie falsch, kann das einen massiven Image-Schaden zur Folge haben. Wir möchten Ihnen deshalb Wege aufzeigen, wie Sie als Autor oder Verlag eine Krise vermeiden und wie Sie – sollten Sie in eine ähnliche Situation kommen – damit umgehen können.

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Du musst nicht auf jeder Hochzeit tanzen

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Das breite Angebot an Möglichkeiten, sein Buch zu bewerben – wie Messen, Literaturfestivals und das Internet – können Autoren schon überfordern. Lesungen, Social Media Kampagnen, Blogger Relations, Leseraktionen…ach und da sind auch noch die Presse, Buchplattformen und vieles mehr. Da kann man sich schon leicht verzetteln!
Das begegnet uns in letzter Zeit immer wieder. Es ist nämlich längst nicht mehr so, dass Autoren gar nichts in Sachen Marketing machen. Im Gegenteil: Immer häufiger passiert es, dass sie zuviel machen – oder um es anders auszudrücken – ohne Struktur. Ohne Ausgangsbasis – der Positionierung – und ohne Ziel. Es genügt nicht, zu sagen, dass man einfach nur viele Bücher verkaufen möchte. Das ist kein Ziel. Und es genügt auch nicht, verschiedene Marketingmaßnahmen zu machen, wenn man sich nicht klar darüber ist, warum man sie macht.
Wenn sich in der Marketingmaßnahme sowohl die Positionierung als auch das Ziel wiederfindet – wird eine runde Sache draus.

Wir Menschen neigen dazu, entweder im Stillstand festzustecken oder beim Verzetteln den Fokus zu verlieren. Das ist aber kein Weltuntergang. Es erfordert lediglich die Erkenntnis, dass es so einen nicht weiterbringt. Manchmal genügt es, hier und da an ein paar Rädchen zu drehen, Prozesse zu optimieren, sein Team besser zu koordinieren und eine langfristige Ausrichtung festzuzurren.

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PR für Coaches: In 8 Schritten zur einzigartigen Positionierung

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Sich in einem Markt zu behaupten, der randvoll ist mit Angeboten von Menschen, die das gleiche Ziel wie man selbst hegen, ist nicht gerade einfach. Viele gut ausgebildete Coaches bleiben da auf der Strecke, der Wunsch, anderen Menschen durch Probleme, Krisen oder Veränderungsprozesse zu helfen, auch.

Was in der Autoren-PR zwar auch wichtig ist, ist in der Kommunikation für Coaches und Speaker noch viel wichtiger: Die Positionierung. Während das Buch beim Autor schon von Natur aus ein Alleinstellungsmerkmal hat, muss der Coach dieses für sein Angebot und sich selbst erst definieren und herausarbeiten. Warum ist ein Alleinstellungsmerkmal denn überhaupt wichtig? Überzeuge ich nicht schon durch mein Angebot? Meine Kompetenz? Kann sein – aber meist reicht das nicht aus, um sich von anderen abzugrenzen. Ein Alleinstellungsmerkmal stellt die Einzigartigkeit Deiner Leistungen und Deiner Person als Coach gegenüber Deinen Kunden heraus. Es ist der Rahmen Deines Profils, das dem Kunden hilft, eine Entscheidung für oder gegen Dein Angebot zu treffen. Die richtige Positionierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In einem Markt, der überfüllt ist von Coachingangeboten kommt man nicht mehr drumherum, mit einer klar definierten Botschaft nach außen zu kommunizieren. Je enger die Zielgruppe gesteckt ist, desto besser. Je klarer Dein Angebot, Deine Botschaft, das Nutzen für den Kunden formuliert, desto besser.

Als Expertin schaue ich mir an, ob die Botschaft klar und verständlich kommuniziert ist – auf der Webseite, im Blog, auf den Social Media Profilen, im Newsletter, in der Broschüre, auf dem Flyer… überzeugt sie mich, hat sie auch die Kraft, Deine potenziellen Kunden zu überzeugen. Das Feedback, die Kritik oder Fragen Deiner jetzigen Kunden helfen beim Prozess, die für Dich richtige Positionierung zu finden. Sie helfen Dir in der Beantwortung der folgenden 8 Fragen, mit denen Du mehr Klarheit über Deine Positionierung erlangst.

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Kontakt

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