6. Dezember 2017 mainwunder

#notwithoutmybody – oder: warum man alles schaffen kann, was man will

Heute möchte ich einen etwas persönlichen Blogbeitrag teilen, denn manchmal werden wir selbst Teil einer Kampagne, die wir entwickelt haben. So wie die #notwithoutmybody-Kampagne, die wir zum Start von Mela Wagners neuem Roman „Tanz der Sonne entgegen“ ins Leben gerufen haben. Im Roman spielt die Beziehung zum eigenen Körper und dem eigenen Selbst eine wichtige Rolle. Wer kennt sie nicht, diese Gedanken, die einem weismachen wollen, dass man für etwas „nicht hübsch genug“, „nicht schlank genug“, „nicht talentiert genug“ ist? Wir denken, wir müssen ETWAS oder JEMAND sein, um Dinge zu bekommen, die wir uns wünschen oder um den Erfolg zu haben, den wir verdienen. Ich habe früher auch oft so gedacht. Ich war schon immer eine sehr kurvige Frau – so wie die Protagonistin in Melas Roman. Mein Gewicht beeinflusste mich einst sehr stark. Es wurde mir von meinen Eltern immer vermittelt, dass ich als übergewichtige Frau weder einen Mann finde, der mich liebt wie ich bin, noch erfolgreich sein könnte. Ich hatte stets das Gefühl, mich anpassen zu müssen – wenn ich schon äußerlich nicht angepasst war. Ich hatte das Gefühl, immer Leistung bringen zu müssen – wenn ich schon das mit dem Gewicht nicht hinkriege. Und ich hatte das Gefühl, die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen, wenn ich schon meine eigenen nicht erfüllen konnte. Irgendwie fühlte sich alles nicht richtig an. Wie Puzzlestücke, die zwar ineinander verhakt waren, aber nicht recht zusammenpassten. Mein Körper und ich standen auf Kriegsfuß.

Und dann kam der Moment in meinem Leben, in dem mir mein Körper den Weg zeigte. Er versagte plötzlich seine Dienste. Ich bekam die Autoimmunerkrankung Morbus Crohn. Mein ganzer Darm war entzündet. Mein Körper funktionierte plötzlich nicht mehr. Und ich wurde mir seiner essentiellen Bedeutung zum ersten Mal richtig bewusst. Wir haben nur einen Körper. Diesen einen wunderschönen, wunderbaren Körper. Er ist es nicht, der uns daran hindert, zu schaffen, was man will. Er ist immer da. Wir selbst sind es, die uns daran hindern, das Leben zu leben, das wir leben wollen. Der eigene Körper ist vielmehr ein Helfer, der uns den richtigen Weg weist. Er gibt uns wichtige Signale, ob etwas stimmig in unserem Leben ist oder nicht. Haben wir den Job, den wir uns wünschen? Sind wir so erfolgreich, wie wir es sein wollen?

Nach der Diagnose gründete ich diese Agentur. Mein „Bauch“ gehört seither zu meinen allerwichtigsten Entscheidungsorganen. Und eine meiner täglichen Aufgaben ist es, Autoren zu vermitteln, dass sie alles schaffen können, was sie wollen und dass sie groß denken dürfen. Viele haben  Ängste, sich auf einer Bühne oder in einer Kamera zu zeigen. Oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie Erfolg haben. Diese sehr persönliche Arbeit ist ebenfalls ein wichtiger Teil unseres Marketings. Denn: Wer sich erlaubt, erfolgreich zu sein, der erlaubt auch seinen Produkten, sich zu zeigen und gekauft zu werden. Und der erlaubt sich auch viele Fans und gesehen zu werden.

Heute bin ich sehr glücklich, mit mainwunder, mit mir selbst. Denn ich weiß, dass nichts Äußerliches, keine Kilos zuviel, keine schlimme Frisur, keine langweilige Klamotte mich davon abhalten kann, zu tun, was ich tun will. Ich kann ALLES schaffen.
Und je mehr ich das gelernt habe, desto mehr weiß ich auch meinen Körper als Wunderwerk zu schätzen. Meine Nägel, meine Haare, meine Haut und meine Gesundheit zu pflegen, eine schöne Frau zu sein, ist jedesmal ein bewusstes Dankeschön an meinen Körper, der all das für mich trägt.

Was ist Deine Geschichte? Erzähle sie uns unter #notwithoutmybody 

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