Rückblick auf 2015: Projekte, Ergebnisse, Aktionen

Gude! Hattest Du schöne Weihnachtstage? Bevor wir ins neue Jahr starten, wollen wir noch Danke sagen, dass Du uns so treu durch das Jahr 2015 begleitet hast! Das Jahr 2015 war ein ganz besonderes Jahr für mainwunder. Wir haben uns all die vielen tollen Buchprojekte zu Beginn des Jahres nicht träumen lassen. Wir haben so vielen Büchern einen butterweichen Start ins Leben geebnet. Wir haben ihnen teilweise das richtige Gewand gegeben, damit sie auffallen. Wir haben sie richtig positioniert, damit sie gefunden werden. Und wir haben sie bekannt gemacht, damit sie gelesen werden. Dabei haben so viele Menschen mit uns zusammen an all diesen Projekten gearbeitet und zum Erfolg geführt. Rebecca Humpert, die gute Seele an meiner Seite bei  mainwunder, Juliane Schneeweiß, Buchcoverdesignerin,  Gabriele Schmid und Ursula Hahnenberg, Lektorat und Buchsatz von buechermachen.de, Giorgia Müller, Autorenfilme, Tim von der Schnulze der Woche, Hung von Bloggdeinbuch.de, Claudia Arnold von vorablesen.de, das Team von Lovelybooks.de und einen ganz besonderen Dank an das gesamte Presse- und Marketing-Team von bod, dem KDP-Team von Amazon und vielen vielen anderen. Vielen Dank für diese großartige Unterstützung und ein tolles Jahr 2015! 

Ein paar Projekte, ein paar mega Momente aus 2015 wollen wir Dir heute zeigen. Leider können wir nicht alle Projekte zeigen, das würde den Rahmen sprengen. Ein riesen Dankeschön geht dabei an Dich und all die großartigen Autoren, die sich darauf eingelassen haben 😉 Die bei – manchmal ungewöhnlichen – Ideen mitziehen und mainwunder so viel Vertrauen geschenkt haben. Danke <3

Mehr Informationen zu jeder Aktion kannst Du lesen, wenn Du mit dem Cursor über das Bild fährst.

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„Lituro soll das Facebook für Literaturliebhaber werden“

Interview mit Christoph Seydel, Gründer und Geschäftsführer von lituro.de, der neuen Online-Plattform für Autoren

Christoph Seydel_lituro_Pressebild_2HIGHRESDer Buchmarkt verändert sich zur Zeit stetig. Immer mehr Startups erblicken das Licht der Welt, immer mehr junge Gründer entwickeln neue Lösungen für Autoren. Sie alle haben eine Vision: Den Buchmarkt zu revolutionieren.
Heute stellen wir euch ein Unternehmen vor, bei dem es sich lohnt, nicht nur einen, sondern auch einen zweiten und dritten Blick zu riskieren. Wir sprechen von lituro, einer neuen Online-Plattform, die moderne, suchmaschinen-optimierte Autoren-Seiten anbietet und die Vernetzung innerhalb der Web-Welt erleichtert und stärkt.
 DIE neue Literaturplattform? Gründer und Geschäftsführer Christoph Seydel hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt uns, was gründen mit Mut zu tun hat und warum man in der heutigen Zeit groß denken sollte. Der Diplom Informatiker hat bereits vor der Gründung von lituro mehrere Jahre in verschiedenen Berliner Startups als Webentwickler gearbeitet. Sein Wissen und seine Erkenntnisse in Bezug auf die Onlinebranche will er nun dem sich im digitalen Aufbruch befindenden Buchmarkt zugänglich machen. Mehr Informationen unter www.lituro.de 

mw: Lieber Christoph, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meinen Lesern mehr über lituro.de zu erzählen. Was genau steckt hinter lituro.de? Worum geht es?

Christoph Seydel: Hallo Tanja, sehr gerne nehme ich mir die Zeit dafür. lituro bietet Onlinemarketing-Lösungen für Autorinnen und Autoren sowie Verlage an. Bildlich gesprochen wollen wir die Buchvermarktung so einfach wie das Umblättern einer Seite machen. Im Detail gelingt uns das für Autoren vor allem durch die lituro-Autorenseite.

mw: Wie bist Du auf die Idee gekommen, lituro zu gründen?

Christoph Seydel: Ich habe Mitte 2014 mit dem Gedanken gespielt, ein Buch zu schreiben und habe mich der Buchwelt online genähert. Dabei ist mir aufgefallen, was für eine Herausforderung es ist, Marketing für sich und sein Werk zu betreiben. Durch meinen beruflichen Werdegang, ich konzipiere und entwickle Webapplikationen seit meinem Studium, nahm schnell lituro in meinem Kopf Gestalt an und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Das Buch habe ich bislang nicht geschrieben, aber dafür ist lituro entstanden.

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Denke groß und Du wirst groß

Happy kid playing with toy airplane

Wenn Du ein Buch geschrieben hast und es in toller Qualität, mit Lektorat, einem professionellen Buchcover und einer guten Geschichte veröffentlicht hast – dann bist Du groß. Du hast etwas geschafft, was viele Menschen nicht schaffen. Und vielleicht hast Du Blut geleckt und willst jetzt immer weiter schreiben. Super, denn das ist der erste Schritt zum Erfolg.
Heutzutage mit nur einem Buch am Markt als Selfpublisher einen Bestseller zu landen – entschuldige, wenn ich das direkt sagen muss – ist nahezu unmöglich. Um erfolgreich Bücher zu verkaufen und vom Schreiben leben zu können, spielen mehrere Erfolgsfaktoren eine Rolle. Alle Erfolgsfaktoren greifen wie kleine Rädchen ineinander und am Ende kannst Du Dich voll und ganz auf das Schreiben Deines neuen Buches konzentrieren, denn das Rad des Erfolgs dreht sich fast von allein.

Heute möchte ich einen wichtigen Erfolgsfaktor ansprechen, der nicht nur im Autorenalltag, sondern vor allem in der Kommunikation nach außen ganz wesentlich ist: Denke groß! Klingt banal? Ist es nicht!

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Du musst nicht auf jeder Hochzeit tanzen

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Das breite Angebot an Möglichkeiten, sein Buch zu bewerben – wie Messen, Literaturfestivals und das Internet – können Autoren schon überfordern. Lesungen, Social Media Kampagnen, Blogger Relations, Leseraktionen…ach und da sind auch noch die Presse, Buchplattformen und vieles mehr. Da kann man sich schon leicht verzetteln!
Das begegnet uns in letzter Zeit immer wieder. Es ist nämlich längst nicht mehr so, dass Autoren gar nichts in Sachen Marketing machen. Im Gegenteil: Immer häufiger passiert es, dass sie zuviel machen – oder um es anders auszudrücken – ohne Struktur. Ohne Ausgangsbasis – der Positionierung – und ohne Ziel. Es genügt nicht, zu sagen, dass man einfach nur viele Bücher verkaufen möchte. Das ist kein Ziel. Und es genügt auch nicht, verschiedene Marketingmaßnahmen zu machen, wenn man sich nicht klar darüber ist, warum man sie macht.
Wenn sich in der Marketingmaßnahme sowohl die Positionierung als auch das Ziel wiederfindet – wird eine runde Sache draus.

Wir Menschen neigen dazu, entweder im Stillstand festzustecken oder beim Verzetteln den Fokus zu verlieren. Das ist aber kein Weltuntergang. Es erfordert lediglich die Erkenntnis, dass es so einen nicht weiterbringt. Manchmal genügt es, hier und da an ein paar Rädchen zu drehen, Prozesse zu optimieren, sein Team besser zu koordinieren und eine langfristige Ausrichtung festzuzurren.

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Unnötig oder notwendig? Warum Krisenkommunikation für Verlage wichtig ist

Die Buchbranche ist eine im Vergleich zu anderen Branchen wie Pharma, Finance oder Automobil eine relativ friedliche. Leser sind wunderbare „Kunden“, denen es wichtiger ist, ihre Idole zu treffen als Randale zu machen. Kultur schafft Frieden, so zwischen Autoren-Kollegen, Dienstleistern und innerhalb der Leser-Communities.

Warum braucht ein Verlag trotzdem eine Krisenkommunikation?

Wie in jeder anderen Branche muss das Unternehmen nicht nur Vertrauen bei seinen Kunden schaffen, sondern auch dieses in schwierigen Zeiten aufrecht erhalten. Auf der Buchmesse sprach ich mit einigen Verlagen darüber, dass allein das Buchmarketing so viel Zeit verschlingt, dass oft gar keine Strategie oder Leitlinie für den Krisenfall existiert. Dabei muss diese bei der gesamten Verlagskommunikation mit einbezogen werden. Denn: Krisenkommunikation greift dann, wenn unvorhergesehene Dinge passieren und ein Imageschaden droht – dann gilt es zu handeln.

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„Wenn man die Bestsellerliste anpeilt kann man es gleich lassen“

Interview mit Oliver Buslau, erfolgreicher Krimiautor und Herausgeber der Zeitschrift TextArt über den Erfolgsfaktor Regionalität, realistische Ziele und individuelles Buchmarketing

Oliver Buslau

Copyright: Felix Mayr

Als Autor möchte man natürlich wissen: Wie kann ich mit meinen Büchern erfolgreich werden? Wir haben mit einem ganz besonderen Autor gesprochen, der uns heute genau dazu einiges erzählen wird: Oliver Buslau schreibt seit vielen Jahren Regionalkrimis,verlegt seine Bücher sowohl in kleinen als auch großen Verlagen, ist Herausgeber der Zeitschrift TextArt – kurz: ein Mann, der aus der deutschen Buchwelt nicht wegzudenken ist. Er lebt das Schreiben – hier verbindet er seine Leidenschaft für spannende Geschichten mit Musik. Wir wollten tiefer in sein Leben als Autor eintauchen, wollten wissen, wo er seine Inspirationen und die Motivation für seinen immer währenden Schaffungsprozess her nimmt. Er wird uns verraten wie man als Autor erfolgreich werden und es bleiben kann.
Mehr Infos zu Oliver findet ihr auf seiner Website.


mw: Lieber Oli, Du bist erfolgreicher Krimiautor, Herausgeber der Zeitschrift TextArt, gibst Workshops in Kreativem Schreiben…woher nimmst Du Deine Ideen und Inspirationen? 

Oliver Buslau: Abgesehen davon, dass ich das so ganz genau letztlich auch nicht weiß, ist das für die einzelnen Projekte natürlich verschieden. Ich fange mal mit den Krimis an: Da inspirieren mich bei meinen Regionalkrimis, die ja im Bergischen Land bei Köln spielen, vor allem Orte. Ich fahre in Städten wie Wuppertal, Remscheid und Solingen herum, halte mich an den verschiedensten Schauplätzen auf und frage mich: Was könnte hier passieren, was ist hier schon passiert? Das können Sehenswürdigkeiten wie die Müngstener Brücke sein, aber auch weniger Bekanntes wie zum Beispiel die Autobahnraststätte Remscheid an der A1, die in meinem diesjährigen Krimi „Wupper Wut“ eine Rolle spielt und sich aus verschiedenen Gründen als Tatort hervorragend eignet. Einige Krimis von mir spielen in der Musikszene. Da haben mich dann natürlich ganz andere Themen inspiriert, auf die ich bei Recherchen über klassische Musik gekommen bin (ich war ja in meinem vor-schriftstellerischen Leben Musikjournalist) – zum Beispiel die Zusammenhänge zwischen Musik und Spionage (verarbeitet im historischen Preußen-Krimi „Schatten über Sanssouci“) oder die geheimen Chiffren in den Partituren von Johann Sebastian Bach („Die fünfte Passion“) bis hin zum Orpheus-Mythos, der auch religiöse Aspekte hat („Die Orpheus-Prophezeiung“). Für meine Zeitschrift TextArt muss ich mir zum Glück ja nicht so viel selbst ausdenken, denn wir haben sehr gute freie Mitarbeiter, die mir vieles antragen. Wenn es mal trotzdem eng wird, greife ich auf, was Schreibanfänger und Schreibanfängerinnen zum Beispiel so in unserem Forum fragen, und daraus entwickeln wir dann neue Themen.

mw: Wie kamst Du dazu, eine Zeitschrift über Kreatives Schreiben herauszubringen?

Oliver Buslau:: Wie gesagt, habe ich ja lange als Musikjournalist gearbeitet. Ende der 90er wollte ich mal was anderes schreiben als immerzu CD-Kritiken und Einführungstexte über klassische Musikwerke und begann mit einem Krimi. Mir war als Journalist klar, dass die handwerkliche Seite beim Schreiben eine große Rolle spielt, und so las ich auch einige Bücher über Kreatives Schreiben. Bekannte brachten mir Zeitschriften zu dem Thema aus Amerika mit. Und dabei fiel mir auf, dass genau so eine Zeitschrift in Deutschland fehlte. Ich hatte Kontakte zu Zeitschriftenherausgebern wie dem Verleger Carsten Dürer, mit dem ich dann TextArt realisierte. Das erste Heft erschien im Jahre 2000 – im selben Jahr wie mein erster Krimi. Das Magazin hat sich also mit meiner Autorenkarriere sozusagen mitentwickelt. Und ich habe es letztlich gegründet, weil ich selbst so eine Zeitschrift lesen wollte.

mw: Du bist schon lange Autor und stehst aufgrund Deiner Lehrtätigkeit viel mit anderen Autoren in Kontakt und bekommst viele Enttäuschungen mit, wenn man es dann doch nicht in die Bestsellerlisten geschafft hat. Woran denkst Du, liegt es, dass es bei vielen dann doch nicht klappt wie sie es sich vorstellen?

Oliver Buslau: Muss man es denn in die Bestsellerliste schaffen, um als Autor erfolgreich zu sein? Natürlich nicht. Mir ist das ja auch noch nicht gelungen. Wenn man das als Ziel anpeilt, kann man das Schreiben gleich lassen, denn das zu erreichen ist so unrealistisch wie ein Lottogewinn. Also sollte man gar nicht damit rechnen und sich erst mal überlegen, was man als Autor oder als Autorin überhaupt grundsätzlich machen will oder kann. Es ist durchaus möglich, in diesem Bereich Fuß zu fassen und regelmäßig zu veröffentlichen.

Meiner Erfahrung nach gehören dazu Dinge, die eigentlich sehr banal sind, die aber oft vergessen werden.

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„Die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Büchern steigt“

Interview mit dem Magellan Verlag über seine Erfolgsgeheimnisse, authentisches Marketing und umweltfreundliche Buchproduktion.

Der Verlag mit dem Wal ist schon auf den ersten Blick etwas Besonderes. Jung und modern kommt er daher, seine Büchnatuerlichmagellanlogo_rgber strahlen in einzigartig-liebevollem Design und dann sind diese auch noch durch und durch umweltverträglich produziert. Die Rückmeldungen der Leser, aber auch des Buchhandels auf das Konzept sind durchweg positiv – mainwunder wollte einen Blick hinter die Kulissen des Verlages werfen und mehr über seine Erfolgsgeheimnisse erfahren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Umwelt: Unter dem Motto „Natürlich magellan“ druckt der Verlag ausschließlich auf säurefreien und chlorfrei gebleichten FSC-Papieren, mit Farben auf Pflanzenölbasis, Klebstoffe ohne Lösungsmittel, Lacke auf Wasserbasis und vielem mehr. Das geht nicht? Doch, das geht – und die Leser lieben ihn – ihren Verlag mit dem Wal. Mehr Informationen auf www.magellanverlag.de

mw: Liebe Katharina, erst einmal vielen Dank, dass ich mit Dir dieses Interview führen darf. Bevor wir beginnen – wir haben uns gefragt: Wie spricht man den Namen „Magellan“ eigentlich richtig aus?

Magellan Verlag: Sehr gerne, auch wenn es gleich mit einer im schriftlichen Interview recht kniffligen Frage beginnt;-) Die korrekte Aussprache ist [maɡɛˈlaːn…], mit einem langen a. Wer es sich anhören möchte, der DUDEN hat hier eine Aufnahme des Wortes „Magellanstraße“ online.

mw: Wie seid ihr auf den Namen „Magellan Verlag“ und das Verlagslogo mit dem „Wal“ gekommen?

Magellan Verlag: Die Entscheidung für Name und Logo ist schon gefallen, bevor ich zum Team gestoßen bin. Meine Kollegen waren auf der Suche nach einem Logo, das Wiedererkennungswert hat, zu einem Kinder- und Jugendbuchverlag passt und vor allem sehr gut aussieht. Unser Grafiker hat mehrere Entwürfe vorgelegt, in den Wal haben sich alle gleich verliebt. Die Diskussion um den Namen hat, habe ich mir sagen lassen, länger gedauert, war aber am Ende auch erfolgreich. Magellan war ein Entdecker, ein Reisender, der zu neuen Ufern aufbrach, er war neugierig und wollte die Welt kennenlernen. Das alles wollen wir mit unseren Büchern ebenfalls ermöglichen.

mw: Eure Bücher sind hochgelobt, die Blogger lieben euch, ihr seid für den Deutschen Jugendliteratur-Preis nominiert – ganz ehrlich, hättet ihr mit diesem Erfolg bei Gründung des Verlages gerechnet?

Magellan Verlag: Wir wussten, dass wir mit guten Büchern und tollen Autoren an den Start gehen und sind von unserem Titeln überzeugt. Und man hofft natürlich, dass das auch ankommt, dass Leser, Buchhändler, Blogger und Journalisten genauso zufrieden und begeistert sind. Die Reaktionen auf unserer erstes Programm haben uns dann aber dennoch umgehauen – im positiven Sinn! Wir freuen uns riesig über das Lob, das uns erreicht. Die Nominierungen für den Jugendliteraturpreis auf der Leipziger Buchmesse waren dann das Sahnehäubchen – damit hatten wir auf keinen Fall gerechnet.

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„Ein pauschales Alles-ist-wunderbar bringt Autoren nicht weiter“

Interview mit der Frankfurter Lektorin Thirza Albert über die Bedeutung eines professionellen Lektorats, Preise und die Wahl des richtigen Lektors

Wer ein Buch veröffentlichen möchte, braucht ein professionelles Lektorat – doch wozu eigentlich? Was macht ein gutes Lektorat aus und was passiert dabei mit meinem Text? Ich habe mit meiner Frankfurter Kollegin Thirza Albert über all diese Fragen gesprochen: Thirza ist Lektorin und Autorencoach und optimiert Manuskripte im Hinblick auf stilistischeporträt ta_2014 und inhaltliche Stimmigkeit, zielgruppengerechte Sprache, flüssige Lesbarkeit und orthographische Richtigkeit. Als Coach berät und begleitet sie Autorinnen und Autoren während des Schreibens und beim Veröffentlichen ihrer Werke.
Mehr Informationen über Thirza findet ihr auf ihrer Website.

mw: Liebe Thirza, du bist freie Lektorin in Frankfurt und glücklich mit deinem Beruf – was hat dich dazu bewogen, Lektorin zu werden?

Thirza Albert: Zuerst war die Motivation, diesen Beruf (zunächst in Festanstellung) zu ergreifen, schlicht meine Begeisterung für Literatur in allen ihren Facetten. Dass ich nun seit gut neun Jahren als freie Lektorin und seit vielen Jahren auch als Schreibcoach arbeite, hat aber noch zwei weitere Gründe, die für mich mindestens genauso viel Gewicht haben: Ich liebe die Abwechslung und ich habe sehr gern mit interessanten Menschen zu tun.

Gemeinsam mit den Autoren an ihren Texten zu arbeiten, das Potenzial, das manchmal ein wenig verschüttet liegt, freizulegen, den Autoren zu helfen, ihre eigene Stimme zu finden und darin souverän zu werden, das sind Aufgaben, die mich immer wieder begeistern. Manchmal nehme ich zusammen mit den Autoren auch erst einmal eine Standortbestimmung vor: Wo liegen die Stärken eines Textes, wo ist noch Potenzial zur Verbesserung? Dann geht es vielleicht um folgende Fragen: Woran liegt es, dass die Figuren – obwohl sie sehr detailliert ausgearbeitet sind – nicht lebendig wirken? Warum sinkt plötzlich die Spannung, die doch eingangs so wirkungsvoll aufgebaut wurde? Und warum wirken die Dialoge der Protagonisten zuweilen hölzern? Was muss man beachten, wenn man in der Ich-Perspektive schreiben möchte? Und braucht man wirklich einen Erzähler?
Die Vielseitigkeit der Menschen, die ich in solchen Fragen begleiten darf, und die Vielschichtigkeit ihrer Texte faszinieren mich immer wieder.

 mw: Erzähl mir mehr von deinen Kunden, welche Genres bedienst du, was lektorierst du am liebsten?

Thirza Albert: Ich arbeite für Verlage, Firmen, Institutionen und Privatkunden – eine bunte Mischung also, die mich oft bereichert und in der es immer wichtig ist, flexibel auf die Kunden einzugehen und genau hinzuhören, welche Erwartungen und Wünsche es gibt. Viele meiner Privatkunden sind Selfpublisher (oder auf dem Weg dorthin), manche treten aber auch an mich heran, ohne schon zu wissen, welchen Weg ihr Projekt einmal nehmen wird. In der Belletristik arbeite ich hauptsächlich mit Krimis und Unterhaltungsliteratur, im Sachbuch sind die Themen breit gestreut, von naturwissenschaftlichen Themen über Kunst bis hin zu Lifestyle-Ratgebern und Erinnerungsbüchern.

mw: Was würdest du sagen, ist die enorme Bedeutung eines professionellen Lektorats inzwischen in der Buchwelt angekommen?

Thirza Albert: Hier gibt es sicher keine pauschale Antwort. Was ich beobachte, ist eine widersprüchliche Entwicklung: Während in der traditionellen Verlagswelt zum Teil ( und zum Leidwesen der Autoren!) an sorgfältigem Lektorat gespart wird, wird immer mehr Selfpublishern bewusst, dass ein professionelles Lektorat unabdingbar ist, wenn man sich mit dem Schreiben professionell aufstellen möchte. Und das nicht nur, weil ein aufmerksamer Lektor peinliche Fehler aus dem Text holen und den Autor oder die Autorin somit vor Kritik bewahren kann. Ein gutes Lektorat ist immer auch eine Investition ins eigene Schreiben, das ja keine einmal erlernte, in sich abgeschlossene Kunst ist, sondern ein dynamischer, sich immer weiterentwickelnder Prozess.

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mainwunder im Interview: Mit Leidenschaft zum Erfolg!

Bildschirmfoto 2015-05-01 um 14.41.01Heute bin ich bei Nancy Wilhelm, Autorin, Superheldin, Mama und Unternehmerin zu Gast. Wir haben über wichtige Themen gesprochen: Über Berufung und Erfolg im Business, über meine Leidenschaft für die Buchbranche, meine ersten Schritte als Unternehmerin und natürlich über Kreativität, Durchhaltevermögen und Mut.

Das ganze Interview könnt ihr hier lesen >

Hier kommt er – der „Knigge für Autoren“

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Wie verhalte ich mich als Autor im Social Web? Heute möchte ich über diese eine große Frage sprechen, die viele Schreiberlinge bewegt. Natürlich soll das eigene Buch verkauft werden. Aber es gibt gewisse Grundregeln der Kommunikation und des Miteinanders, die jeder einhalten sollte. So vermeiden wir, dass Leser wie Autorenkollegen genervt sind. Das Image „er/sie nervt“ bekommt man nämlich ganz schwer wieder gerade gerückt.

Deshalb geht es heute um die Do´s und Dort´s des richtigen Umgangs auf Facebook, Twitter & Co. Diese hat mainwunder jetzt in einem „Knigge für Autoren“ zusammengefasst.

Hier kannst Du Dir den „Knigge für Autoren“ kostenlos herunterladen >

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