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Die Macht der Kooperation im Buchmarketing

Business Team Celebration Party Success Concept

Die Unternehmensstrategen wissen: Wer einen großen Marktanteil erreichen möchte, der muss wachsen und sich vernetzen. Sei es durch Fusionen, Joint Ventures oder Brancheninitiativen. In meiner Zeit bei Nestlé in der Lobbyarbeit lernte ich eines: Dass die Macht der Kooperation nicht zu unterschätzen ist. Damals starteten wir zusammen mit anderen Nahrungsmittelkonzernen eine gemeinsame Initiative, um unsere Lösung gegenüber der Politik geschlossen und kraftvoll vorzubringen.

Im Buchmarketing ist Kooperation ein Aspekt, der immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wer erfolgreiche Autoren beobachtet, wird erkennen, dass er nicht alleine vor sich „hinwurschtelt“. Viele nutzen die Macht der Kooperation, um weiterzukommen. mainwunder greift diese Entwicklung auf und integriert sie ins Buchmarketing. Das Ergebnis sind Aktionen, an denen Selfpublisher genauso teilnehmen wie Autoren verschiedener namhafter Verlage. Das sind Aktionen, die bewegen, die die Vielfalt unserer Branche widerspiegeln und dem Leser ganz besondere Momente bescheren. Die Autoren, die sich zuvor noch nicht so vernetzt haben, mehr Reichweite und starke Beziehungen zu andere Autoren, Bloggern und Lesern bescheren. Heute möchte ich näher darauf eingehen, was ein Autor tun kann, um sich durch Kooperation besser aufzustellen:

1. Die Kraft von Empfehlungen

Wer sich vernetzt, sich mit anderen Autoren, Bloggern und Lesern austauscht, der kann davon ausgehen, dass er bei der Veröffentlichung seines neuen Romans unterstützt wird. Jeder Autor weiß um die Kraft der Empfehlung, die gerade bei Viellesern unschätzbar wertvoll ist. Empfehlungen sind ein Geben und Nehmen, nimm die Ego-Brille ab und empfehle deinen Lesern auch Bücher anderer Autoren. Bücher, hinter denen auch Du stehst und die aus Deinem Genre sind. So erreichst Du mit der Zeit einen Synergieeffekt. Man profitiert voneinander.

2. Gemeinsam auftreten

„Warum soll ich mit einem Verlagsautor gemeinsame Sache machen, der wird doch schon von seinem Verlag genug unterstützt!“ – mag der ein oder andere Selfpublisher entrüstet ausrufen. „Warum soll ich mit einem Autor etwas machen, der nicht einmal einen Verlag hat, der kann mir ja nichts bringen“ – könnte der Verlagsautor antworten.

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Ein Blick hinter die mainwunder-Kulissen und in das Innere einer PR-Frau

female hands with pen writing on notebook with morning coffee and croissant

Bevor ich gleich zum nächsten Termin husche, möchte ich euch an dem teilhaben lassen, was gerade hinter den Kulissen bei mainwunder passiert. Von außen betrachtet ist mainwunder lediglich eine Marketing-Agentur. So steht es da geschrieben, auf dem Papier beim Gewerbeamt. Die Wahrheit ist: Es ist alles andere als „nur“ eine Marketing-Agentur. mainwunder ist wie das Leben, aber viel intensiver. Und das hat mit den Produkten und den Menschen dahinter zu tun, die wir vertreten. Wenn wir etwas kreieren, um vorrangig den Autor und sein Buch sichtbar zu machen und am Ende etwas tiefes, unvergleichliches entsteht. Etwas, das man auf dem Reißbrett zuvor gar nicht so genau planen kann. Man kann es nur erahnen, dass das möglich ist.

Und gerade folgen Erlebnisse dieser Art täglich Schlag auf Schlag. Als Macherin dahinter, die all das angestoßen hat und die Fäden zieht, ist das manchmal eine wahre Achterbahn der Gefühle.

Wenn ich Projekte ins Leben rufe, mir eine meiner kreativen Aktionen ausdenke, ist da am Anfang nur eine Idee. Manchmal ein Gefühl dessen, was ich erreichen möchte. Was ich möchte, das Leser wahrnehmen und empfinden, wenn sie von dieser Aktion erfahren und an ihr teilnehmen. Gleiches bei Blogger-Aktionen. Wird die Idee, die ich gerade habe, Blogger vor Begeisterung entzücken lassen? Ist die Idee gut genug, dass sie Menschen bewegt und in die Aktivität bringt?

krimiwoche_300x300[1]Die große Facebook Krimi- & Thriller-Woche, die vom 13.-19. Juni stattfindet, ist eine solche Aktion. Am Anfang war da nur die Idee, die Szene zusammen zu bringen und die gesammelte Power zu nutzen, um für Autoren und Verlage einen Mehrwert zu schaffen und Lesern und Bloggern eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Wir mögen es nicht zu kleckern, schließlich ist unser Motto „Wir machen Bücher groß“ – also denken wir auch groß. Da war klar, dass bei solch einer Aktion auch die tollsten Verlage, die bekanntesten und coolsten Autoren dabei sein müssen. Aber wir wollen auch die ganze Bandbreite abdecken, vom Selfpublisher über den Debütautor bis hin zum kleinen und mittleren Verlag. Eine ganz schöne Mammutaufgabe, der wir uns mutig gestellt haben. Entstanden ist schon jetzt etwas wunderbares, die Website http://krimiwoche.de  ist online und die Krimiwoche zieht seit gestern ihre Kreise. Autoren und Blogger schreiben mich an, Verlage und…ja sogar der sympathische Sebastian Fitzek sind begeistert. Scheinbar haben wir da den Nerv der Zeit getroffen.

[bctt tweet=“Die @Krimiwoche trifft den Nerv der Zeit“]

11242692_10206824773520443_9054849417989985614_nEine andere Aktion, aber nicht minder aufwühlend, ist die Blogparade „Seelengeflüster – finde Deine innere Wahrheit“. Gestartet mit einer Idee, sich selbst und seiner eigenen Wahrheit auf die Spur zu kommen, entstehen nun Beiträge, die nicht nur die Blogger zum Weinen bringen. Der gestrige Beitrag von Monica auf ihrem Blog minime.life rührte selbst bei mir die Tränen. Hier könnt ihr ihn nachlesen: http://minime.life/blogparade-seelengefluester/
Dass das Buch Seelengeflüster und die Aufgaben die Teilnehmer derart bewegt, das kann man weder planen noch abschätzen. Man kann lediglich die Basis dafür schaffen, den Rahmen entsprechend stecken und die Aktion „im Flow“ halten.

[bctt tweet=“Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit.“]

Aber es geht nahtlos weiter. Schon jetzt arbeiten wir auf Hochtouren an einer weiteren bewegenden Aktion passend zum Buch „Liebe auf Schamanisch“. Auch dies wird eine nie dagewesene Aktion, die einige Herzen berühren und uns viele unvergessliche Momente bescheren wird.

Warum erzähle ich euch das alles? Nun, Buchmarketing ist nur ein Wort. Es mit Leben zu füllen, das ist meine Arbeit. Mein tägliches Tun. Das, was mich hier manchmal Freudentänze aufführen oder mich vor Begeisterung laut quietschen lässt. Manchmal, wenn es noch irgendwo hakt oder es nicht gleich auf Anhieb läuft, ist das eine Herausforderung für mich. Dann geduldig mit sich zu sein und einen anderen Weg zu finden, gehört auch dazu. Buchmarketing ist eine gefühlvolle Sache, während man viel sachlich und professionell vorgehen muss. Das Herz, das schwingt bei Büchern und den Menschen dahinter immer mit.

In diesem Sinne euch einen tollen Tag <3

 

Mache einen Unterschied. Schreibe ein Buch.

Asian business women using notebook for working ,blurry and soft focus

Warum es sich lohnt, als Unternehmer/in ein Buch zu veröffentlichen

Webinare, Online-Kurse, Newsletter-Marketing…es gibt unzählige Produkte und Tools, um sich als Unternehmer sichtbarer zu machen. Ein noch unterschätztes, aber hocheffektives Instrument, welches die eigene Expertise unterstreicht, ist es, ein Buch zu schreiben. Der Wert eines Buches ist um ein vielfaches höher als sein Preis.

Die Vorteile eines eigenen Buches sind vielfältig

  • Es stärkt Deinen Expertenstatus am Markt
  • Es erhöht Deine Glaubwürdigkeit vor Kunden und hebt Dich vom Wettbewerb ab
  • Es ermöglicht Dir, Dein Einkommen zu erweitern
  • Es ermöglicht Dir neue Wege der Selbstvermarktung: Auf Speaker Events, Symposien und Tagungen, Branchentreffs, aber auch zur Vermarktung in Web, TV und Radio, Zeitungen und Blogs. Ein Buch öffnet Tür und Tor für Multiplikatoren, die Dir neue Kunden bringen.
  • Es erschließt Dir eine neue Zielgruppe – Du erreichst Menschen auch offline. Potenzielle Kunden können Dich so erst einmal kennenlernen oder finden Lösungen für ihr Problem und darüber hinaus den Coach (Dich), der sie bei der Umsetzung begleitet.
  • Aus einem Buch heraus kannst Du unzählige Freebies erstellen und damit Deine E-Mail-Liste erweitern. Du erzeugst damit einen Wert, der unbezahlbar ist.
  • Journalisten zeigen Menschen, die sich zeigen. Das bedeutet, je größer Deine Expertise am Markt, desto interessanter wirst Du für sie. Ein Buch trägt erheblich dazu bei, von Journalisten wahrgenommen zu werden.
  • Buch-Blogger und Leser sind hervorragende Multiplikatoren. Blogs und Rezensionen sind persönliche Empfehlungen, die für Dein Business von unschätzbarem Wert sind.
  • Ein Buch hilft Dir, Deine Positionierung zu finden und Erfolg zu leben.
  • Gerade Unternehmer, die ein Produkt, eine Dienstleistung, eine besondere Expertise anbieten, profitieren vom Wert eines Buches. Denn wer ein spezifisches Thema besetzt, der bietet eine konkrete Lösung für Probleme – viele Menschen suchen genau dafür Bücher, die ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen.

Dies sind einige Vorteile, warum es sich lohnt, ein Buch zu schreiben. Inzwischen schreibt jeder Bücher, denn das ist gar nicht mehr schwer. Der deutsche Buchmarkt verändert sich, längst schreiben nicht mehr nur Autoren und Schritsteller Bücher. Auch Trainer, Unternehmen und Coaches, Berater, Gesundheits-, Tier- und Food-Experten nutzen das Instrument Buch und das sehr erfolgreich. Längst sind nicht mehr nur die Verlage die großen Boote im Hafen. Zahlreiche Distributoren bringen das Geschriebene auf Amazon und in den Markt. Analysiert man die Amazon-Rankings und Bestseller-Listen, zeigt sich, dass bereits ein Gros der Bestseller von Selfpublishern stammen. Wie kann das sein? Nun, Selfpublisher werden immer professioneller. Sie wissen, dass sie nur mit Qualität überzeugen können, veröffentlichen ihre Bücher mit entsprechend hochwertigen Buchcovern, engagieren Lektoren und investieren in gutes Buchmarketing.

[bctt tweet=“Ein Buch hilft Dir, Erfolg zu leben. „]

Zusammen mit Deinem Blog, Deiner Website, Deinen kostenlosen Freebies, Online-Kursen, Webinaren komplettiert ein Buch Dein Marketing und Dein Produktportfolio. Es ist das Sahnehäubchen im Marketingmix.

Und ich sage Dir, dass Du Dein Buch in höchstens vier Wochen schreiben kannst.

Das glaubst Du nicht? Dann schau Dir doch mal an, wie viel Wissen Du in den letzten Monaten in die Welt getragen hast – über Blogartikel, Gastartikel, Artikel in Fachmagazinen, Tagungshandouts, Workshop-Unterlagen u.v.m. Was hält Dich davon ab, dieses Wissen in eine Struktur zu bringen und niederzuschreiben?
Bevor Du jetzt aber sofort loslegst, mache vorab eine Bedarfs- und Konkurrenzanalyse. Welches Problem löst Du und gibt es dafür einen Markt, bzw. gibt es dazu vielleicht sogar schon viele gute Bücher? Selbst wenn es schon Bücher am Markt gibt, sollte Dich das nicht entmutigen – ändere die Positionierung so, dass Du etwas einzigartiges schaffst und es trotzdem den Nerv Deiner Zielgruppe trifft. Überlege, ob Du es selbst oder über einen Verlag veröffentlichen möchtest.

Mache nicht zu viel: Bringe nicht Dein ganzes Wissen in einem Werk unter, sondern greife Dir ein Thema heraus, zu dem Du ganz klare Hilfestellung gibst. Dies ermöglicht Dir, bald ein weiteres Buch unter einem anderen Topic zu veröffentlichen. Denn die Erfahrung zeigt: Hat man einmal ein Buch geschrieben, schreibt man auch ein zweites, drittes, viertes. Denn mit den richtigen Partnern an Deiner Seite ist das alles gar nicht so schwer.

Denke groß, dann wirst Du auch groß.

Bevor Du loslegst, frage Dich, wer Du bist. Welche konkrete Expertise zeichnet Dich aus und welches Thema trägst Du in die Welt? Wenn Du immer noch haderst, ob ein Buch für Dich das Richtige ist: Möchtest Du klein bleiben oder möchtest Du groß denken (und werden)? Dann komme in die Puschen und schreibe Dein Wissen auf! Wenn Du eine kluge Positionierung, einen optimalen Titel und einen ansprechenden Klappentext wählst, wirst Du genau die Leser finden, die später zu Deinen Kunden werden. Vielleicht wirst Du sogar eine ganz neue Zielgruppe erschließen können.

Schreibe Dein Buch. Jetzt.

Identifiziere das Problem Deines Kunden und schreibe die Lösung auf. Eigentlich tust Du das doch sowieso schon täglich. Du kennst Dein Alleinstellungsmerkmal. Du kennst das Problem Deiner Kunden. Du weißt, was sie brauchen, wo es hakt. Du hast die Methoden, Lösungen, Schritte zu Erfolg und Wohlbefinden. Schreibe ein Buch. Beginne jetzt.

Blogtour adé – ein Lebewohl an eine verstaubte Marketingaktion

Wer mich kennt weiß, dass ich langweilige Aktionen nicht mag. Ja – sie geradezu für Zeitverschwendung und sinnlos halte. Was langweilig ist, bewegt nicht. Nicht den Autor, nicht den Blogger und schon gar nicht den Leser – den potenziellen Käufer, dem wir ein Buch so schmackhaft machen wollen, dass er es unbedingt und gleich kaufen möchte. Ich habe auf der Leipziger Buchmesse mit vielen Bloggern darüber gesprochen und immer die gleiche Reaktion erfahren. Blogtouren sind out. Kreativität ist in. Blogger sind gelangweilt, ja gar genervt und wünschen sich etwas anderes. Aber was?

Blogtouren sind zu einem verstaubten Marketinginstrument mutiert. Eigentlich gut gedacht diente eine Blogtour einst dazu, ein Buch in einem festen Zeitraum (meistens einer Woche) auf verschiedenen Blogs vorzustellen, es aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, um so dem Leser ein umfassendes Bild vom Buch vorzuzeichnen. Leider ist dieses Konzept zu einem verstaubten Instrument geworden, das nunmehr jeder macht – und damit langweilig geworden ist.

Die Themen, die sich eigentlich rund um das Buch drehen sollen, werden häufig ohne jeglichen Zusammenhang zum Buch abgearbeitet. Manchmal wie im Akkord. Das ist vor allem ärgerlich für den Blogger, der sich damit viel Mühe macht und wenig Output – nämlich Leser, Kommentare und Reichweite erhält. Auch der Autor profitiert längst nicht mehr hinreichend davon. Zwar kann man einer Blogtour durch intensive Betreuung und spannende Themen wieder ein wenig Leben einhauchen, doch die Realität sieht düster aus. Autoreninterviews im Rahmen der Touren werden so gut wie nicht mehr gelesen. Beiträge nicht mehr kommentiert und noch weniger geteilt. Eigentlich toter Content.

[bctt tweet=“Blogtouren sind zu einem verstaubten Instrument geworden, das jeder macht – und langweilig geworden ist.“]

Doch genug darüber, warum das Konzept der Blogtour heute längst überholt ist. Reden wir darüber, was zeitgemäßes Buchmarketing und spannende Blogger-Arbeit ist. Reden wir wieder darüber, wie man Bücher wirklich erlebbar macht. Nicht auf Messen, nicht in der Brigitte-Zeitschrift. Nein – dort, wo Leser und Blogger sich heute täglich aufhalten – online. Denn darum geht es doch – neben den üblichen Social Media Kampagnen machen einzigartige Blogger-Aktionen deren Follower und Leser auf Bücher aufmerksam. Sowohl der Blogger, aber vor allem der Leser muss das Gefühl haben, die Seiten riechen, die Geschichte intensiv fühlen zu können. Der Autor soll anfassbar sein, wie ein Freund, der uns das stressige Leben mit guten Büchern für einige Lesemomente schöner macht. Blogtouren machen niemanden mehr anfassbar.

[bctt tweet=“Langweilig ist nicht meine Sprache.“]

Zurück aus Leipzig habe ich daher beschlossen, das Konzept der Blogtour – so wie es aktuell kursiert – nicht mehr durchzuführen. Auch den Namen „Blogtour“ werde ich für mich und in der Kommunikation mit Bloggern, Autoren und Verlagen streichen. Denn: Langweilig ist nicht meine Sprache. Vielleicht wird es jetzt den ein oder anderen Aufschrei geben, schließlich mag man ungern eingefahrene Systeme ändern. Aber wir müssen mit der Zeit gehen und uns die technischen Möglichkeiten und vor allem die Individualität und Kreativität zu Nutze machen, um Bücher so zu vermarkten, dass es allen Beteiligten Spaß macht und Ergebnisse bringt.
Wir bei mainwunder werden deshalb nur noch individuelle Blogger-Aktionen gestalten. Von Video- oder Fototouren über Thementouren, die an das jeweilige Buch angepasst sind. So werden wir bei einem Erotikroman keine Blogtour machen, sondern eine „Schlafzimmer-Tour“, bei der wir mit dem Thema Erotik intensiv auf Tuchfühlung gehen. Wir werden dabei die ganze Bandbreite an (technischen) Möglichkeiten wie Videos, Instagram-Einbindung, Live-Lesungen, Live-Chats, Podcasts und vieles mehr nutzen, um Buch und Autor wieder ins Rampenlicht zu rücken. Und das gemeinsam in intensiver Zusammenarbeit mit Bloggern. Denn nur gemeinsam können wir Literatur auf Dauer online erlebbar machen.

Praxishandbuch Buchmarketing – ein Abenteuer

„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat’s einfach gemacht.“

Ich bin immer noch aufgeregt. Aufgeregt über mein erstes Fachbuch, über das Abenteuer der letzten Monate. Aufgeregt über den Erfolg, den es jetzt schon hat. Heute wage ich einen kleinen Rückblick und gewähre euch Einblick in das Wie und Warum hinter dem Praxishandbuch Buchmarketing.
Es ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr her, als ich feststellte, dass es kein Buch gibt, dass Autoren in Sachen Buchmarketing wirklich hilft. Das Anleitungen bietet, mit denen sie direkt loslegen können. Und das in dieser Zeit, in der täglich hunderte neue Bücher auf den Markt kommen. In einer Zeit, in der Selfpublisher mehr verdienen können als Verlagsautoren. In einer Zeit, in der Buchblogger zu einem festen Bestandteil der Branche geworden sind.

Wenn Dinge fehlen, muss ich die Lücke füllen. 

Nur das lässt mein kreativer Drang zu. Denn ich weiß – und da musste ich realistisch sein – dass nicht jeder Autor bereit ist, sich an eine Buchmarketing-Agentur zu wenden, um sich Hilfe zu holen. Sondern dass sie selbst nach Lösungen suchen, dass sie sich selbst ausprobieren wollen. Dass sie nächtelang im Internet surfen, um sich Tipps und Möglichkeiten zusammen zu suchen, die sie am Ende doch wieder verwirren. Aber sie probieren es. Autoren sind zäh, ehrgeizig, sie wollen Marketing machen. Aber da gab es kein Buch, das Autoren fundiertes Marketingwissen verständlich wiedergibt. Also machte ich mich auf und wagte mich an das Experiment Buchveröffentlichung. Zwischen neuen Projekten, neuen Kunden und der Frankfurter Buchmesse habe ich geschrieben. Nach der Arbeit, nachts, am Wochenende. Ich weiß, von außen mag das verrückt erscheinen – aber ihr, liebe Autoren, wisst was ich meine. Man kann einfach nicht anders, man muss es tun, egal was andere sagen.
Ich weiß im Beruflichen immer, was ich will. Und auch hier wusste ich, was ich wollte – keinen theoretischen Schinken, mit dem man dann letztlich wieder nicht arbeiten kann. Sondern ein praktisch orientiertes Werk, das alle wichtigen Marketingbereiche für Autoren abdeckt. Aufschlagen, loslegen, Erfolg haben. Das wollte ich.

Ein Fachverlag ist nicht immer der richtige Weg

Ich hatte einige Gespräche mit Verlagen, u.a. mit Springer Gabler und dem Marketingverlag O´Reilly, zwei unglaublich erfolgreiche Fachverlage. An dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank für die tollen, offenen Gespräche, die ich mit euch führen durfte! In den Gesprächen zeigte sich, dass ein Fachverlag nicht der richtige Weg ist. Dass diese Bücher zu theoretisch – eben für Marketingler – sind. Dass das aber nicht das ist, was Autoren brauchen. Und ich wollte, dass Autoren aktiv damit arbeiten können – eben ein Praxishandbuch! Und so entschied ich mich – mit einem guten Gefühl – dafür, es vielen meiner Kunden gleich zu tun und das Buch selbst zu veröffentlichen.

Ein Dank

Dass ich mit den Besten der Branche zusammenarbeite, das wusste ich schon immer. Es selbst am eigenen Leib, mit dem eigenen Buch, zu erfahren, ist aber nochmal eine tiefere Erfahrung. Und eine Bestätigung für die Wahl meines Teams, für die Wahl derer, mit denen ich täglich gerne zusammen arbeite und für meine Kunden großartiges realisiere. 

Ein besonderer Dank geht an Corinna Rindlsbacher von ebokks, die mit ihrem Engagement, ihrem Wissen und ihrer Hingabe mein Buch grandios lektoriert und gesetzt hat. Ihr ist es zu verdanken, dass das Buch so schnell erschienen ist. Auch ein großer Dank geht an Juliane Schneeweiss, sie ist der Kopf hinter unseren Buchcovern – und auch hinter meinem. Ich bin verliebt in dieses Cover und ich glaube, viele andere auch <3 Ein Dank an Rebecca Humpert für ihr tolles Korrektorat, sie hat dem Buch den letzten Feinschliff gegeben.
Und ein Dank an alle lieben Menschen im Hintergrund, die mich über Monate auf dem Weg begleitet haben. Sie wissen schon, dass ich sie meine.

Dieses Buch zu veröffentlichen war ein einziges Abenteuer. Ein großartiges Gefühl! Vor allem, wenn es dann direkt nach Veröffentlichung zum Bestseller Nr. 1 der Kategorie PR wird und sich seitdem dort hält. Und ich glaube, Bücher schreiben macht süchtig – es wird nicht mein Letztes bleiben.

Das Praxishandbuch Buchmarketing hilft hoffentlich vielen Autoren dabei, ihre Bücher erfolgreich zu vermarkten. Ich hoffe, es macht euch ebenso Freude, nicht nur am Inhalt, sondern auch an der tollen Qualität des Druckes (und beim Hardcover am Schutzumschlag und dem Lesebändchen 😉 ). Marketing soll nicht nur Erfolg bringen, sondern vor allem Spaß machen – also auch ein Buch über Buchmarketing.

Wer das Buch als Paperback oder Hardcover kaufen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden. Amazon braucht noch etwas, bis es ins System gespielt ist. Wer es als E-Book haben möchte, der kann es hier bekommen.

 

 

Astrid Schoepplenberg erweitert das mainwunder-Team

mainwunder erweitert ihr Team um einen weiteren kreativen Kopf.
Die Bloggerin Astrid Schoepplenberg 11427869_10203792517968239_5223471062056274468_owird ab sofort den Bereich Lesungen & Events im mainwunder-Team betreuen. Wir reagieren damit auf die gesteigerte Nachfrage und den Bedarf vieler Autoren nach Lesungen, Lesetouren und außergewöhnlichen Lese- oder Buch-Events. Astrid könnte das Team fachlich wie persönlich nicht besser ergänzen. Sie ist kreativ. Dynamisch. Und hoch engagiert. Ihr Ideenreichtum kennt keine Grenzen und sie beherrscht die Kommunikationsfähigkeit und die Klarheit, um mit Buchhandlungen, Restaurants, Hotels und anderen Locations zu verhandeln. Was Astrid sonst so in ihrem Leben macht, das erzählt sie euch am Besten selbst 🙂 

mw: Liebe Astrid, herzlich willkommen im Team! Wir freuen uns riesig, dass Du bei uns bist! Erzähl uns doch ein wenig über Dich. 
Ich heiße Astrid Schoepplenberg, lebe alleinerziehend mit meinen beiden Söhnen, Hundebaby und 2 Katern in Hamburg, bin mittlerweile in einem Alter in dem man beginnt rückwärts zu zählen, damit es sich ein klein wenig besser anfühlt 😉 Ich liebe Yoga und alles was damit zu tun hat. Aus diesem Grund habe ich im letzten Jahr mit meiner Freundin das Yogareich gegründet, ein kleiner Online Shop, ein Blog mit Themen rund ums Yoga und allem was wir schön finden. Zusätzlich organisieren wir auch größere Yogaevents, beraten und coachen Yogastudios. Natürlich praktiziere und unterrichte ich auch noch Yoga. In meinem früheren Leben habe ich lange für Film-und Fernsehproduktionen als Kostümbildnerin gearbeitet, ein schöner Beruf, allerdings mit 2 Kindern kaum noch zu bewerkstelligen, deshalb bin ich dankbar für diese neue Schaffensfelder, die sich für mich aufgetan haben.

mw: Du wirst bei mainwunder für Lesungen und Events zuständig sein. Was reizt Dich an diesen Bereichen besonders?
Mich reizt an diesen Bereichen zum einen bei der Planung und Organisation von Lesungen, dem jeweiligen Autor und auch dem Buch gerecht zu werden,  entsprechende Locations zu finden und die Lesung evtl. noch mit einem Thema zu verbinden so das die Gäste noch einen zusätzlichen Anreiz haben. 
Events und Workshops plane ich ja ohnehin schon länger, der besondere Anreiz liegt hier noch für mich darin, dass es sich um ein anderes Metier handelt. Ich mag neue Herausforderungen, die meine eigene Kreativität fordern.

mw: Für Autoren sind Lesungen trotz der hohen Bedeutung des Social Webs immer noch sehr wichtig. Was treibt Dich hier an, hast Du eine besondere Motivation oder eine Vision?
Meine Motivation oder Vision ist es mit Lesungen möglichst viele Menschen zu erreichen. Ich bin auch ein Fan von Social Media, nutze dieses beruflich sehr. Trotzdem finde ich es auch wichtig offline zu sein. Lesungen sind meiner Meinung nach großartig. Der Leser bekommt so einen anderen, neuen Zugang zu einem Buch. Für mich ist das Lesen schon seit frühester Kindheit sehr wichtig gewesen. Lesen bildet, fördert die Phantasie, entspannt, naja es kann natürlich auch sehr spannend sein.

Wir freuen uns, dass Du bei uns bist! Herzlich Willkommen bei mainwunder!

Warum es okay ist, sich als Autor Unterstützung im Marketing zu suchen

Blonde student worried about exams

Heute möchte ich nicht darüber sprechen, dass Autoren Buchmarketing brauchen. Ich denke, das wissen Sie inzwischen, vor allem, da Sie diesem Blog folgen. Worüber ich heute sprechen möchte ist ein Phänomen, welches mir in den letzten Monaten immer wieder begegnet ist. Erfolgreiche Autoren, die alle drei Monate neue Bücher veröffentlichen, täglich für tausende Leser in den sozialen Medien ein Ohr haben und dazu große Marketingaktionen starten, auf jeder Buchmesse präsent sind und einiges mehr. Alleine beim Lesen gerät man schon in Stress. Was ein Pensum! Diese Autoren WOLLEN den Erfolg und sie tun sehr sehr viel dafür. Häufig sind es Selfpublisher, die sich alles von Anfang an selbst aufgebaut haben. Stein um Stein, immer 100% gebend. Es sind diese Selfpublisher, die Nächte durchschreiben und zwischen Brote schmieren und Fußballtraining die nächste Release Party planen.

Das ist bei vielen Autoren heute Realität. Das Klischee, dass Autoren zuhause sitzen und gemütlich schreiben ohne Kontakt zur Außenwelt – das ist eine Illusion. Gibt es nicht mehr. Wer wirklich Erfolg hat oder haben will, arbeitet den ganzen Tag an allen Fronten.

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Shitstorm: Wie Sie in Zeiten der Krise richtig handeln

An diesem Wochenende wütet ein Shitstorm durch die Autorenszene. Der Vorwurf: Eine erfolgreiche Autorin, die zwei ihrer Bücher bei anderen Büchern abgeschrieben hat. Die Enthüllung wird nun seit Stunden in den sozialen Netzwerken, in Autoren- und Lesergruppen diskutiert. Ich hatte in meiner 10jährigen Zeit in den Kommunikationsabteilungen großer Markenkonzerne häufig mit Shitstorms zu tun. Krisenkommunikation nennt sich der Fachbegriff in der PR und steht für spezielle Maßnahmen und Prozesse in einem Unternehmen und in der Kommunikationsabteilung, um die Krise abzuwenden. In der Buchbranche sind Shitstorms nicht so häufig wie in der Food- oder Pharmaindustrie. Und dennoch kann die Krise jeden Autor und jeden Verlag treffen. Handeln Sie falsch, kann das einen massiven Image-Schaden zur Folge haben. Wir möchten Ihnen deshalb Wege aufzeigen, wie Sie als Autor oder Verlag eine Krise vermeiden und wie Sie – sollten Sie in eine ähnliche Situation kommen – damit umgehen können.

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Warum Blogger für Ihren Erfolg als Autor wichtig sind

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Die Leipziger Buchmesse hat mich eingeladen, auf der diesjährigen Blogger Konferenz zu sprechen. Grund genug, um sich dem Thema Blogger Relations genauer zu widmen. Ich arbeite täglich mit Bloggern und sie haben aus meiner Sicht einen ganz besonderen Stellenwert in unserer Branche. Dies erkennen auch Autoren nach und nach – und doch stehen immer noch viele dem Thema Blogs kritisch gegenüber. Ich möchte Ihnen heute aufzeigen, warum Blogger für Ihren Bucherfolg wichtig sind. Und das jeder Blog – ob groß oder klein – eine Stimme für Sie sein kann.

Blogger sind die neuen Multiplikatoren

Wir hungern nach neuen, tollen Büchern – und fragen unsere (Leser)Freunde, welche sie uns empfehlen würden. Wir lesen einen begeisterten Beitrag in einer Leser-Gruppe oder eine Bewertung auf einem Blog und bekommen so einen besseren Eindruck davon, ob das Buch auch etwas für mich ist oder nicht. Und dabei bleibt es nicht: Oft werden die Beiträge kommentiert, sich über das Geschriebene ausgetauscht und die Bewertung nochmal feingeklopft. Blogs sind in diesem Marktumfeld wie kleine Synapsen, von denen die Informationen von einem Punkt zum nächsten getragen werden. Was sie empfehlen, verkauft sich. Was sie kritisieren, von dem lassen wir die Finger.

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