Wie Sie in 5 Schritten eine Amazon-Werbeanzeige erstellen

Mittlerweile gibt es viele tolle Möglichkeiten, sein Buch über Anzeigen online zu bewerben, sei es auf Facebook, Twitter, Instagram (wie Sie hier Anzeigen einstellen, erkläre ich Schritt für Schritt im Social Media Online Training, das am 25. Januar startet) – oder eben seit kurzem auf auf Amazon selbst. Bisher gab es diese Option nur auf Amazon.com, jetzt können Sie auch auf Amazon.de Ihre Produkte bewerben. Es ist um einiges leichter als auf Facebook, da Sie weder auf die richtigen Maße für die Anzeigenbilder noch auf die optimale Einstellung der Zielgruppe achten müssen. So hat man auf Amazon auch nicht so viele Möglichkeiten, z.B. können Sie auf Facebook bestimmen, welchen Usern aus welcher Region oder Land die Anzeige angezeigt werden soll, ob die User Sie kennen sollen oder gerade nicht und Sie haben keine Möglichkeit auf Amazon, mit Anzeigentexten die Neugier zu wecken. Dennoch: Wenn Sie Facebook gegenüber kritisch sind oder eine breite Anzeigenkampagne auf mehreren Plattformen durchführen möchten, ist Amazon eine neue Möglichkeit, Ihre Bücher sichtbar zu machen.

Damit Sie eine Werbeanzeige erstellen können, müssen Sie sich erst einmal im Amazon Seller Central registrieren. Gehen Sie dazu auf : https://sellercentral.amazon.de und registrieren sich oder melden Sie sich mit Ihren Amazon Zugangsdaten an.

1. Erstellen Sie eine Amazon Werbeanzeige
Jetzt sind Sie in Ihrem Seller Account und können oben im Menü den Menüpunkt „Werbung“ anklicken
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Klicken Sie anschließend auf „Kampagne erstellen“

Es öffnet sich daraufhin dieses Anzeigenformular, in dem Sie Ihrer Kampagne einen Titel geben, das Budget und die Laufzeit einstellen können. Das Budget beginnt ab 1 Euro am Tag. Es ist sinnvoll, statt einer langfristigen 1 Euro-Anzeige zeitlich begrenzte Kampagnen mit höherem Budget durchzuführen, damit Sie einen sichtbaren Effekt erreichen.

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2. Keywords – ja oder nein?

Während Sie bei Facebook so genannte Interessen über Keywords eingeben müssen, können Sie bei Amazon zwischen der automatischen Ausrichtung und der manuellen Ausrichtung wählen. Was bedeutet das konkret? Die automatische Ausrichtung wird von Amazon erstellt und zwar anhand Ihrer Angaben in den Produktinformationen. Dazu schreibt Amazon: „Kampagnen mit automatischer Ausrichtung sind darauf ausgelegt, mehr Such-Traffic für Ihre Werbeanzeigen zu generieren, da Amazon die Werbeanzeigen basierend auf den Produktinformationen auf alle möglichen relevanten Suchvorgänge von Kunden ausrichtet.“

Sind diese bereits mit zentralen Keywords versehen und geben Sie hinreichend Informationen, können Sie diese Möglichkeit wählen. Möchten Sie aber neben den Keywords, die in Ihrer Produktinformation enthalten sind weitere Keywords angeben, die wichtig sind, damit Ihre Bücher gefunden werden, können Sie die manuelle Ausrichtung wählen.

3. Die optimalen Keywords finden
Wenn Sie es einfacher möchten, wählen Sie die automatische Ausrichtung, dann entscheidet Amazon für Sie. Möchten Sie Ihre Werbeanzeige an eine spezielle Zielgruppe richten, wählen Sie die manuelle Ausrichtung. Klicken Sie anschließend auf „Anzeigengruppe erstellen“, wählen ein oder mehrere Produkte  aus und legen ein Gebot, also den maximalen Betrag, den Sie pro Klick zu zahlen bereit sind, fest. Sie können auch je Suchbegriff ein Gebot festlegen.

Anschließend schlägt Ihnen Amazon Keywords vor, die Sie auswählen können.

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Unter dem Reiter „Eigene Keywords angeben“ können Sie eigene Keywords eintragen – Amazon gibt Ihnen an, ob der Suchbegriff „breitgefasst“ ist oder Sie ihn „exakt“ anwenden möchten, d.h. Sie entscheiden, ob dem User das Produkt angezeigt wird, wenn er exakt diesen Suchbegriff eingibt oder ob es auch angezeigt wird, wenn es ein Bestandteil des Suchbegriffes ist oder ihm ähnlich ist.

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4. Anzeigengruppe erstellen

Nun wählen Sie die zu bewerbenden Produkte aus. Gehen Sie dazu auf den nächsten Reiter „Anzeigengruppe erstellen“. Hier werden Ihnen Ihre Produkte bereits angezeigt, Sie können Sie aber auch mit dem Produktnamen, der SKU oder der ASIN im System suchen und dann auswählen.

Anmerkung: Sie können nicht wie bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken individuelle Anzeigenbilder hochladen, die Botschaften transportieren. Hier auf Amazon gelten allein die Produktbilder, die im Shop angezeigt werden. Es ist daher sehr wichtig, dass die Bilder scharf und das Cover professionell gestaltet ist, damit es neben den anderen Produktbildern die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

5. Ergebnisse
Sobald die Kampagne gestartet wurde, können Sie sehen, welche Suchvorgänge von Kunden zu Seitenaufrufen über Werbeanzeigen und zu Klicks geführt haben. Öffnen Sie dazu den Reiter „Berichte“ und wählen Sie Werbeberichte aus, um auf den Suchbegriffbericht zuzugreifen. Der Bericht steht einen Tag nach dem Start Ihrer Kampagne zur Verfügung. (Quelle Amazon)

Hier erfahren Sie auch die durchschnittlichen Kosten pro Klick und die Gesamtausgaben. Unter „Leistung nach SKU“ können Sie die Ergebnisse nach Produkt einsehen.

Ich empfehle Ihnen, regelmäßig die Berichte abzurufen und zu schauen, welche Keywords am Häufigsten verwendet wurden. So können Sie Ihre Anzeige immer feiner einstellen.

Sie haben nun Ihre erste Werbeanzeige erstellt. Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg!

 

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Achtung! Verlängerte Anmeldefrist beim Social Media Online Training für Autoren! Beginn des Online Trainings am Montag, dem 25. Januar 2016! Weitere Informationen und Anmeldung

Rückblick auf 2015: Projekte, Ergebnisse, Aktionen

Gude! Hattest Du schöne Weihnachtstage? Bevor wir ins neue Jahr starten, wollen wir noch Danke sagen, dass Du uns so treu durch das Jahr 2015 begleitet hast! Das Jahr 2015 war ein ganz besonderes Jahr für mainwunder. Wir haben uns all die vielen tollen Buchprojekte zu Beginn des Jahres nicht träumen lassen. Wir haben so vielen Büchern einen butterweichen Start ins Leben geebnet. Wir haben ihnen teilweise das richtige Gewand gegeben, damit sie auffallen. Wir haben sie richtig positioniert, damit sie gefunden werden. Und wir haben sie bekannt gemacht, damit sie gelesen werden. Dabei haben so viele Menschen mit uns zusammen an all diesen Projekten gearbeitet und zum Erfolg geführt. Rebecca Humpert, die gute Seele an meiner Seite bei  mainwunder, Juliane Schneeweiß, Buchcoverdesignerin,  Gabriele Schmid und Ursula Hahnenberg, Lektorat und Buchsatz von buechermachen.de, Giorgia Müller, Autorenfilme, Tim von der Schnulze der Woche, Hung von Bloggdeinbuch.de, Claudia Arnold von vorablesen.de, das Team von Lovelybooks.de und einen ganz besonderen Dank an das gesamte Presse- und Marketing-Team von bod, dem KDP-Team von Amazon und vielen vielen anderen. Vielen Dank für diese großartige Unterstützung und ein tolles Jahr 2015! 

Ein paar Projekte, ein paar mega Momente aus 2015 wollen wir Dir heute zeigen. Leider können wir nicht alle Projekte zeigen, das würde den Rahmen sprengen. Ein riesen Dankeschön geht dabei an Dich und all die großartigen Autoren, die sich darauf eingelassen haben 😉 Die bei – manchmal ungewöhnlichen – Ideen mitziehen und mainwunder so viel Vertrauen geschenkt haben. Danke <3

Mehr Informationen zu jeder Aktion kannst Du lesen, wenn Du mit dem Cursor über das Bild fährst.

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„Lituro soll das Facebook für Literaturliebhaber werden“

Interview mit Christoph Seydel, Gründer und Geschäftsführer von lituro.de, der neuen Online-Plattform für Autoren

Christoph Seydel_lituro_Pressebild_2HIGHRESDer Buchmarkt verändert sich zur Zeit stetig. Immer mehr Startups erblicken das Licht der Welt, immer mehr junge Gründer entwickeln neue Lösungen für Autoren. Sie alle haben eine Vision: Den Buchmarkt zu revolutionieren.
Heute stellen wir euch ein Unternehmen vor, bei dem es sich lohnt, nicht nur einen, sondern auch einen zweiten und dritten Blick zu riskieren. Wir sprechen von lituro, einer neuen Online-Plattform, die moderne, suchmaschinen-optimierte Autoren-Seiten anbietet und die Vernetzung innerhalb der Web-Welt erleichtert und stärkt.
 DIE neue Literaturplattform? Gründer und Geschäftsführer Christoph Seydel hat aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt uns, was gründen mit Mut zu tun hat und warum man in der heutigen Zeit groß denken sollte. Der Diplom Informatiker hat bereits vor der Gründung von lituro mehrere Jahre in verschiedenen Berliner Startups als Webentwickler gearbeitet. Sein Wissen und seine Erkenntnisse in Bezug auf die Onlinebranche will er nun dem sich im digitalen Aufbruch befindenden Buchmarkt zugänglich machen. Mehr Informationen unter www.lituro.de 

mw: Lieber Christoph, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meinen Lesern mehr über lituro.de zu erzählen. Was genau steckt hinter lituro.de? Worum geht es?

Christoph Seydel: Hallo Tanja, sehr gerne nehme ich mir die Zeit dafür. lituro bietet Onlinemarketing-Lösungen für Autorinnen und Autoren sowie Verlage an. Bildlich gesprochen wollen wir die Buchvermarktung so einfach wie das Umblättern einer Seite machen. Im Detail gelingt uns das für Autoren vor allem durch die lituro-Autorenseite.

mw: Wie bist Du auf die Idee gekommen, lituro zu gründen?

Christoph Seydel: Ich habe Mitte 2014 mit dem Gedanken gespielt, ein Buch zu schreiben und habe mich der Buchwelt online genähert. Dabei ist mir aufgefallen, was für eine Herausforderung es ist, Marketing für sich und sein Werk zu betreiben. Durch meinen beruflichen Werdegang, ich konzipiere und entwickle Webapplikationen seit meinem Studium, nahm schnell lituro in meinem Kopf Gestalt an und hat mich auch nicht mehr losgelassen. Das Buch habe ich bislang nicht geschrieben, aber dafür ist lituro entstanden.

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Denke groß und Du wirst groß

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Wenn Du ein Buch geschrieben hast und es in toller Qualität, mit Lektorat, einem professionellen Buchcover und einer guten Geschichte veröffentlicht hast – dann bist Du groß. Du hast etwas geschafft, was viele Menschen nicht schaffen. Und vielleicht hast Du Blut geleckt und willst jetzt immer weiter schreiben. Super, denn das ist der erste Schritt zum Erfolg.
Heutzutage mit nur einem Buch am Markt als Selfpublisher einen Bestseller zu landen – entschuldige, wenn ich das direkt sagen muss – ist nahezu unmöglich. Um erfolgreich Bücher zu verkaufen und vom Schreiben leben zu können, spielen mehrere Erfolgsfaktoren eine Rolle. Alle Erfolgsfaktoren greifen wie kleine Rädchen ineinander und am Ende kannst Du Dich voll und ganz auf das Schreiben Deines neuen Buches konzentrieren, denn das Rad des Erfolgs dreht sich fast von allein.

Heute möchte ich einen wichtigen Erfolgsfaktor ansprechen, der nicht nur im Autorenalltag, sondern vor allem in der Kommunikation nach außen ganz wesentlich ist: Denke groß! Klingt banal? Ist es nicht!

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Du musst nicht auf jeder Hochzeit tanzen

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Das breite Angebot an Möglichkeiten, sein Buch zu bewerben – wie Messen, Literaturfestivals und das Internet – können Autoren schon überfordern. Lesungen, Social Media Kampagnen, Blogger Relations, Leseraktionen…ach und da sind auch noch die Presse, Buchplattformen und vieles mehr. Da kann man sich schon leicht verzetteln!
Das begegnet uns in letzter Zeit immer wieder. Es ist nämlich längst nicht mehr so, dass Autoren gar nichts in Sachen Marketing machen. Im Gegenteil: Immer häufiger passiert es, dass sie zuviel machen – oder um es anders auszudrücken – ohne Struktur. Ohne Ausgangsbasis – der Positionierung – und ohne Ziel. Es genügt nicht, zu sagen, dass man einfach nur viele Bücher verkaufen möchte. Das ist kein Ziel. Und es genügt auch nicht, verschiedene Marketingmaßnahmen zu machen, wenn man sich nicht klar darüber ist, warum man sie macht.
Wenn sich in der Marketingmaßnahme sowohl die Positionierung als auch das Ziel wiederfindet – wird eine runde Sache draus.

Wir Menschen neigen dazu, entweder im Stillstand festzustecken oder beim Verzetteln den Fokus zu verlieren. Das ist aber kein Weltuntergang. Es erfordert lediglich die Erkenntnis, dass es so einen nicht weiterbringt. Manchmal genügt es, hier und da an ein paar Rädchen zu drehen, Prozesse zu optimieren, sein Team besser zu koordinieren und eine langfristige Ausrichtung festzuzurren.

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Unnötig oder notwendig? Warum Krisenkommunikation für Verlage wichtig ist

Die Buchbranche ist eine im Vergleich zu anderen Branchen wie Pharma, Finance oder Automobil eine relativ friedliche. Leser sind wunderbare „Kunden“, denen es wichtiger ist, ihre Idole zu treffen als Randale zu machen. Kultur schafft Frieden, so zwischen Autoren-Kollegen, Dienstleistern und innerhalb der Leser-Communities.

Warum braucht ein Verlag trotzdem eine Krisenkommunikation?

Wie in jeder anderen Branche muss das Unternehmen nicht nur Vertrauen bei seinen Kunden schaffen, sondern auch dieses in schwierigen Zeiten aufrecht erhalten. Auf der Buchmesse sprach ich mit einigen Verlagen darüber, dass allein das Buchmarketing so viel Zeit verschlingt, dass oft gar keine Strategie oder Leitlinie für den Krisenfall existiert. Dabei muss diese bei der gesamten Verlagskommunikation mit einbezogen werden. Denn: Krisenkommunikation greift dann, wenn unvorhergesehene Dinge passieren und ein Imageschaden droht – dann gilt es zu handeln.

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Buchmesse für Selfpublisher: 8 Tipps für den gelungenen Messe-Auftritt

Die Frankfurter Buchmesse steht bevor. In wenigen Tagen ist es soweit. Wir haben monatelang geplant, uns auf diese intensive Zeit vorbereitet. Und immer wieder die Fragen von Autoren: Ist es denn wichtig, dass man sich auf der Buchmesse zeigt? Und wenn ja, wie?

Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es kommt auf einige Faktoren an, ob und in welchem Umfang wir einem Autor zu einer Präsenz auf der Buchmesse raten würden. Eines ist klar: Als Selfpublisher ist die Präsenz auf der Buchmesse viel schwieriger als für einen Verlagsautor. Man muss wissen, was man darf, wer einen unterstützt, wo man sein Buch ausstellen kann usw. – hier den Überblick zu gewinnen ist gar nicht so leicht. In Kürze wollen wir Dir jetzt die wichtigsten Punkte an die Hand geben, damit Du für die nächsten Buchmessen rechtzeitig planen kannst:

Tipp 1: Klinken putzen
Selfpublishern wird in der Regel nichts geschenkt. Während Verlagsautoren ihren Verlag als Anlaufpunkt haben, ihn um Unterstützung bitten und Termine oder Aktionen planen können – können Selfpublisher das nicht so einfach. Hier stellt sich immer die Frage: Wo kann ich ein Meet&Greet veranstalten, wo kann ich mein Buch aufstellen usw. . Das A und O ist deshalb: Klinken putzen. Biete Dich an und sei hartnäckig. Lasse Dich nicht abwimmeln. Wir übernehmen das für unsere Autoren und wissen, wenn man als Autor niemanden hat, der Türen öffnet, ist es schwer. Aber es ist möglich, wenn Du dran bleibst und gut planst.

Tipp 2: Lesungen auslagern
Verlagsautoren, die Neuveröffentlichungen präsentieren, können eher eine Lesung auf der Buchmesse ergattern. Für Selfpublisher nicht so einfach. Wusstest Du, dass man in Frankfurt nur eine Bühne (Open Stage, Lesezelt) mieten kann, wenn man zugleich Aussteller ist? Allein das fällt für Selfpublisher also schon weg. Hinzu kommen die Preise für das Mieten der Bühne. Wir empfehlen hier aber nicht ein klares Nein gegen Bühnen – im Gegenteil. Wer eine große Fan-Base hat und ein neues Buch veröffentlicht, der kann diese „Bühne“ nutzen, um sich und sein neues Werk zu zeigen. Wer nicht das nötige Kleingeld für das Mieten einer Bühne (ca. 600 Euro für 30 Minuten) hat, aber trotzdem Lesungen abhalten möchte, dem empfehlen wir, Lesungen in der Stadt zur Zeit der Messe zu organisieren. Die Locations sind hier offener und auch als Selfpublisher kann man tolle Locations ergattern. Auch hier heißt es, dranbleiben und Klinken putzen.

Tipp 3: Spannende Aktionen entwickeln
Wie ihr langsam schon von uns kennt, stehen wir auf kreativ. Langweilig war gestern, Entertainment ist heute. Gerade bei der Buchmesse haben kleine, unscheinbare Aktionen gar keinen Sinn. Du gehst in der Masse unter. Die Devise lautet: Denke groß! Groß bedeutet nicht gleich teuer, sondern kreativ, besonders, einmalig. Mache etwas, was kein Anderer macht. Und vor allem: Mache es für Deine Leser. Das ist die beste Zeit, um ihnen direkt etwas zurückzugeben, mit ihnen zusammen Spaß zu haben.

Tipp 4: Sichtbarkeit – auch bei Give Aways
Das mit den Give Aways ist so eine Sache. Die Besucher bekommen an jedem Stand Kugelschreiber, Lesezeichen und andere hübsche Kleinigkeiten. Diese landen dann in der Tüte und werden – wenn es hoch kommt – noch einmal zuhause kurz angeschaut. Der eigentliche Sinn von Give Aways auf der Messe ist aber, dass sie nach außen – also gegenüber anderen Besuchern – sichtbar sind. Wenn Du die Klassiker magst, mache eine Mischung und biete auch etwas an, dass man in der Hand oder am Körper tragen muss. Und natürlich gilt auch hier: Je einmaliger und kreativer, umso besser. Denke daran, dass Du alles mitnehmen musst – „schwere“ Give Aways, die ganze Kartons oder Paletten Platz erfordern, wirst Du nicht unter den Arm klemmen und auf der Messe unterbringen können (es sei denn, Du mietest extra einen Raum, aber auch dann musst Du selbst für die Anlieferung sorgen).

Tipp 5: An die Promotion denken
Wenn Du Meet&Greets oder Lesungen veranstaltest, denke daran, auch diese frühzeitig und umfangreich zu bewerben. Die Lokalpresse druckt lieber eine tolle Veranstaltung in der eigenen Stadt mit Dir ab, als einfach einen Artikel über Dein Buch zu schreiben. Nutze Deine Veranstaltungen, um Medien, Buchhändler, Literaturkenner u.a. zu Deiner Lesung einzuladen.

Tipp 6: Das Thema mit dem Buchverkauf
Letztlich ist die Buchmesse für den Verkauf von Büchern eher ungeeignet. Die Buchmesse dient vielmehr zum Kennenlernen der eigenen Leser und dem Austausch mit Fachpersonen (Verlagen, Distributoren, Agenturen). Aber: Wer eine Lesung auf eine der Bühnen bucht oder ein Meet&Greet am Stand eines Ausstellers organisiert hat, der darf mit Erlaubnis der Buchmesse (nur) in dieser Zeit Bücher verkaufen. Hole Dir am Besten eine Sondergenehmigung von der Buchmesse direkt ein.

Tipp 7: Die Kommunikation mit Multiplikatoren
Die Buchmesse bringt für Selfpublisher vor allem eines: Du kannst direkt mit Multiplikatoren wie Bloggern, Lesern und Medien in Kontakt treten. Es gibt zahlreiche Leser- und Blogger-Partys. Einen Menschen persönlich kennenzulernen ist so viel mehr wert – denn so kann Sympathie und eine echte Nähe entstehen. Einen Leser oder Blogger im Anschluss ansprechen, mit ihm eine Aktion zu machen ist dann viel leichter. Gerade für Selfpublisher, die oft denken, sie würden nicht gehört werden, ist dies eine ganz große Chance, sich zu zeigen.

Tipp 8: Schließe Dich mit anderen Selfpublishern zusammen
Man denkt es nicht, aber die Selfpublisher sind inzwischen super organisiert. Es gibt zahlreiche Anlaufstellen für Selfpublisher, z.B. der Selfpublisher Verband von Matthias Matting. Und es gibt inzwischen viele sehr erfolgreiche Autoren, die ihre Bücher selbst veröffentlichen. Zusammen Aktionen auf der Buchmesse zu organisieren, heißt, Erfahrungen, Budget und Fans zu bündeln und das Ganze dadurch viel größer zu machen, als es allein möglich wäre.

Zur Website der Frankfurter Buchmesse

Hier siehst Du im Überblick alle Termine von und mit mainwunder. In diesem Jahr haben wir keinen eigenen Stand auf der Buchmesse. Aufgrund der vielen Veranstaltungen wollen wir für unsere Autoren vor Ort da sein – hier setzen wir klare Prioritäten. Wenn Du Lust hast, dass wir uns treffen, schreibe eine E-Mail an tanja.roersch@mainwunder.de – ich freue mich, Dich kennenzulernen!

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7 Tipps für das Organisieren einer Lesung

Die Frankfurt Buchmesse steht bevor und bei uns laufen die Telefon- und Internetdrähte heiß. Neben Aktionen, die wir für unsere Autoren auf der Buchmesse planen, organisieren wir auch Lesungen in Frankfurt an den Tagen der Buchmesse. Lesungen sind aber das ganze Jahr über, immer wieder und ständig, Thema bei allen Autoren – egal ob Selfpublisher oder Verlagsautoren (wobei bei Letzterem häufig der Verlag die Organisation derselben übernimmt). Wir haben Dir nun die wichtigsten Tipps für die Organisation einer Lesung zusammengestellt:

1. Mache etwas, was zu Dir und Deinem Buch passt

Je authentischer und origineller, desto besser. Welche Orte gefallen Dir selbst, wo fühlst Du Dich besonders wohl und was passt zum Inhalt Deines Buches? Spielt es in einer Stadt/Region? Dann solltest Du genau das hervorheben. Lese an den Schauplätzen Deines Romans, bei Sehenswürdigkeiten, bekannten Plätzen der Stadt oder auch bei der Bäckerei um die Ecke – wenn Dein Protagonist gerne frische Semmeln zum Frühstück isst. Deine Protagonisten machen einen bestimmten Sport? Warum nicht mal eine Lesung in einem Stadion oder dem Clubhaus des Tennisvereins durchführen? Dein Krimi spielt in einer Gärtnerei oder einer Metzgerei? Dann halte Deine Lesung auch dort. Kreativität und Authentizität ist das A und O – auch bei der Wahl der Leselocation. Man kann auch völlig individuelle Leseorte wählen wie eine Brauerei oder eine Tropfsteinhöhle – nutze die Vorteile Deiner Region und mache das, worauf Du Lust hast.

2. Lesungen in Buchhandlungen

Lesungen in Buchhandlungen sind immer noch der beliebte Klassiker, aber viele Buchhandlungen haben nicht mehr die Kapazität, jedem Autor eine Lesung anzubieten. Gerade für Selfpublisher, deren Buch nicht im Regal der Buchhandlung steht, ist es schwierig, eine Lesung zu ergattern. Wie Du trotzdem Buchhandlungen findest?

  • Biete ihnen etwas und unterstütze sie, wenn sie Dich unterstützen – z.B. mit Plakaten und Flyern, die Du ihnen zur Verfügung stellst. Mit einem netten Leseprogramm – z.B. mit musischer Begleitung oder individuellen Gimmicks, die die Gäste zum Buch dazu bekommen. Engagement ist sympathisch und lässt Dich von den vielen anderen Anfragen abgrenzen.
  • Steht Dein Buch erst einmal bei ihnen im Regal, sind die Chancen größer, dass sie Dir zuhören. Du kannst z.B. bei BOD das Buchhandelspaket buchen und so Dein Buch in ausgewählte Buchhandlungen in Deiner Region platzieren.
  • Persönliche Kontakte sind hier essentiell: Höre Dich deshalb bei Deinen Lesern um – sie alle haben ihre Lieblingsbuchhandlungen oder kennen jemanden, der in einer Buchhandlung arbeitet. Nutze Deine Community, dafür ist sie auch da! Sie können Dir auch Kontakte nennen für andere Leselocations, beim Winzer, in der Kirche oder dem tollen Café, in dem sie Stammgast sind. Viele Leser stellen sogar den persönlichen Kontakt her, weil sie natürlich wollen, dass Du zu ihnen kommst und liest!

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Buchreport bringt Indie-Autoren in den Buchhandel

Wie bekommt der Selfpublisher sein Buch in den Buchhandel? Bisher eine nahezu unüberwindbare Hürde. Sind Selfpublisher inzwischen in den Bestseller-Rankings auf Amazon, auf Buch-Plattformen, Buch-Blogs und in den Medien angekommen, so gab es bisher für eben diese bisher kaum Möglichkeiten, ihre Bücher im Buchladen ins Regal zu stellen. Jetzt baut das Branchenmagazin Buchreport eine wichtige Brücke zwischen Indies und Buchhandel: Mit dem Indie-Katalog bauen eine Bühne, um ihre Bücher dem Handel zu präsentieren. mainwunder hat für euch die wichtigsten Fakten zusammen gefasst:

1. Der 2008 gegründete „Novitätenkatalog“ sollte Buchhandlungen und Verlagen einen Überblick über die wichtigen Neuerscheinungen geben. Jetzt wurde der Katalog im Zuge der Neuausrichtung in „Indie-Katalog“ umbenannt. Zusammen mit der Plattform www.indie-publishing.de gibt es nun sowohl print als auch digital zwei tolle Möglichkeiten, als Indie-Autor sein Buch zu präsentieren. Ziel ist, dass noch mehr Bücher von Selfpublishern in den Regalen der Buchhandlungen landen.

2. Der gedruckte Katalog erscheint als Beilage des buchreport.magazins sowie kostenlos als pdf. Dieses erreicht tausende Buchhandlungen. Online ist die Titel-Datenbank unter http://url.buchreport.de/indiekatalog zu finden. Buchungen erscheinen demnach sowohl online als auch in der nächsten Print-Ausgabe.

3. Der Indie-Katalog erscheint zweimal im Jahr: Ende Juni und Ende Dezember.

4. Der Indie-Katalog hat den Anspruch, neben der Platzierung der Bücher auch Themen und Trends des Marktes abzubilden. Auch wird die Redaktion auch Autoren mit ihren Büchern porträtieren. Im neuen Indie-Katalog geht es zum Beispiel um Autoren, die erfolgreich mit dem Buchhandel kooperieren. Außerdem wird es Rezensionen und Empfehlungen für Selfpublishing Dienstleister geben.

5. Selfpublisher können ihr Buch als „Annotation“ buchen: Text, Cover, bibliographischen Daten und Barcode (mit dem der Buchhändler direkt bestellen kann) werden hier abgebildet. Diese kosten je nach Größe 99 bzw. 149 Euro (dies sind Einührungspreise). Dabei werden grundsätzlich Titel aller Genres aufgenommen. epubli-Autoren geben bei der Buchung den Code SPepubli an.

6. Preise

Banner auf Indie-Publishing:

Full-Size-Banner (über dem Header, 900 x 100 Pixel): 370 Euro / Woche

Rectangle (unterhalb der Seitennavigation, 253 x 131 Pixel): 170 Euro / Woche

Medium Rectangle: 240 Euro / Woche

Alle Preise gelten zzgl. MwSt

Grafikformate: GIF, JPEG, PNG (max. 60 KB; RGB), Flash (max. 120 KB)

Datenversand an: Opens window for sending emailonline@buchreport.de

Anlieferungsschluss: 3 Arbeitstage vor Veröffentlichung

Annotationen im Indie-Katalog:

Verlage:
Medium-Annotation (Umfang 410 Zeichen):  1 Titel 150 €, Angebot 3 für 2 = 300 €, weitere Einträge: je 90 €

Premium-Annotation (Umfang 600 Zeichen): 1 Titel 250 €, Angebot 3 für 2 = 500 €, weitere Einträge: je 150 €, inklusive Abdruck einer gewünschten Internet-Adresse im Print-Katalog

Selfpublisher:
Medium-Annotation: 99 €

Premium-Annotation: 149 €

Anzeigen im Indie-Katalog:

Titelseite (Format 210 x 230 mm): 3.590 €

Umschlagseiten 2-4 (Format 210 x 297 mm): je 1.350 €

1/1 Seite Innenteil (Format 210 x 297 mm):1.150 €

1/2 Seite quer (210 x 143 mm): 880 €

1/3 Seite neben dem Editorial (Format 73 x 297 mm): 820 €

(alle genannten Preise zzgl. MwSt.)

Datenversand an: Opens window for sending email online@buchreport.de

Anlieferungsschluss: 3 Arbeitstage vor Veröffentlichung

Ansprechpartner Anzeigenmarketing

Ingrid Conrad (Leitung), Tel. +49 (0)231 / 9056-121, Opens window for sending emailconrad@buchreport.de

Julia Kortenjann (Anzeigenmarketing), Tel. +49 (0)231 / 9056-205, Opens window for sending emailkortenjann@buchreport.de

Hier kannst Du die aktuelle Herbstausgabe durchblättern

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Wie Du den richtigen Titel für Dein Buch findest

Marketing beginnt nicht erst mit der Pressemitteilung zur Buchveröffentlichung. Marketing beginnt schon viel früher, schon in dem Moment, in dem Du Deinen Buchtitel fest legst. 
Auch wenn oft schon ein Titel steht – ist das Buch noch nicht in Druck, schauen wir ihn uns noch einmal an. Theoretisch mit Hilfe einiger Analysetools, die uns Aufschluss darüber geben, welche Keywords von Google- und Amazon-Nutzern am Häufigsten eingegeben werden, wenn sie nach einem Thema suchen. Und praktisch: Hier prüfen wir den Titel aus Marketingsicht, ob er den Leser emotional abholt, ob er sich als Unikat widerspiegelt – und natürlich, ob es ein Unikat ist. Denn: Bevor Du den Titel für Dein Buch fest legst, solltest Du in jedem Fall nachschauen, ob es diesen bereits gibt. Denn nicht nur, was gut klingt, ist auch „gut“ für Dich. Im schlimmsten Fall müsste Dein Buch wieder vom Markt genommen werden und Du zahlst eine saftige Strafe. Das wäre kein schöner Beginn für Deinen Schatz, den Du mühevoll über Monate, gar Jahre, erschaffen hast, oder?

Wir raten ab, Titel zu benutzen, die schon „abgenutzt“ sind. Die wenig aussagen oder keinen Bezug zum Inhalt des Buches herstellen. Die nicht verstanden werden. Und die ein Buch in der Masse untergehen lassen.

Der optimale Buchtitel ist die perfekte Mischung aus Einzigartigkeit und den richtigen Keywords

Wenn Du unsicher bist oder Dich nicht entscheiden kannst, frage doch Deine Leser, welchen Titel sie am Besten finden. Leser helfen gerne und freuen sich, wenn man sie um Rat fragt. Mache eine kleine Umfrage daraus und verlose ein Erstexemplar des neuen Buches unter allen Teilnehmern.

Nun wollen wir uns ein paar Schritte anschauen, wie Du den richtigen Buchtitel findest:

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