6. November 2017 mainwunder

Wie macht man eigentlich Bestseller, Frau Rörsch?

BESTSELLER CONCEPT

Es ist die häufigste Frage, die mir von AutorInnen gestellt wird. Es ist die 1 Mio. Euro-Frage. Einmal einen Bestseller schreiben. Einmal BILD-Bestseller sein. Mit dem neuen Buch, der Serie in den Top100 sein. Davon träumen die meisten AutorInnen. Und es stimmt, wir bringen sehr viele Bestseller auf die Straße, darauf arbeiten wir mit jedem unserer Kunden hin. Aber: Wie machen wir das eigentlich?

Es ist an der Zeit, dieser Frage einmal auf den Grund zu gehen.

Wie ihr euch denken könnt, gibt es kein ultimatives Bestseller-Rezept, das jeden Schritt vorgibt, der euch in die BILD-Bestseller-Liste schiebt und aus wirklich jedem Buch einen Bestseller macht. Aber es gibt viele kleine Faktoren, die wichtig sind und in Summe den Ausschlag geben.

 

1. Die strategische Vorbereitung

Häufig melden sich AutorInnen bei uns, deren Buch gerade veröffentlicht ist und im Ranking nicht wirklich nach oben kommt. Das ist ein Problem, denn dann ist die wichtigste Zeit – die des Releases – bereits verstrichen. Wir erarbeiten mit unseren Kunden bereits viele Wochen vorher die notwendigen Aktionen und Maßnahmen rund um ein Buchrelease – bei der Veröffentlichung selbst ist es dann lediglich ein Umsetzen dessen, was wir vorbereitet haben. Bis dahin sind viele Dinge entschieden worden, die einen Einfluss auf die Buchverkäufe haben, z.B. das Datum des Releases, die Vorpromotion und wer was wann wo macht oder welche Promotions angestrebt werden.

 

2. Das richtige Timing

Von außen gesehen sind Maßnahmen wie Gewinnspiele, Werbeanzeigen und Posts ähnlich wie bei anderen AutorInnen. Warum also sind sie bei uns erfolgreicher, haben mehr Effekt auf die Buchverkäufe? Nun – es kommt nicht nur auf den richtigen Inhalt, sondern auch das richtige Timing UND die richtige Anwendung an. Dazu ist es notwendig, die Dynamik des eigenen Genres zu verstehen, das Verhalten der eigenen Leser lesen zu können und zu wissen, an welcher Stelle es noch einen Push verträgt und wie ich diesen auslöse. 
Es geht also nicht nur darum, die einzelnen Hebel des Buchmarketings zu kennen, sondern auch, wie ich sie anwende und wann, um den besten Effekt zu erzielen.

[bctt tweet=“Im Marketing kommt es nicht nur auf die richtigen Inhalte, sondern auch auf das richtige Timing an.“ username=“@mainwunder“]

 

3. Mitreißende Inhalte

Alles was wir tun, basiert auf guten Inhalten. Das bedeutet, dass die Aktionen immer individuell und einzigartig sind, die wir gestalten. Dass wir mit unseren Inhalten unterschiedliche Ziele verfolgen. Und im besten Fall mit einem Post, einer Aktion, einem Gewinnspiel gleich auf mehrere Zielkonten einzahlen. Denn: Es geht nicht darum, einfach nur irgendwas zu posten, damit man „einfach mal“ was gepostet hat. Hinter jedem Post steckt eine Idee und ein Ziel, das wir damit erreichen wollen. Deshalb „pflegen“ wir auch nicht einfach Facebook-Seiten von Autoren. Wir sehen eine Facebook-Seite vielmehr als EINEN Kanal von vielen, um gewisse Ziele zu erreichen, z.B. mehr Reichweite, mehr Newsletter-Abonennten, mehr Traffic auf die Website, mehr Buchverkäufe auf Amazon, Vergrößerung der Fan-Community usw.
Deshalb hat es auch keinen Sinn, immer nur das neue Buch auf seiner Seite zu posten. Das ist kein Content, der mitreißt, das ist nur eins: Langweilig. Und Langeweile macht keinen Bestseller.

 

4. Alles ist wichtig!

Bei unseren Autoren stellen wir alles auf den Prüfstand: Vom Autorenprofil auf Amazon bis zur Website, von der Leseprobe bis zur Art und Weise wie Inhalte vermittelt werden. Hat das alles Hand und Fuß, was der Autor da macht und wie er sich zeigt? Wo ist etwas nicht stimmig? Wie ist die Resonanz der Leser und Blogger? Gerade wenn ein neues Buch erscheint, ist jede Kleinigkeit von Bedeutung. Es ist eine Mischung aus Produkt – Unternehmer Autor – Community, die es zu koordinieren und glatt zu ziehen gilt. Haben wir auch alles eingebunden?  Was ist wo sinnvoll? Wie integrieren wir die einzelnen Kanäle, Gruppen und Seiten in die Release-Strategie? Um aus einem Buch einen Bestseller zu machen, ist alles wichtig. 

 

5. Wer Bestseller will, muss mehr tun als andere

Bestseller macht man nicht mit einem Fingerschnipp. Der Markt ist hart umkämpft, die Bestseller-Plätze limitiert. Wer hier mitspielen will, der muss Zeit und Geld investieren. Dazu regelmäßig neue Bücher schreiben und immer bessere, tollere, spannende Aktionen für die Leser entwickeln. Denn auch diese sind inzwischen verwöhnter als früher, man muss sich schon was einfallen lassen, um sie zu begeistern. Wer Bestseller will, der muss immer eine Schippe mehr drauflegen als andere. Bestseller-Autoren stehen nie still, sind immer am Ball, immer nah am Leser und lassen sich immer wieder was neues einfallen – auch wenn gerade kein neues Buch zu bewerben ist. Diese Zeit ist für uns nicht minder wichtig, denn wir nutzen sie zum Imageaufbau, zur Stärkung der Reichweite, zum Aufbau von Communities u.a. . Wir arbeiten weiter an unseren Zielen, immer mehr zu erreichen. Es hört nie auf. Wer Bestseller will, der muss einfach mehr tun als andere.

 

Ihr seht also, es sind einige strategische Schritte und Entscheidungen notwendig, um ein Buch auf Bestsellerkurs zu bringen. Dazu müssen auch andere Faktoren – nennen wir sie die Basics – gegeben sein: Eine gewisse Menge an Fans/Reichweite und ein gutes Buch (inhaltlich und äußerlich). Erst wenn wir ein gewisses Maß an Ressourcen haben, können wir mit diesen arbeiten. Marketing bedeutet nämlich auch, aus den vorhandenen Ressourcen das Beste zu machen – sie so anzuwenden, dass sie den möglichst besten Output bringen. Oder: Neue Ressourcen aufzubauen, mit denen man dann in Zukunft arbeiten kann.

Mehr darüber wie ihr euer Buch zum Bestseller macht, erfahrt ihr bei unserem Slot bei der Online-Autorenmesse am 10. November: Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung

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